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Das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) bestätigte diesen Montag die Entstehung des tropischen Sturms Erin im östlichen tropischen Atlantik, der sich direkt westlich der Kapverdischen Inseln befindet.
In einem Update, das um X um 11:00 Uhr EDT (15:00 UTC) veröffentlicht wurde, gab das NHC die Mitteilung Nr. 1 über das System bekannt, das bis einige Stunden zuvor ein Tiefdruckgebiet mit hohem Entwicklungspotential war. Erin markiert somit den offiziellen Beginn ihrer Verfolgung als tropischer Zyklon.
Zuvor hatte der NHC mitgeteilt, dass er ein Tiefdrucksystem im Westen der Kapverdischen Inseln genau beobachte, mit einer 90%igen Wahrscheinlichkeit, dass es sich innerhalb der nächsten 48 Stunden zu einer tropischen Depression oder tropischen Sturm —erste Formen eines tropischen Zyklons— entwickeln werde.
In seinem Bericht um 8:00 Uhr (Eastern Time) erklärte das NHC, dass die Zone von Regen und Stürmen klare Anzeichen von Organisation gezeigt hat und eine gut definierte Zirkulation aufweist.
Sollte dieser Trend anhalten, hatte das System gewarnt, dass es noch in dieser Morgenstunden die Kategorie einer Depression oder tropischen Sturms erreichen würde, während es sich mit einer Geschwindigkeit von 24 bis 32 Kilometern pro Stunde nach Westen oder westnordwestlich über den östlichen und zentralen tropischen Atlantik bewegte.
Die Kapverdischen Inseln verzeichnen an diesem Montag starke Regenfälle und heftige Windböen, Bedingungen, die den ganzen Tag über anhalten könnten. Die lokalen Behörden raten der Bevölkerung, die offiziellen Warnungen genau zu beachten.
Das NHC überwacht auch andere Systeme im Atlantik. Eines davon ist eine schwache Welle über dem zentralen Atlantik, die nur eine 10%ige Wahrscheinlichkeit für eine Entwicklung in den nächsten sieben Tagen hat.
Der andere befindet sich im Nordwesten des Atlantiks, südöstlich von Nova Scotia, und handelt sich um ein nicht-tropisches System mit geringem Potenzial, sich zu einem Zyklon zu entwickeln, bevor es über kaltes Wasser zieht.
Die Hurrikansaison im Atlantik dauert bis zum 30. November, und der August markiert den Beginn der Aktivitätsphase mit der höchsten Intensität.
Der Instituto de Meteorología de Kuba hat kürzlich berichtet, dass die Hurrikansaison 2025 im Nordatlantik aktiv bleiben wird, mit der prognostizierten Bildung von 11 tropischen Stürmen für den verbleibenden Zeitraum, von denen sieben die Hurrikan-Kategorie erreichen könnten.
Der am 4. August aktualisierte Prognose warnt vor einer hohen Wahrscheinlichkeit für Einwirkungen in der Karibik und in Kuba. Laut dem Wetterbericht werden sich sieben der Stürme im Atlantik entwickeln, einer im Golf von Mexiko und drei im Karibischen Meer.
Die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens ein Hurrikan in der Karibik entsteht, liegt bei 85 %, während das Risiko, dass einer aus dem Atlantik in diese Region eindringt, 70 % beträgt.
Häufig gestellte Fragen zur tropischen Sturm Erin und zur Hurrikansaison 2025
Wo bildete sich der tropische Sturm Erin?
Der tropische Sturm Erin bildete sich im östlichen tropischen Atlantik, genau westlich der Kapverdischen Inseln. Das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) bestätigte seine Bildung und gab die erste offizielle Warnung zu diesem System heraus.
Was ist die Prognose für die Hurrikansaison 2025 im Atlantik?
Es wird erwartet, dass die Zyklonsaison 2025 im Atlantik aktiv sein wird, mit der Bildung von bis zu 19 benannten Stürmen und 10 Hurrikanen. Die Erwärmung des Ozeans und das Fehlen des El Niño-Phänomens sind Faktoren, die zu diesen Prognosen beitragen.
Welchen Einfluss könnte der tropische Sturm Erin auf die Kapverdischen Inseln haben?
Die Kapverdischen Inseln erleben heftige Regenfälle und starke böige Winde aufgrund des Tropensturms Erin. Die lokalen Behörden raten der Bevölkerung, die offiziellen Warnungen genau zu verfolgen, um sicher zu bleiben.
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich in diesem Jahr ein Hurrikan in der Karibik bildet?
Es besteht eine 85%ige Wahrscheinlichkeit, dass während der Zyklonsaison 2025 mindestens ein Hurrikan in der Karibik entsteht. Dieses hohe Risiko ist eine Erinnerung daran, dass die Gemeinden in der Region wachsam und gut vorbereitet bleiben sollten.
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