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Ein Passagier, der versuchte, einen Flug von Cancún nach Havanna zu besteigen, wurde festgenommen, weil er Kokain im doppelten Boden seines Gepäcks versteckt hatte.
Der Fund wurde von der Nationalgarde in Zusammenarbeit mit spezialisierten Hundeteams gemacht, im Rahmen der Überwachungsmaßnahmen am internationalen Flughafen von Cancún, Quintana Roo.
Die Festnahme erfolgte, als Mitglieder der Nationalgarde, im Rahmen der Nationalen Sicherheitsstrategie der Regierung Mexikos, von Mitarbeitern des Bereichs Röntgen über Unregelmäßigkeiten in einem Lederkoffer informiert wurden.
Das Gepäck befand sich auf dem Förderband des Wartebereichs und gehörte einem Passagier, der sich auf den Flug nach Havanna vorbereitete.
Angesichts der Alarmierung setzten die Beamten eine Überprüfungsaktion mit Unterstützung eines ausgebildeten Doppelpärchens von Hunden zur Aufspürung von Drogen in Gang.
Laut dem offiziellen Mitteilung hat der Hund „bei der Anwesenheit eines weißen Pulvers, mit den typischen Eigenschaften von Kokain, positiv reagiert.“
Während der eingehenden Überprüfung des Koffers entdeckten die Beamten „einen doppelten Boden, der ein Paket beinhaltete“, das mit spezieller Ausrüstung auf illegale Substanzen getestet wurde.
Die Ergebnisse bestätigten, dass es sich um Cocainhydrochlorid handelte.
Der Passagier wurde auf der Stelle festgenommen. Ihm wurden seine Rechte gemäß dem Handbuch über die Rechte von Personen inhaftiert, vorgelesen, und seine Anmeldung im Nationalen Verzeichnis der Festnahmen wurde formalisiert.
Sowohl er als auch das Gepäck und die beschlagnahmte Droge wurden der Agentur des Ministeriums für öffentliche Anklage übergeben, die über seinen rechtlichen Status und die mögliche Begehung von Straftaten gegen die Gesundheit entscheiden wird.
Die Nationalgarde betonte, dass solche Einsätze „ihr Engagement gegenüber der Bevölkerung bekräftigen, den Transport und die Verbreitung aller Arten von Substanzen zu unterbinden, die die Gesundheit der Bevölkerung beeinträchtigen könnten“.
Bislang ist die Identität sowie die Nationalität des Festgenommenen nicht bekanntgegeben worden, und es wurden auch keine genauen Angaben zum Gewicht der beschlagnahmten Substanz gemacht.
Der Fall macht die ständigen Versuche des Drogenhandels auf dem Luftweg deutlich, sogar durch kommerzielle Flüge zur Insel.
Die Ermittlungen liegen nun in den Händen der Generalstaatsanwaltschaft (FGR), die dafür zuständig sein wird, die entsprechenden strafrechtlichen Verantwortlichkeiten festzustellen.
Der Drogenkonsum in Kuba nimmt zu
Dieser Fall reiht sich ein in eine lange Liste von Versuchen, Drogen nach Kuba einzuführen, mit immer ausgeklügelteren Methoden.
In den letzten Monaten hat die Zollbehörde über versteckte Substanzen in elektrischen Duschen, Wasserpumpen, Thunfischdosen, religiösen Figuren wie Eleguá, mit flüssigem Kokain durchtränkten Kleidungsstücken, Gummibärchen und sogar im Körper von Reisenden informiert.
Die Behörden bestehen darauf, dass dieser Fund die Effektivität der Röntgentechnologie und die Schulung des Personals belegen. Dennoch werden selten Details zu Festgenommenen oder beteiligten Netzwerken angeboten, was die Öffentlichkeit auf die offizielle Version verwiesen lässt, die die Botschaft der „Nulltoleranz“ gegenüber Drogen verstärkt.
Kürzlich kam ein Team der spanischen Polizei nach Havanna, um das Zollpersonal im Kampf gegen den Drogenhandel zu schulen.
Diese Zusammenarbeit ist Teil eines bilateralen Abkommens und zielt darauf ab, die Fähigkeiten Kubas in der Erkennung und Bekämpfung des Drogenhandelns, einschließlich Kokain, Heroin, Cannabis und synthetischen Drogen, zu verbessern.
Häufig gestellte Fragen zum Drogenverkehr an Flughäfen nach Kuba
Wie wurde die Droge im Gepäck des Reisenden nach Havanna entdeckt?
Die Droge wurde dank der Röntgentechnologie und dem Einsatz eines speziell ausgebildeten Hundeteams zur Drogenaufspürung entdeckt. Die Guardia Nacional lokalisierte in Zusammenarbeit mit diesen Methoden ein Geheimfach im Gepäck des Passagiers, das Kokain enthielt. Dieser Fund bestätigt die Bedeutung von Sicherheitskontrollen an Flughäfen zur Verhinderung des Drogenhandels.
Welche Maßnahmen werden in Kuba ergriffen, um den Drogenhandel an den Flughäfen zu bekämpfen?
Die kubanischen Behörden haben die Zollkontrollen und die Schulung des Personals verstärkt, um dem Drogenhandel entgegenzuwirken. Sie haben hochmoderne Technologien wie Röntgenstrahlen und ausgebildete Hunde eingesetzt, um illegale Substanzen zu erkennen. Darüber hinaus haben sie internationale Kooperationen etabliert, wie die Schulung durch die spanische Polizei, um die Erkennungsfähigkeiten zu verbessern und dem Drogenhandel effektiv entgegenzutreten.
Welche Methoden werden verwendet, um Drogen auf Flügen nach Kuba zu schmuggeln?
Die Methoden zum Verstecken von Drogen auf Flügen nach Kuba werden immer einfallsreicher. Drogen wurden in Thunfischdosen, religiösen Figuren, elektrischen Duschen, Wasserpumpen, mit flüssigem Kokain durchtränkten Kleidungsstücken und im Körper von Reisenden entdeckt. Diese Methoden zeigen die Kreativität der Drogenhändler und die Notwendigkeit strenger Zollkontrollen.
Welche Konsequenzen erwarten die Festgenommenen wegen Drogenhandels in Kuba?
Die Festgenommenen wegen Drogenhandels in Kuba sehen sich strengen rechtlichen Konsequenzen gegenüber. Die Strafen können bis zu 30 Jahre Gefängnis, lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe in schwerwiegenden Fällen umfassen. Das kubanische Gesetz ist in diesen Fällen streng, und das Regime verfolgt eine Politik der "Nulltoleranz" gegenüber dem Drogenhandel.
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