Der kubanische Oppositionsführer Juan Alberto de la Nuez Ramírez wurde in der Ortschaft Aguada de Pasajeros in der Provinz Cienfuegos Opfer eines gewalttätigen Angriffs.
Der Überfall ereignete sich am Samstag, den 5. April, wie der Nutzer Alpidio Leyva in der Facebook-Gruppe "Alerta Aguada de Pasajeros" berichtete. Er bezeichnete den Angriff als einen terroristischen Akt, der von "Sicarios im Dienst der Staatsicherheit" verübt wurde.
Die ursprüngliche Veröffentlichung weist darauf hin, dass vier Personen den Oppositionspolitiker mitten auf der Straße überfallen und ihm mit Macheten mehrere Kopfverletzungen sowie viele Stichwunden zugefügt haben, die ihn schwer verletzt zurückließen.

Die Anzeige wurde von dem Aktivisten und Oppositionellen Ángel Moya Acosta bestätigt, der das Zeugnis des Bruders des Opfers, Bárbaro de la Nuez, teilte. Dieser berichtete, dass fünf Angreifer, bewaffnet mit Macheten, Messern und Stöcken, Juan Alberto überraschten, während er durch den Park von Aguada de Pasajeros ging.
Der Hinterhalt verursachte bei Juan de la Nuez mehrere Frakturen in beiden Armen und Beinen sowie zehn Stichwunden an verschiedenen Körperstellen.
„Mein Bruder wurde an einem Bein operiert und hat eine chirurgische Indikation am anderen. Er wurde auch an beiden Armen und am Bauch operiert. Es wurden mehrere Wunden im Gesicht, an den Händen, Armen und Beinen genäht“, berichtete Bárbaro de la Nuez, der ebenfalls ein bekannter Opponent des kubanischen Regimes in der Region ist.
Laut seiner Aussage wurden vier der mutmaßlichen Angreifer von der Nationalen Revolutionären Polizei (PNR) festgenommen, jedoch später wieder freigelassen. Der fünfte ist weiterhin unbekannten Aufenthalts.
Bárbaro wies auf das mangelnde Interesse der Behörden in dem Fall hin und stellte fest, dass weder die PNR noch die Staatssicherheit ins Krankenhaus gekommen sind, um die Opferaussage aufzunehmen oder sich nach ihrem Gesundheitszustand zu erkundigen.
„Das Verbrechen bleibt nicht ungestraft“, schloss die Veröffentlichung von Alpidio Leyva und spiegelte die Empörung wider, die dieser gewalttätige Akt in der oppositionellen Gemeinschaft ausgelöst hat.
Juan Alberto de la Nuez Ramírez ist Vertreter der Bürgerbewegung Reflexion und Versöhnung (MCRR) und Mitglied der unabhängigen kubanischen Zivilgesellschaft, die sich für die Demokratie und die Verteidigung der Menschenrechte einsetzt.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben die kubanischen Behörden keine offiziellen Erklärungen zu dem Vorfall abgegeben.
Häufig gestellte Fragen zum Überfall auf den kubanischen Oppositionsführer in Cienfuegos
Was ist mit dem Oppositionsführer Juan Alberto de la Nuez Ramírez in Cienfuegos geschehen?
Juan Alberto de la Nuez Ramírez wurde Opfer eines gewalttätigen Überfalls in Aguada de Pasajeros, Cienfuegos. Er wurde von fünf Personen überfallen, die ihn mit Macheten und Messern angriffen und ihn schwer verletzten. Der Angriff wurde als terroristischer Akt eingestuft, der von mutmaßlichen Auftragskillern im Dienst der Staatssicherheit verübt wurde.
Wie hat die kubanische Polizei auf den Angriff gegen den Oppositionspolitiker Juan Alberto de la Nuez Ramírez reagiert?
Según el testimonio de Bárbaro de la Nuez, hermano de la víctima, haben die kubanischen Behörden ein bemerkenswertes Desinteresse an dem Fall gezeigt. Obwohl vier der mutmaßlichen Angreifer festgenommen wurden, wurden sie später wieder von der Haft entlassen, und der fünfte Angreifer bleibt verschollen. Weder die Nationale Revolutionäre Polizei noch Agenten des Staatssicherheitsdienstes haben die Opfer im Krankenhaus besucht, um Aussagen aufzunehmen oder sich nach ihrem Gesundheitszustand zu erkundigen.
Wie ist die Sicherheitslage in Kuba laut den aktuellen Berichten?
Cuba sieht sich einem besorgniserregenden Anstieg von Kriminalität und Gewalt gegenüber. Daten vom Observatorio Cubano de Auditoría Ciudadana zeigen einen erheblichen Anstieg von Verbrechen wie Mord, Diebstahl und Überfällen im Jahr 2024. Obwohl die Regierung das Vorhandensein eines Klimas der Unsicherheit zugegeben hat, ist die öffentliche Wahrnehmung, dass die ergriffenen Maßnahmen unzureichend sind, um die Situation zu ändern.
Welche Beziehung besteht zwischen der wirtschaftlichen Situation Kubas und dem Anstieg der Gewalt?
Die Wirtschaftskrise in Kuba ist ein entscheidender Faktor, der Gewalt und Kriminalität verschärft. Mangel an grundlegenden Ressourcen, steigende Inflation und Korruption haben zu einem Klima der allgemeinen Unsicherheit beigetragen, das sowohl gewöhnliche Bürger als auch Arbeitnehmer in ihren Arbeitsplätzen betrifft.
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