Ein Nutzer namens Alain Gómez bot eine Belohnung von 500 Dollar für Informationen über den Aufenthaltsort eines mutmaßlichen Diebes an, der in Bayamo, Granma, gesucht wird.
Durch einen am Samstag veröffentlichten Beitrag in der Facebook-Gruppe "Todo lo Q Buscas en PLAYA y MARIANAO" klagte Gómez über den Diebstahl in seinem Haus und identifizierte den mutmaßlichen Täter als Leandro Vázquez Pompa.

„Ich gebe 500 Dollar für die Informationen über den Aufenthaltsort dieses Diebes Leandro Vázquez Pompa aus Bayamo, der in mein Haus eingebrochen ist und von der Polizei gesucht wird und im ganzen Land als vermisst gemeldet ist“, sagte er.
„Achtung! Ich möchte wahre Informationen, denn ich gehe mit der Polizei dorthin, wo man mir sagt, dass er ist. Meine Nummer 52718290. Segenswünsche“, schrieb der Betroffene in seiner Nachricht, die er mit einem Foto des bezeichneten jungen Mannes begleitete.
Außerdem veröffentlichte derselbe Benutzer eine Nachricht in der Gruppe Facebook "Latinos GAYS Madrid España", in der er weitere Einzelheiten über den angeblichen Dieb bekanntgab.
Gómez bestätigte, dass er in New York lebt, und berichtete, dass während eines Besuchs in seinem Haus in Kuba im letzten Jahr Leandro Vázquez Pompa und andere Personen in die Wohnung eingegriffen und ihm eine PlayStation-Konsole, einen Lautsprecher, Schuhe und Bargeld gestohlen hätten.
Laut der Erklärung haben die von den kubanischen Behörden durchgeführten Geruchs- und Fingerabdrucktests positiv ergeben, dass Vázquez Pompa einer der Verantwortlichen für den Diebstahl ist, und er soll derzeit im ganzen Land gesucht werden.
Gómez stellte auch fest, dass der mutmaßliche Dieb sich über soziale Medien prostituiert und warnte die Mitglieder der Gruppe vor seiner kriminellen Vergangenheit. "Achtung Freunde, er gehört zu den 'Diebischen Schwulen'", schrieb er in seinem Beitrag, bat um Vorsicht und sendete allen Nutzern Segenswünsche.
In den letzten Monaten hat die zunehmende Unsicherheit in Kuba eine Welle von zivilem Engagement auf der Suche nach Gerechtigkeit ausgelöst, oft außerhalb des Zugriffs der Behörden.
Fälle wie der, der im November 2024 in Havanna stattfand, als eine Sicherheitskamera einen Mann bei Tageslicht beim Stehlen aufzeichnete, motivierten die Betroffenen dazu, finanzielle Belohnungen für Informationen anzubieten.
Im Oktober desselben Jahres bot ein in den Vereinigten Staaten lebender Kubaner
Im Februar dieses Jahres meldete eine kubanische Ärztin öffentlich den Diebstahl ihres Universitätsdiploms, eines unverzichtbaren Dokuments für die Ausübung ihres Berufs, und bot eine finanzielle Belohnung für die Rückgabe an.
Im März wurde dasselbe Haus in Havanna in kurzer Zeit zweimal Opfer von Einbruchsversuchen, was das Ausmaß der Verwundbarkeit verdeutlicht, das selbst diejenigen betrifft, die versuchen, ihren Schutz zu verstärken. Angesichts der Verzweiflung und der fehlenden offiziellen Reaktion entschloss sich die betroffene Familie, eine Belohnung von 50.000 kubanischen Pesos für Informationen anzubieten, die zur Identifizierung der Diebe führen könnten.
Häufig gestellte Fragen zum Diebstahl in Bayamo und zur Unsicherheit in Kuba
Wer ist der mutmaßliche Dieb, der in Bayamo gesucht wird?
Leandro Vázquez Pompa ist der mutmaßliche Dieb, der in Bayamo, Granma, wegen des Einbruchs in das Haus von Alain Gómez gesucht wird, der 500 Dollar Belohnung für Informationen über seinen Aufenthaltsort angeboten hat.
Welche Gegenstände wurden aus der Wohnung von Alain Gómez gestohlen?
Durante des Raub wurde eine PlayStation-Konsole, ein Musiklautsprecher, Schuhe und Bargeld aus dem Wohnhaus von Alain Gómez, gelegen in Bayamo, Granma, entwendet.
Wie wurde der mutmaßliche Dieb im Fall von Bayamo identifiziert?
Die Geruchs- und Fingerabdrucktests, die von den Behörden durchgeführt wurden, wiesen Leandro Vázquez Pompa als einen der Verantwortlichen für den Diebstahl in der Wohnung von Alain Gómez aus, der in New York wohnt.
Wie ist die Situation der Unsicherheit in Kuba in Bezug auf Diebstähle?
Die Unsicherheit in Kuba hat deutlich zugenommen, mit häufigen Diebstählen und Überfällen in verschiedenen Provinzen. Das Fehlen einer effektiven Reaktion seitens der Behörden hat die Bürger dazu veranlasst, Belohnungen anzubieten und selbst nach Gerechtigkeit zu streben.
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