Der ICE hielt Khaby Lame, den bekanntesten TikToker der Welt, in den USA auf: Das ist, was wirklich passiert ist

Khaby Lame, der berühmteste TikToker, wurde kurzzeitig von der ICE in den USA festgenommen, weil er sein Visum überschritten hat

Khaby Lame, der berühmteste TikTokerFoto © Instagram / Khaby Lame

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Der meistgefolgte Content-Ersteller auf TikTok, Khaby Lame, wurde am 6. Juni kurzfristig vom U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) am Flughafen Las Vegas festgenommen, da er die zulässige Frist seines Visums überschritt. Die Festnahme endete mit einer freiwilligen Ausreise aus dem Land, die von den Einwanderungsbehörden genehmigt wurde.

Lame, ein 25-jähriger italienischer Staatsbürger, der in Senegal geboren wurde, war am 30. April in die Vereinigten Staaten eingereist. Laut ICE verletzte der Influencer die Einwanderungsgesetze, indem er länger als erlaubt im Land blieb. Obwohl er noch am selben Tag freigelassen wurde, wurde der Fall in den sozialen Medien viral, angestoßen durch Beiträge eines konservativen Aktivisten, der ihn beschuldigte, illegal im Land zu sein.

Trotz der Kontroversen stellte ICE klar, dass Lame keinem formalen Ausweisungsverfahren ausgesetzt war und sich bereits außer Landes befindet.

Khaby Lame wurde während der Pandemie zu einer globalen Berühmtheit dank seiner stummen Videos, in denen er komplizierte Tutorials durch gestischen Humor lächerlich macht. Seine einfache und universelle Formel brachte ihm Millionen von Followern auf TikTok ein. Im Januar dieses Jahres wurde er zum UNICEF-Botschafter ernannt und hat mit Prominenten wie Will Smith sowie renommierten Marken zusammengearbeitet.

Dieser Episode findet in einem Kontext von verschärfter Migrationspolitik statt, die von der Verwaltung Donald Trumps nach seiner Rückkehr an die Macht im Januar 2025 vorangetrieben wurde. Die neuen Politiken haben die Grenzkontrollen und die Abschiebungen verstärkt, was selbst öffentliche Persönlichkeiten wie Lame betrifft, ohne Unterschied nach Ruhm oder Status.

Mit einem geschätzten Vermögen von über 16 Millionen Dollar aus Werbeverträgen bleibt Khaby Lame eines der einflussreichsten Gesichter in den sozialen Medien, mit mehr als 162 Millionen Followern auf TikTok und 80 Millionen auf Instagram. Seine Geschichte, die begann, nachdem er seinen Job als Mechaniker in Italien verlor, ist inzwischen ein Beispiel für die virale Kraft des Internets.

Häufig gestellte Fragen zur Festnahme von Khaby Lame durch das ICE in den USA.

Warum wurde Khaby Lame vom ICE in den Vereinigten Staaten festgenommen?

Khaby Lame wurde vom ICE festgenommen, da er die erlaubte Frist seines Visums überschritten hat. Der Content-Creator betrat die Vereinigten Staaten am 30. April und blieb länger als erlaubt, was gegen die Einwanderungsgesetze des Landes verstieß. Er wurde jedoch noch am selben Tag entlassen und durfte freiwillig aus den Vereinigten Staaten ausreisen.

Welche Auswirkungen hatte die Festnahme von Khaby Lame in den sozialen Medien?

Der Arrest von Khaby Lame wurde in sozialen Medien viral, nachdem ein konservativer Aktivist ihn beschuldigt hatte, sich illegal im Land aufzuhalten. Die Situation sorgte für verschiedene Reaktionen und hob den Einfluss von Lame hervor, der mehr als 162 Millionen Follower auf TikTok hat.

Welche Maßnahmen ergriff das ICE nach der Festnahme von Khaby Lame?

ICE stellte klar, dass Khaby Lame keinen formellen Abschiebungsprozess durchlaufen hat und sich nicht mehr in den Vereinigten Staaten befindet. Trotz der Festnahme führte der Fall nicht zu einem rechtlichen Verfahren über seine freiwillige Ausreise aus dem Land.

Wie beeinflusst die Einwanderungspolitik von Donald Trump Fälle wie den von Khaby Lame?

Die Einwanderungspolitik von Donald Trump hat die Grenzkontrollen und Abschiebungen verschärft, was sogar öffentliche Personen wie Khaby Lame betrifft. Die aktuelle Verwaltung macht keine Unterschiede basierend auf Ruhm oder Status und verfolgt einen strengen Ansatz bei der Durchsetzung der Einwanderungsgesetze.

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Izabela Pecherska

Redakteurin bei CiberCuba. Absolventin des Journalismusstudiums an der Universität Rey Juan Carlos in Madrid, Spanien. Redakteurin bei El Mundo und PlayGround.