Eine Kubanerin in den Vereinigten Staaten hat TikTok-Nutzer mit einem bewegenden Zeugnis über Kampf, Migration und Hoffnung berührt, während sie zeigt, wie sie ein mobiles Zuhause von Grund auf neu gestaltet, das sie in ihr Zuhause verwandeln wird.
Unter dem Benutzernamen @my.hope2023 teilte die Frau Bilder vom Renovierungsprozess des Hauses: der Boden abgebaut, Kabel und Werkzeuge verstreut, Wände unvollendet, frisch angefertigte Holztreppen. Doch über die physische Arbeit hinaus berührte ihre Botschaft die tiefsten Emotionen.
In ihrem Beitrag schrieb sie, dass „man nicht immer von oben anfängt… manchmal beginnt man von unten, aber mit einem Herzen voller Träume“. Sie fügte hinzu, dass, obwohl jetzt alles formlos erscheinen mag, sie überzeugt ist, dass das Ergebnis immer lohnenswert ist, wenn die Dinge mit Liebe, Engagement und Hingabe gemacht werden. „Vielleicht war es nicht der Zeitpunkt für große Anfänge, aber es ist der Moment, das Herz in das zu stecken, was wir haben“, stellte sie fest.
Die Frau erscheint in Arbeitskleidung, neben einem kleinen Mädchen, während sie Materialien reinigt, misst und entlädt. „Ich gehe Schritt für Schritt, baue meine Zukunft und die meiner Familie auf, denn genau dafür bin ich in dieses Land gekommen: um unermüdlich zu kämpfen und nicht aufzugeben“, äußerte sie. Sie fügte auch hinzu: „Dank dem Himmel, und als gute Kubaner wissen wir, das Wenige in viel zu verwandeln, das Alte in Neues und die Widrigkeiten in Chancen.“
Sich als Migrantin ohne rechtlichen Status in den USA identifizierend, teilte sie mit: „Bin ich Emigrantin? Ja. Habe ich immer noch keine Papiere? Auch das. Aber mit einem Blick nach vorne baue ich hier weiterhin meine Geschichte, Schritt für Schritt, mit Glauben, mit Liebe und mit Zielstrebigkeit“. Für sie gilt: „Ein Traum wird nicht an den Papieren gemessen, sondern an der Kraft dessen, der sich traut, ihn wahr werden zu lassen“, und sie machte deutlich, dass ihre Geschichte gerade erst beginnt.
In den Kommentaren drückten Nutzer ihre Unterstützung mit Nachrichten wie „Palante, denn mit Gott kannst du alles schaffen“ oder „Gott segne euch und macht weiter Fortschritte“ aus, begleitet von Emoticons von Herzen, betenden Händen und lächelnden Gesichtern.
Dieses Video ergänzt einen früheren Beitrag derselben Benutzerin, in dem sie ihre Erfahrungen mit dem Migrationsprozess I-220A teilte, der bedeutet, unter Einwanderungsaufsicht ohne rechtlichen Status zu stehen. Sie erklärte damals: “Durch die Einwanderungsanhörung zerbrach ich nicht, auch die jährlichen Termine haben mich nicht zerbrochen und sie werden mich nicht zerbrechen.” In dieser Botschaft sprach sie von dem Traum, eines Tages den Umschlag mit der Aufschrift “Welcome to USA” zu erhalten und sich selbst anerkennend auf die Schulter zu klopfen, um zu sagen: “Danke, dass du nicht aufgegeben hast, danke, dass du unermüdlich gearbeitet und studiert hast.”
Die Erzählung von @my.hope2023 setzt sich fort und spiegelt die Herausforderungen wider, mit denen viele Migranten in den Vereinigten Staaten konfrontiert sind. Gleichzeitig ist sie ein Zeugnis für den Glauben, die Anstrengungen und die Würde, mit der sie sich diesen Herausforderungen stellen.
Häufig gestellte Fragen zur Situation der kubanischen Migranten mit I-220A in den USA.
Was ist das Formular I-220A im Kontext der kubanischen Migration in die USA?
Das Formular I-220A ist ein Einwanderungsdokument, das es Kubanern ermöglicht, unter Aufsicht in den USA zu leben, ohne einen definierten rechtlichen Status zu haben. Dieses Formular war eine Ressource für viele Migranten, die über die Sügrenze kommen und ihre Situation regularisieren möchten, während sie auf eine Entscheidung in ihrem Fall warten. Trotz der Einschränkungen und der Ungewissheit haben viele diese Möglichkeit genutzt, um sich eine Zukunft in den Vereinigten Staaten aufzubauen.
Wie gehen kubanische Migranten mit I-220A mit dem Mangel an rechtlichem Status in den USA um?
Viele kubanische Migranten begegnen dem Mangel an legalem Status mit Durchhaltevermögen, Einsatz und Hoffnung. Trotz der Schwierigkeiten arbeiten sie daran, eine bessere Zukunft aufzubauen und ihre Träume lebendig zu halten. Sie unterstützen sich gegenseitig und teilen ihre Geschichten in sozialen Medien, in der Hoffnung, andere in ähnlichen Situationen zu inspirieren und Unterstützung zu erhalten. Resilienz und Glaube sind zentrale Elemente in ihrem täglichen Kampf um ein würdiges Leben.
Welche Herausforderungen stehen kubanischen Migranten bevor, wenn sie versuchen, ihre Situation in den USA zu regularisieren?
Die kubanischen Migranten stehen vor bedeutenden Herausforderungen wie rechtlicher Ungewissheit, der Angst vor Abschiebung und dem Mangel an Orientierung im Migrationsprozess. Diese Schwierigkeiten werden durch die Notwendigkeit verschärft, jährliche Termine und Anhörungen vor den Einwanderungsgerichten einzuhalten. Dennoch bleiben viele optimistisch, arbeiten hart, sparen und bauen ein neues Leben auf, während sie darauf warten, ihren rechtlichen Status zu klären.
Wie beeinflussen soziale Netzwerke die Gemeinschaft der kubanischen Migranten mit I-220A?
Soziale Medien spielen eine entscheidende Rolle, indem sie einen Raum bieten, um Erfahrungen zu teilen, Unterstützung zu erhalten und sich mit anderen in ähnlichen Situationen zu verbinden. Plattformen wie TikTok sind zu Foren geworden, in denen Migranten ihre Kämpfe, Erfolge und Aspirationen ausdrücken können, was oft Solidarität und Motivation in der Gemeinschaft schafft. Darüber hinaus dienen sie als ein Mittel, um die Realitäten und Schwierigkeiten, mit denen kubanische Migranten in den USA konfrontiert sind, sichtbar zu machen.
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