Ein Kubaner wird in einem Park in Tapachula niedergestochen

Die Szene hinterließ die Passanten schockiert, da sich diese Art von gewalttätigen Handlungen in der Gegend scheinbar vervielfacht.

Cubano erstochenFoto © Collage Facebook/

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Ein 42-jähriger Kubaner wurde am Dienstagabend mit einer Klinge mitten im Zentrum von Tapachula, im mexikanischen Bundesstaat Chiapas, angegriffen.

Bis jetzt sind die Ursachen des Angriffs unbekannt. Der Angreifer konnte ohne eine Spur zu hinterlassen entkommen.

Der Kubaner -dessen Identität von der mexikanischen Presse nicht veröffentlicht wurde- erlitt mehrere Verletzungen.

Der gewalttätige Vorfall ereignete sich in der Nähe des Benito Juárez Parks, gegenüber dem Miguel Hidalgo Zentralpark und neben der Kirche San Agustín, einem stark frequentierten Bereich der Stadt.

Zeugen, die den Angriff miterlebten, alarmierten die Rettungskräfte, was die schnelle Ankunft von Sanitätern der Gruppe SAE ermöglichte.

Die Retter leisteten der Opfer sofortige Hilfe, indem sie Verbände anlegten, bevor sie ihn zur Untersuchung und medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus brachten.

Flüchtiger Angreifer und ein unerklärlicher Angriff

Bislang ist unklar, ob das Opfer eine Verbindung zum Angreifer hatte.

Das Einzige, was klar ist, ist, dass der Angreifer entkommen ist, ohne dass ihn jemand aufhalten konnte.

Die Behörden haben ebenfalls nicht mitgeteilt, ob es sich um einen Raubüberfall, ein Revancheverbrechen oder um einen willkürlichen Gewaltakt handelte.

Lokale Medien hoben hervor, dass das Besorgniserregende an diesem Fall ist, dass er im Herzen der Stadt stattfand, einem Gebiet, das aufgrund seiner hohen Frequentierung stark überwacht werden sollte.

Dennoch hat die Leichtigkeit, mit der der Angreifer unidentifiziert entkommen konnte, die Mängel im lokalen Sicherheitsystem offengelegt.

Der Druck in Tapachula wächst

Seit dem Amtsantritt von Trump haben die Asylbüros an der südlichen Grenze Mexikos einen beispiellosen Zustrom von kubanischen Migranten und anderen Nationalitäten erlebt.

Dieses Wachstum wurde durch die von Präsident Donald Trump umgesetzten Einwanderungspolitiken verursacht, die den Zugang von Migranten in die USA über die Grenze zu Mexiko eingeschränkt haben.

Die Situation hat dazu geführt, dass viele Migranten Alternativen in Betracht ziehen, wie zum Beispiel Asyl in Mexiko zu beantragen.

Dennoch erschwert die Überlastung der Asylbüros und die Ungewissheit über die zukünftigen Migrationspolitiken in den Vereinigten Staaten ihre Entscheidungen.

Eine der bedeutendsten Maßnahmen nach dem Amtsantritt von Trump im Weißen Haus war die Streichung der mobilen Anwendung CBP One, die es Migranten ermöglichte, Termine zur Beantragung von Asyl in den Vereinigten Staaten zu vereinbaren.

Am 20. Januar schaltete die kommende Regierung dieses Instrument ab, wodurch Tausende von Antragstellern ohne klare Möglichkeit blieben, legal ins Land zu gelangen.

Die Situation führte die Präsidentin von Mexiko, Claudia Sheinbaum, dazu, anzukündigen, dass ihre Regierung mit der Rückführung von in mexikanischem Territorium gestrandetem Migranten beginnen wird, aufgrund der neuen von den Vereinigten Staaten auferlegten Einschränkungen.

Sheinbaum erklärte, dass Vereinbarungen mit mehreren Ländern in Mittelamerika sowie mit Kuba getroffen wurden, um die Rückkehr dieser Migranten in ihre Herkunftsländer zu erleichtern. Darüber hinaus betonte sie, dass Mexiko "humanitäre Hilfe" für diejenigen anbieten wird, die aufgrund der neuen Migrationsbeschränkungen ihre Reise in die Vereinigten Staaten nicht fortsetzen können.

Häufig gestellte Fragen zur Gewalt und Migration in Tapachula

Was ist mit dem Kubaner passiert, der in Tapachula erstochen wurde?

Der 42-jährige Kubaner wurde im Zentrum von Tapachula, Chiapas, mit einer Klinge angegriffen und wurde nach sofortiger Versorgung durch die Sanitäter ins Krankenhaus gebracht. Der Angreifer konnte entkommen und wurde bis jetzt nicht identifiziert.

Wie beeinflusst die Migrationssituation in Tapachula?

Die massive Migration nach Tapachula hat die Asylbüros überlastet und eine Krise im Ressourcen- und Sicherheitsmanagement in der Stadt ausgelöst. Der Zustrom von Migranten hat zugenommen aufgrund der restriktiven Politiken der Regierung von Donald Trump in den Vereinigten Staaten.

Welche Maßnahmen hat Mexiko angesichts der Migrationskrise ergriffen?

Mexico hat mit der Rückführung von gestranded Migranten begonnen und Vereinbarungen mit Ländern in Zentralamerika und Kuba getroffen, um diese Rückführungen zu erleichtern. Darüber hinaus bietet es humanitäre Unterstützung für diejenigen an, die aufgrund von Migrationsbeschränkungen nicht in die Vereinigten Staaten weiterreisen können.

Welche Herausforderungen stehen kubanischen Migranten in Mexiko bevor?

Die kubanischen Migranten sehen sich Ablehnungen bei ihren Asylanträgen, prekären Arbeitsbedingungen und Gewaltgefahren gegenüber. Die mexikanischen Behörden lehnen viele Asylanträge ab und behaupten, die Migranten hätten Kuba aus wirtschaftlichen Gründen verlassen, während die politische Unterdrückung ignoriert wird.

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