Stromausfälle an diesem Sonntag in Kuba aufgrund eines Defizits von über 1.400 MW

Kuba kämpft mit einem Defizit von 1421 MW, das durch technische Störungen und Treibstoffmangel in den Kraftwerken verschärft wird.

Trabajador de la Empresa Eléctrica de Artemisa (Imagen referencial) © Empresa Eléctrica de Artemisa / Facebook
Arbeiter der Elektrizitätsgesellschaft von Artemisa (Referenzbild)Foto © Empresa Eléctrica de Artemisa / Facebook

Die Kubaner werden an diesem Wochenende mit langen Stromausfällen konfrontiert sein, bedingt durch das hohe Defizit in der Stromerzeugung, das zu einer Beeinträchtigung von 1421 MW in den Spitzenstunden führen wird.

Die Prognose könnte sogar zu gering ausgefallen sein, wie es am Samstag der Fall war, als vorhergesagt wurde, dass 1.500 MW fehlen würden, und schließlich der Höchststand um 18:20 Uhr mit 1.615 MW erreicht wurde. Zudem waren zu diesem Zeitpunkt 100 MW aufgrund von Störungen im Stromnetz, verursacht durch den Hurrikan Rafael, betroffen (Artemisa 99 MW und Mayabeque 1 MW).

Der Service war 24 Stunden lang beeinträchtigt und blieb während der gesamten Nacht bestehen.

Laut dem Bericht der Unión Eléctrica (UNE) waren an diesem Sonntag um 7:00 Uhr 771 MW von einem Erzeugungsdefizit betroffen, zusätzlich zu weiteren 94 MW in Artemisa aufgrund von Störungen im Netz. Bis zum Mittag wird der Ausfall durch das Erzeugungsdefizit auf 1100 MW ansteigen.

Erfassung von Facebook / Unión Eléctrica UNE

Fünf Einheiten der Thermokraftwerke Mariel, Nuevitas, Felton und Renté sind aufgrund von Störungen außer Betrieb. Weitere vier Blöcke der Anlagen Santa Cruz, Cienfuegos und Renté befinden sich in Wartung.

Außerdem sind aufgrund von Treibstoffmangel 49 zentrale Erzeugungsanlagen außer Betrieb, darunter die Patanas in Santiago de Cuba und Regla sowie die CDE Moa, was insgesamt 558 MW betrifft.

Die Einschränkungen in der thermischen Erzeugung betragen 346 MW.

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