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Mientras Karol G sich aus der Öffentlichkeit zurückhält – umgeben von Schwangerschaftsgerüchten – dringt ihr Name erneut in die Schlagzeilen, allerdings nicht unbedingt wegen ihrer Musik. Diesmal sieht sich die kolumbianische Sängerin einer neuen Klage wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung gegenüber, und der Streitpunkt ist ihr erfolgreicher Song “Gatúbela”.
Die Klage wurde bei einem Bundesgericht in Miami von den Produzenten Ocean Vibes (Jack Hernández) und Alfr3d Beats (Dick Alfredo Caballero Rodríguez) eingereicht, die behaupten, dass „Gatúbela“, veröffentlicht im Jahr 2022, wesentliche Fragmente ihres Songs „Punto G“, der nur sechs Wochen zuvor veröffentlicht wurde, kopiere. Den Klägern zufolge sind die Ähnlichkeiten keine Zufälle, sondern eine direkte Kopie wesentlicher Elemente der Originalkomposition.
In der Klage wird detailliert aufgeführt, dass ein unabhängiger Musikologe beide Lieder analysiert und festgestellt hat, dass das Synthesizer-Riff und die Gesangsmelodie des Refrains von „Gatúbela“ „äußerst ähnlich“ zu denen von „Punto G“ sind. Als ob das nicht genug wäre, wird auch DJ Maff (Marvin Hawkins Rodríguez), der Produzent, beschuldigt, den Ähnlichkeiten informell zugestimmt zu haben, nachdem er von Alfr3d Beats auf Instagram konfrontiert wurde. „Sag es niemandem“, soll er geantwortet haben, begleitet von einem lachenden Emoji, bevor er die Nachrichten löschte.
Das Album „Mañana Será Bonito“, auf dem „Gatúbela“ erscheint, wurde im Februar 2023 veröffentlicht und entwickelte sich zu einem weltweiten Phänomen. Es erreichte den ersten Platz der Billboard 200 und ist das erste vollständig auf Spanisch gesungene Album einer Frau, das dies geschafft hat. Die Single kletterte ebenfalls in den Charts der Latin Music nach oben und schaffte es in die Top 40 der Billboard Hot 100. Doch diese neue rechtliche Auseinandersetzung droht, diesen Erfolg in Frage zu stellen.
Y es nicht der einzige. Im Jahr 2024 wurde Karol G bereits wegen Ähnlichkeiten zwischen ihrem Lied „Contigo“, gemeinsam mit DJ Tiësto und Young Miko, und dem Hit „Bleeding Love“ von Leona Lewis angeprangert. Obwohl sie in diesem Fall klargestellt hat, dass es sich um ein autorisiertes Sample handelt, sah sie sich auch einer schwerwiegenderen Anschuldigung gegenüber: Der kubanisch-amerikanische Musiker René Lorente verklagte sie wegen mutmaßlicher Plagiats ihres Songs „Algo diferente“, der 1998 komponiert wurde. Laut dem gerichtlichen Dokument weist das Lied „Don't Be Shy“ von Karol G und Tiësto melodische und harmonische Elemente auf, die fast identisch mit dem Werk des kubanischen Flötisten sind, der drei Millionen Dollar für die erlittenen Schäden fordert.
Häufig gestellte Fragen zur Klage wegen Plagiats gegen Karol G
Warum sieht sich Karol G einer Klage wegen Plagiats gegenüber?
Karol G sieht sich einer Klage wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung gegenüber, da ihrem Song „Gatúbela“ vorgeworfen wird, Schlüsselfragmente des Songs „Punto G“ der Produzenten Ocean Vibes und Alfr3d Beats kopiert zu haben. Die Klage behauptet, dass die Ähnlichkeiten keine Zufälle sind, sondern eine direkte Kopie wesentlicher Elemente der ursprünglichen Komposition.
Welche Ähnlichkeiten werden zwischen „Gatúbela“ und „Punto G“ hervorgehoben?
Ein unabhängiger Musikologe hat beide Lieder analysiert und festgestellt, dass der Synthesizer-Riff und die Gesangsmelodie des Refrains von „Gatúbela“ „äußerst ähnlich“ zu denen von „Punto G“ sind. Außerdem wird erwähnt, dass der Produzent DJ Maff die Ähnlichkeit informell anerkannt haben soll.
Wie könnte diese Klage die Karriere von Karol G beeinträchtigen?
Diese neue Klage droht den Erfolg von Karol G in Frage zu stellen, insbesondere da "Gatúbela" Teil ihres Albums "Mañana Será Bonito" ist, das den ersten Platz in der Billboard 200 erreicht hat. Eine negative Entscheidung könnte sich auf ihren Ruf und ihre Karriere in der Musik auswirken.
Hat Karol G in der Vergangenheit ähnliche Klagen gehabt?
Ja, Karol G hatte bereits 2024 Plagiatsanklagen wegen Ähnlichkeiten zwischen ihrem Lied „Contigo“ und „Bleeding Love“ von Leona Lewis ausgesetzt, wobei es sich in diesem Fall um eine genehmigte Sample handelte. Zudem verklagte der kubanisch-amerikanische Musiker René Lorente sie wegen des angeblichen Plagiats seines Songs „Algo diferente“.
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