Es kommen neue Details im Fall einer in Houston von ihrem Partner ermordeten Kubanerin ans Licht

Die verstorbene Frau hinterlässt einen Sohn von gerade einmal 13 Jahren.

Das Opfer, Yoandra González (i) und Der Mörder (d)Foto © Collage Facebook/Yoandra González -

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In den letzten Stunden wurden neue und erschütternde Details über den Mord an der Kubanerin Yoandra González durch ihren Partner in der Stadt Houston, im Bundesstaat Texas, bestätigt.

Die in den letzten Stunden von der Polizei, lokalen Medien und Angehörigen des Opfers enthüllten Informationen ermöglichen eine präzisere Rekonstruktion der Momente vor und nach dem Verbrechen sowie des Profils des mutmaßlichen Angreifers, José Ignacio Díaz Piña, der bereits mit Mordvorwürfen konfrontiert ist.

Ein Verbrechen, das erschüttert

In der Nacht von Sonntag, dem 29. Juni, wurde die 40-jährige Yoandra González in ihrem Apartment am 8801 South Braeswood Boulevard tödlich erstochen.

Ihr Angreifer, wie die Behörden bestätigten, war ihr Partner, José Ignacio Díaz Piña, 31 Jahre alt.

Die Polizei von Houston berichtete in einem Mitteilung, dass die Beamten gegen 20:35 Uhr (Ortszeit) nach einem Meldung über eine Messerstecherei zur Einsatzstelle gerufen wurden.

In einem Zimmer der Wohnung fanden sie den Körper von Yoandra mit mehreren Stichen. Die Sanitäter erklärten die Frau am Unfallort für tot.

„Ich stach sie ab, ich tötete sie.“

Según documentos judiciales y la policía, Díaz Piña soll mindestens 11 Stiche auf das Opfer verübt haben.

Nach dem Verbrechen war der Angreifer nicht in der Wohnung, als die Beamten eintrafen.

Dennoch kehrte er später zurück und stellte sich freiwillig.

Laut dem Bericht von Telemundo Houston gab die Person bei der Übergabe zu: „Ich habe sie erstochen, ich habe sie getötet.“

Der Verdächtige sieht sich Mordanklagen vor dem Staatlichen Gericht des 497. Bezirks im Harris County gegenüber.

Angesichts der Schwere des Verbrechens beträgt die festgesetzte Kaution 500.000 Dollar, und zu den vom Richter festgelegten Bedingungen gehören:

- Keinen Kontakt zur Familie des Opfers haben.

- Den Tatort nicht betreten.

Ein GPS-Monitor sollte getragen werden, falls eine Freilassung erfolgt.

Der Sohn des Opfers, indirekter Zeuge

Einer der tragischsten Aspekte des Falls ist die unfreiwillige Teilnahme des Sohnes von Yoandra, "Mauro", einem 13-jährigen Jugendlichen.

Según revelten Dokumente aus dem Gerichtsverfahren und Medien wie Univision und Telemundo, wurde der Junge von Díaz Piña vor dem Angriff in den Laden geschickt.

Beim Zurückkehren fand er die Tür der Wohnung geschlossen. Er kletterte auf den Balkon und entdeckte beim Betreten den blutigen Körper seiner Mutter.

Desesperiert rannte der Jüngste zu einem Nachbarn, von wo aus er 911 anrief.

Profil des Verdächtigen: Babalawo, der die Reise in die USA gemacht hat.

Der Journalist Yosmany Mayeta enthüllte, dass der nun Beschuldigte, der am 5. Juli 32 Jahre alt wird, aus der Provinz Camagüey stammt und sich in den sozialen Medien „Jose Iroso Ojuani“ nannte.

Laut der genannten Quelle ist Díaz Piña Santero und wirkt als Babalawo.

Die Person trat im Juni 2023 in die Vereinigten Staaten ein, nachdem sie eine Migrationsreise unternommen hatte.

Laut nahestehenden Quellen hatte er eine gelegentliche Beziehung mit Yoandra González.

In seinem Facebook-Profil sind immer noch aktuelle Beiträge zu sehen, die scheinbare Glücklichkeit über sein Leben in den USA widerspiegelten, was stark im Kontrast zur Gewalt des begangenen Aktes steht.

Das Opfer: Mutter, Freundin, solidarische Frau

Yoandra González stammte aus San Juan, auf der Straße von Siboney, in Santiago de Cuba. Freunde und Verwandte beschreiben sie als gute Mutter, fröhlich, solidarisch und ihrem Sohn hingebungsvoll.

Freunde, Nachbarn in Santiago de Cuba, Bekannte und Bürger im Allgemeinen haben ihre Bestürzung über seinen tragischen Tod zum Ausdruck gebracht.

In sozialen Netzwerken kursiert eine Kampagne auf GoFundMe, um bei den Bestattungskosten zu helfen. Ob seine Überreste nach Kuba, wo seine engsten Angehörigen leben, überführt werden, ist noch ungewiss.

Ein weiterer Fall von häuslicher Gewalt

Die Behörden haben den Mord an Yoandra als Fall von häuslicher Gewalt eingestuft, ein Problem, das weiterhin in Texas Leben fordert. Die Anwältin, die den Fall vertritt, betonte die Bedeutung, rechtzeitig Hilfe zu suchen.

Wenn du oder jemand, den du kennst, sich in einer ähnlichen Situation befindet, kannst du dich an folgende Stellen wenden: Zentrum für Frauen im Raum Houston: 713-528-2121 (24/7 Hotline); Nationale Hotline für häusliche Gewalt: 800-799-7233 (SAFE).

Laut dem Texas Department of Health and Human Services (HHS) umfasst häusliche Gewalt körperliche Misshandlung, emotionalen, sexuellen oder ökonomischen Missbrauch. Auch Kinder, die Zeugen dieser Art von Gewalt sind, gelten als Opfer.

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