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Lenier Mesa öffnete erneut ein Fenster zu einer der schwierigsten Phasen seines Lebens mit seinem Kampf gegen die Sucht.
Der kubanische Sänger hatte auf Facebook ein Vorher-Nachher-Bild mit einer Botschaft veröffentlicht, die tausende von Anhängern innerhalb und außerhalb der Insel berührt hat. Mit einfachen, aber bedeutungsvollen Worten erinnerte der Künstler daran, dass er am Tiefpunkt war, es aber geschafft hat, sich wieder aufzurichten.
„Wenn ich eine Drogenabhängigkeit überwunden habe, wenn ich aus dem Nichts komme und nichts hatte, was kann ich mir mehr vom Leben wünschen? Jedes Mal, wenn ich falle, stehe ich wieder auf, immer mit Gott, Gesundheit und Segen. Amen“, schrieb er neben zwei Bildern, die eine evidente körperliche Transformation zeigen: Vom dünnen, vom Leben gezeichneten Jungen zum Musiker, der heute Stabilität und Stärke ausstrahlt.
Obwohl dieses Geständnis viele überraschte, ist es nicht das erste Mal, dass Lenier dieses schmerzhafte Kapitel anspricht. Im Jahr 2023 erkannte er während eines Interviews mit El Gordo y la Flaca, dass er „in Drogen und Alkohol verloren“ war und kurz davor stand, seine Familie zu verlieren.
„Ich bin jetzt fast anderthalb Jahre clean, Gott sei Dank“, sagte er damals und versicherte, dass sich sein Leben radikal geändert habe, seit er beschlossen hatte, wieder die Kontrolle zu übernehmen: neue Projekte, ein erneuertes Team und ein absoluter Fokus auf seine Karriere.
Dieses Zeugnis hatte bereits seine Fans berührt, die ihn für seine Ehrlichkeit lobten und dafür, dass er zeigte, dass der Erfolg ihn nicht vor den Dämonen schützte, mit denen so viele Kubaner in Situationen der Migration, Prekarität oder Entwurzelung kämpfen.
Die neue Veröffentlichung scheint diesen persönlichen Faden wieder aufzunehmen und stellt, anstatt von Ruhm oder Musik zu sprechen, seine Überlebensgeschichte in den Mittelpunkt.
Lenier kam als Teenager in die Vereinigten Staaten, arbeitete als Friseur, komponierte aus einer nostalgischen ländlichen Perspektive und schaffte es, die Aufmerksamkeit von Persönlichkeiten wie Marc Anthony auf sich zu ziehen.
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