Die Wärmekraftwerke Felton wird nach Tagen außerhalb des Systems aufgrund einer Störung im Kessel synchronisiert

Das thermoelektrische Werk Felton wurde nach einer Störung wieder in das kubanische Stromnetz integriert und liefert 50 MW.


Die Einheit 1 der Thermoelektrischen Zentrale (CTE) Lidio Ramón Pérez, besser bekannt als Felton, wurde am Dienstag um 15:19 Uhr wieder mit dem Nationalen Elektrizitätsnetz (SEN) synchronisiert, nachdem sie mehrere Tage aufgrund einer Störung im Kessel inaktiv war.

Die Nachricht wurde vom Journalisten Emilio Rodríguez Pupo über sein Konto auf Facebook bestätigt, wo er anmerkte, dass das Werk bereits 50 MW zum SEN beiträgt und weiterhin seine Last erhöht, wobei die Schicht B in Betrieb ist.

Der Betrieb dieser Einheit stellt eine leichte Erleichterung mitten in der akuten Energiekrise dar, die das Land durchlebt.

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Die Thermoelektrik war am vergangenen Samstag, dem 19. April, aufgrund eines angeblichen Lecks im Kessel aus dem System ausgefallen, wie das Regime ankündigte.

Während der Tage der Inaktivität führten Techniker und Spezialisten Arbeiten zur Dampfevakuierung, Kühlung und Schadensbewertung durch, um Zugang zum betroffenen Bereich zu erhalten und die notwendigen Reparaturen durchzuführen.

Die Stilllegung von Felton verschärfte die bereits kritische Energiesituation des Landes und führte zu längeren Stromausfällen, die in einigen Regionen im Osten und Zentrum der Insel 20 Stunden täglich überschritten.

Die Empörung der Bürger ließ in den sozialen Medien nicht lange auf sich warten, wo zahlreiche Kubaner ihre Frustration äußerten mit Kommentaren wie: „Staffellauf, eine kommt rein und die andere geht raus… so ist es immer“.

Trotz der wiederholten Ankündigungen der Regierung über geplante Wartungsarbeiten, Investitionen und den Einsatz von floatierender Energieerzeugung, zeigt der anhäufte Verfall der thermischen Kraftwerke —viele davon seit über drei Jahrzehnten im Betrieb— weiterhin die Fragilität des Nationalen Elektrizitätssystems.

Häufig gestellte Fragen zur Energiekrise in Kuba und dem Kraftwerk Felton

Warum ist das Wärmekraftwerk Felton entscheidend für das kubanische Stromsystem?

Das thermische Kraftwerk Felton ist entscheidend, da es eine signifikante Menge an Energie für das Nationale Elektrizitätsnetz (SEN) von Kuba bereitstellt. In optimalen Situationen kann seine Erzeugungskapazität bis zu 230 MW erreichen, was entscheidend ist, um das Energie Defizit, mit dem das Land konfrontiert ist, zu mildern. Allerdings haben die ständigen Ausfälle die Verwundbarkeit des kubanischen Elektrizitätssystems aufgezeigt.

Was hat den kürzlichen Austritt von Felton aus dem Nationalen Elektrizitätsnetz verursacht?

Die kürzliche Stilllegung von Felton im Nationalen Stromnetz war auf ein Leck im Kessel zurückzuführen, was ein weiteres Beispiel für die ständigen technischen Probleme ist, die das Kraftwerk plagen. Die Probleme in den Wärmekraftwerken, von denen viele seit über 30 Jahren in Betrieb sind, spiegeln das Fehlen einer angemessenen Wartung und das ineffektive Management der kubanischen Regierung wider.

Wie wirkt sich die Energiekrise auf das tägliche Leben in Kuba aus?

Die Energiekrise in Kuba beeinträchtigt das tägliche Leben erheblich, da die häufigen und langanhaltenden Stromausfälle die täglichen Aktivitäten von Millionen Kubanern gestört haben, was zu Frustration und sozialer Unzufriedenheit führt. Diese Stromausfälle beeinflussen sowohl den Betrieb grundlegender Dienstleistungen als auch das Arbeits- und Bildungsleben und verstärken die Hoffnungslosigkeit der Bevölkerung.

Welche Maßnahmen hat die Regierung ergriffen, um der Energiekrise zu begegnen?

Die kubanische Regierung hat geplante Wartungsarbeiten in den Thermalkraftwerken und den Einsatz von mobiler Stromerzeugung angekündigt, um der Energiekrise entgegenzuwirken. Diese Maßnahmen waren jedoch unzureichend, um die Stromversorgung zu stabilisieren, aufgrund des angesammelten Verfalls der Infrastruktur und des Mangels an Ressourcen.

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