Ein tragisches Ereignis hat die Gemeinde Santiago de Cuba erschüttert, nach dem brutalen Mord an Artemio Luna Nápoles, einem 69-jährigen Mann, in seinem Wohnsitz im Ort Belleza, in Songo – La Maya, angeblich um seinen Scheckbuch und einen Fernseher der Marke Panda zu stehlen.
Laut dem unabhängigen Medium CubaNet ereignete sich das Verbrechen in den frühen Morgenstunden des 6. April, als der Körper des Mannes im Hinterhof seines Hauses gefunden wurde.

Según den Berichten von Zeugen, erschienen die Behörden nicht am Tatort bis ungefähr 15:00 Uhr. Nachbarn und Vertraute behaupten, dass Luna Nápoles allein lebte, was von den Angreifern ausgenutzt worden sein könnte, um das Verbrechen ohne Widerstand auszuführen.
Sie durchsuchten sein Haus, anscheinend auf der Suche nach dem Scheckbuch, das er am vorherigen Tag eingelöst hatte. Alles deutet darauf hin, dass sie ihn anriefen, er herauskam und sie ihn töteten., erklärte CubaNet Dianelis Mina, Nachbarin des Verstorbenen.
Andere Berichte deuten darauf hin, dass die Mörder Steine benutzten, um ihn am Kopf zu schlagen, bis er starb. Danach hätten sie den Fernseher mitgenommen, das einzige Unterhaltungsgerät, das das Opfer besaß.
Dieser Verbrechensfall ist kein Einzelfall in der Gegend. Ein weiterer Anwohner versicherte, dass es in dieser Gemeinschaft bereits mindestens drei ähnliche gewalttätige Vorfälle gegeben hat, was ein Klima der Angst und allgemeiner Unsicherheit unter den Bewohnern hervorrief. Er stellte fest, dass die Menschen Angst haben, nachts auszugehen oder ihre Häuser unbeaufsichtigt zu lassen.
Aufgrund des fortgeschrittenen Verfalls des Körpers, der rund zehn Stunden in der Sonne lag, wurde die Beerdigung von Luna Nápoles, die für 13:00 Uhr am Montag vorgesehen war, von den Angehörigen vorverlegt.
Die Provinz Santiago de Cuba hat in den letzten Monaten einen besorgniserregenden Anstieg von gewalttätigen und kriminellen Vorfällen erlebt, was auf eine Verschlechterung der öffentlichen Sicherheit hinweist.
Am 25. März wurde nach fast zwei Monaten des Verschwindens der Körper von Agustín Rodríguez Domínguez, bekannt als "Cachito", in einem fortgeschrittenen Verwesungszustand gefunden.
Der Fund wurde in einem bewaldeten Gebiet namens Tanque Rojo im Stadtteil Chicharrones von Santiago de Cuba gemacht.
Vecinos de la localidad vermuten, dass sein Tod möglicherweise mit einem vorherigen Konflikt um Pferdefleisch oder Eselfleisch zusammenhängt, und obwohl einige Verdächtige festgenommen wurden, wurden sie gegen Kaution freigelassen.
Auch im Dezember 2024 wurde Luis Mario Castillo, Wächter einer Genossenschaft des Ministeriums für Zucker in El Cristo, Santiago de Cuba, ermordet, während er arbeitete. Der Hintergrund des Verbrechens war der Diebstahl von mehreren Ochsen. Die Täter wurden festgenommen und gestanden das Verbrechen.
Ebenfalls einen Monat zuvor nahmen die Behörden Alex Recasen Suárez fest, der beschuldigt wird, der Verfasser von zwei Morden an Sicherheitskräften zu sein, die die Bewohner von Santiago de Cuba erschütterten. Die Opfer waren Mitarbeiter, die für die Sicherheit in verschiedenen Einrichtungen zuständig waren.
Während im Monat Oktober Tamara Carreras Martínez, 57 Jahre alt und Mitarbeiterin im Bereich Informatik an der Universität Oriente, von ihrem Partner mitten auf der Straße der Provinzhauptstadt Santiago ermordet wurde. Dieses Femizid sorgte für große Bestürzung in der Universitätsgemeinschaft und der Bevölkerung im Allgemeinen.
De gleichermaßen wurden andere besorgniserregende Vorfälle gemeldet, wie der Fund von Leichnamen in Straßen und waldreichen Gebieten sowie der Mord an Jugendlichen unter noch zu untersuchenden Umständen.
Diese Ereignisse haben das Sicherheitsgefühl unter den Santiagoern erhöht.
Häufig gestellte Fragen zur Gewalt und zur Situation der älteren Menschen in Kuba
Was geschah im Fall des Mordes an Artemio Luna Nápoles in Santiago de Cuba?
Artemio Luna Nápoles, ein 69-jähriger Senior, wurde brutal in seiner Wohnung in Santiago de Cuba ermordet. Das Verbrechen, das durch den Diebstahl seines Schecks und eines Fernsehers motiviert war, hebt die zunehmende Unsicherheit in der Region hervor, wo gewalttätige Vorfälle besorgniserregend zugenommen haben.
Wie beeinflusst die Gewalt die Gemeinschaft in Santiago de Cuba?
Die Gewalt hat in Santiago de Cuba zugenommen und ein Klima der Angst und Unsicherheit geschaffen. Morde und Diebstähle sind immer häufiger, was nicht nur die älteren Menschen betrifft, sondern auch andere Bewohner, was einen Rückgang der öffentlichen Sicherheit widerspiegelt.
Wie ist die Situation der älteren Menschen in Kuba inmitten der aktuellen Wirtschaftskrise?
Die Situation der älteren Menschen in Kuba ist aufgrund der Wirtschaftskrise kritisch. Viele leben unter vernachlässigten Bedingungen, mit Renten, die nicht ausreichen, um ihre Grundbedürfnisse zu decken, was sie zwingt, auf der Straße zu überleben oder von Almosen abhängig zu sein.
Welche Maßnahmen werden in Kuba ergriffen, um dem Anstieg der Gewalt entgegenzuwirken?
Bis jetzt wurden keine signifikanten Ergebnisse bei der Reduzierung der Gewalt in Kuba gesehen. Trotz der Versprechen der Regierung, das Problem anzugehen, bleibt das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung, insbesondere in Provinzen wie Santiago de Cuba, nach wie vor hoch.
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