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Ein 28-jähriger cubanischer Bürger, identifiziert als Reinaldo Trujillo Sánchez, wurde am Mittwoch festgenommen, nachdem er einem anderen Mann während eines finanziellen Streits in Miami in beide Beine geschossen hatte.
Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Freitag gegen 14:00 Uhr an der Kreuzung Northwest Seventh Avenue und Seventh Street, wie die Polizei von Miami mitteilte.
Eine Vertrauensbeziehung, die in Gewalt endete
Laut den Behörden - zitiert von Local 10 - kannten sich Trujillo Sánchez und das Opfer seit einigen Monaten, nachdem sie von einem gemeinsamen Freund vorgestellt worden waren.
Die Beziehung zwischen beiden beinhaltete eine informelle Vereinbarung: das Opfer, das tatsächlich ein Bankkonto hatte, erlaubte es Trujillo, Geld in seinem Namen einzuzahlen und abzuheben, da er über kein eigenes Konto verfügte.
Der Streit entstand, als Trujillo glaubte, 1.000 Dollar auf das Konto des Opfers eingezahlt zu haben, aber die Transaktion nie verarbeitet wurde.
Dies ließ ihn fälschlicherweise vermuten, dass die andere Person das Geld ohne seine Zustimmung abgehoben hatte.
Die Begegnung und die Schüsse
Am 4. April ging das Opfer zu einer Filiale von Wells Fargo in Biscayne Boulevard, um sich über die fehlgeschlagene Transaktion zu erkundigen.
Trujillo Sánchez kam wenig später und wartete neben seinem Fahrzeug auf ihn.
Sobald das Opfer die Bank verlassen hatte, stiegen beide in das Auto, um das Problem zu besprechen.
Während der Fahrt wurde das Gespräch angespannt. Das Opfer bemerkte, dass Trujillo einen Revolver bei sich hatte.
In einem Versuch, die Situation unter Kontrolle zu bringen, hielt der Fahrer das Fahrzeug an und versuchte, den Verdächtigen herauszuholen.
In diesem Moment entbrannte ein Ringen, das mit zwei Schüssen in die Beine des Opfers endete.
Trujillo übernahm dann die Kontrolle über das Auto und floh nach Norden über die Northwest Seventh Avenue.
Das Opfer wurde schnell ins Ryder Trauma Center des Jackson Memorial Hospital gebracht, wo es wegen seiner Verletzungen behandelt wurde.
Festnahme und Untersuchung
Tage später identifizierte das Opfer Trujillo in einer Fotowand.
Die Polizei konnte ihn am Mittwoch festnehmen und fand in seinem Fahrzeug einen silbernen Revolver, der mit der von dem Opfer beschriebenen Waffe übereinstimmte.
Trujillo Sánchez sieht sich jetzt Anklagen wegen bewaffneten Raubs, Fahrzeugdiebstahls und schwerer Körperverletzung mit einer tödlichen Waffe gegenüber.
Der Mann wurde in die Obhut des Einwanderungsdienstes im Turner Guilford Knight (TGK) Justizvollzugszentrum überstellt.
Bis zum Abschluss dieses Berichts ist der Migrationsstatus des Angreifers unbekannt.
Häufig gestellte Fragen zu der finanziellen Auseinandersetzung und dem Schusswechsel in Miami
Was hat den Streit ausgelöst, der zu dem Schusswechsel in Miami führte?
Der Streit entstand aufgrund eines finanziellen Missverständnisses zwischen Reinaldo Trujillo Sánchez und dem Opfer, das glaubte, dass Geld ohne Genehmigung von seinem Konto abgehoben wurde. Das Ausbleiben der Verarbeitung einer Transaktion in Höhe von 1.000 Dollar führte zu Verdachtsmomenten, die in Gewalt gipfelten.
Wie entwickelten sich die Ereignisse, die zu dem Schusswechsel führten?
Der Vorfall ereignete sich, nachdem beide Personen in einem Fahrzeug diskutiert hatten, wobei Trujillo Sánchez einen Revolver bei sich hatte. Die Spannung steigerte sich, bis Trujillo zweimal auf das Opfer in die Beine schoss während eines Gerangels. Nach dem Vorfall floh er vom Tatort.
Mit welchen Anklagen sieht sich Reinaldo Trujillo Sánchez konfrontiert?
Trujillo Sánchez sieht sich Anklagen wegen bewaffneten Raubes, Fahrzeugdiebstahls und schwerer Körperverletzung mit einer tödlichen Waffe gegenüber. Er wurde verhaftet und befindet sich in der Obhut des Einwanderungsdienstes im Turner Guilford Knight Correctional Center.
Was war das Ergebnis für das Opfer nach dem Schusswechsel?
Das Opfer wurde schnell ins Ryder Trauma Center des Jackson Memorial Hospital transportiert, wo es wegen der Schusswunden an den Beinen behandelt wurde. Der aktuelle Zustand wurde in der Nachricht nicht spezifiziert.
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