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Der Internationale Flughafen Antonio Maceo in Santiago de Cuba hat nach mehreren Tagen der Schließung aufgrund der schweren Schäden, die der Hurrikan Melissa verursacht hat, den Betrieb von Inlandsflügen wieder aufgenommen, berichtete die Cuban Airlines und Airport Services Company (ECASA) in ihren sozialen Medien.
Laut der staatlichen Entität waren die Wiederherstellungsarbeiten „intensiv und hart“ und konzentrierten sich auf die Reparatur der elektrischen Leitungen, beschädigten Pfosten, Beleuchtungssysteme und internen Bereiche des Flughafens. Die von ECASA veröffentlichten Bilder zeigen teilweise zerstörte Dächer, betroffene Strukturen und Bereiche des Flughafens, die sich noch im Rehabilitationsprozess befinden.
Die Elektrizitätsgesellschaft von Santiago de Cuba hat mit der Wiederherstellung des Energieversorgungsdienstes begonnen, während die Installation eines neuen Systems für die öffentliche Beleuchtung mit LED-Leuchten, die durch Photovoltaikzellen gespeist werden, voranschreitet. Diese Maßnahme zielt laut dem kubanischen Regime darauf ab, die Effizienz zu verbessern und den Service bei möglichen zukünftigen Contingencies zu gewährleisten.
ECASA versicherte, dass der Einwanderungssalon und die sanitären Anlagen vollständig repariert wurden, was die Wiedereröffnung der für Passagiere und Mitarbeiter wichtigen Bereiche ermöglicht. Seit diesem Montag wurden die nationalen Flüge wieder aufgenommen, obwohl keine Einzelheiten zu den Routen oder der Häufigkeit der Flüge genannt wurden.
Die offizielle Veröffentlichung wurde von einer Botschaft der „Hoffnung und Einheit“ begleitet, mit der das staatliche Unternehmen den Mitarbeitern der kubanischen Luftfahrt und den Organisationen, die an der Rehabilitation des Flughafens beteiligt sind, dankte. Dieser wird als der wichtigste Luftverkehrsknotenpunkt im Osten des Landes angesehen.
Der Hurrikan Melissa traf Anfang November die östliche Region Kubas hart und hinterließ zerstörte Wohnhäuser, schwere Schäden an der Infrastruktur und einen langanhaltenden Stromausfall, der einen großen Teil der Provinz Santiago de Cuba betraf. Bisher haben die Behörden keine offizielle Bilanz der Schäden oder der betroffenen Personen veröffentlicht.
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