Ein Video, das in sozialen Netzwerken kursiert, hat tausende von Nutzern erschüttert durch das ergreifende Zeugnis eines alten Kubaners, der behauptet, ohne Hilfe und Ressourcen zu sterben.
„Meine Frau ist gestorben und ich sterbe auch, ich brauche Hilfe. Ich habe weder Essen noch Wasser“, gesteht der Mann mit gebrochener Stimme, sichtbar krank und niedergeschlagen, in einer Aufnahme, die die harte Realität des aktuellen Kuba aufzeigt.
Die Nutzerin von Facebook Irma Lidia Broek war diejenige, die den Kurzfilm teilte und ihn mit einer Botschaft der Empörung und Anklage begleitete.
„Sie haben mir gerade dieses Video geschickt, und es ist absolut erschütternd. Wo bleibt die humanitäre Hilfe? Wo sind die Lebensmittel, die Medikamente und die fast 80 Millionen Dollar, die angeblich an die Geschädigten im Osten Kubas gesendet wurden? Es ist ein Verbrechen, was mit diesen Menschen geschieht. Es ist ein kriminisches Versagen, eine Verhöhnung und ein schamloser Diebstahl von denjenigen, die alles verloren haben. Genug der Lügen und des komplicen Schweigens!“, äußerte Broek.
Die Veröffentlichung nennt weder den Namen des alten Mannes noch den genauen Wohnort, aber die Szene spiegelt das Drama von Tausenden von Kubanern wider, die allein in prekären Verhältnissen überleben, ohne Zugang zu Medikamenten oder grundlegenden Nahrungsmitteln, mitten in einer Chikungunya-Epidemie, die sich im ganzen Land ausgebreitet hat.
Die Situation hat eine Welle von Reaktionen und Beschwerden gegen das Regime in Havanna ausgelöst, das beschuldigt wird, die Verwundbarsten im Stich zu lassen, während es weiterhin die Gesundheits- und Lebensmittelkrise mit angeblichen externen Ursachen rechtfertigt.
Menschenrechtsorganisationen und Aktivisten innerhalb und außerhalb der Insel haben betont, dass die kubanische Regierung das wahre Ausmaß der Notlage verheimlicht, während die Krankenhäuser zusammenbrechen und die Alten schutzlos zurückgelassen werden.
Die Realität, die dieses Video zeigt, ist kein Einzelfall, sondern ein alltägliches Bild in einem Kuba, wo extreme Armut, Krankheit und staatliche Vernachlässigung täglich Dutzende von Beschwerden in den sozialen Medien hervorrufen.
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