In Spanien und Portugal werden nach dem allgemeinen Stromausfall zehn Stunden Stromausfall erwartet

Der massive Stromausfall in Spanien und Portugal könnte laut Red Eléctrica zwischen sechs und zehn Stunden dauern, um behoben zu werden. Der Ausfall hat den Transport, Dienstleistungen und Geschäfte auf der Iberischen Halbinsel lahmgelegt.


Die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung in Spanien und Portugal könnte zwischen sechs und zehn Stunden dauern, nach dem massiven Stromausfall, der Millionen von Bürgern ohne Energie ließ kurz nach Mittag an diesem Montag.

Die Vorfälle haben einen Zusammenbruch der Verkehrssysteme verursacht, die Grundversorgung beeinträchtigt und das tägliche Leben von Unternehmen und Privatpersonen auf der gesamten Halbinsel verändert.

Laut einem Bericht der Agentur EFE

Obwohl die Notfallpläne aktiviert wurden, warnten die Behörden, dass die vollständige Wiederherstellung bis zu zehn Stunden in Anspruch nehmen könnte, abhängig von der Entwicklung der technischen Bedingungen.

Während einer Pressekonferenz beschrieb Eduardo Prieto, Direktor für Betrieb der Elektrizitätsnetze, die Situation als „absolut außergewöhnlich“ und betonte, dass die Priorität darin besteht, das Netz zu stabilisieren, um eine schrittweise Wiederherstellung zu ermöglichen.

Auf die Frage nach der Möglichkeit eines Cyberangriffs vermied Prieto Spekulationen und betonte, dass der Ursprung des Problems noch in der Forschungsphase sei.

Der Präsident der Regierung, Pedro Sánchez, reiste sofort zum Zentrum für die Kontrolle des Elektrizitätsnetzes zusammen mit der drittamtlichen Vizepräsidentin und Ministerin für ökologische Transitions, Sara Aagesen.

An ihrer Seite waren auch andere hochrangige Vertreter der Exekutive anwesend, um die Entwicklungen der Ereignisse aufmerksam zu verfolgen.

Die Unterbrechung der Stromversorgung hat starke Auswirkungen auf die städtische Mobilität und die Kommunikation.

Die spanische Eisenbahngesellschaft La Red Nacional de los Ferrocarriles Españoles hat die vollständige Einstellung aller ihrer Züge in Spanien, einschließlich des Cercanías-Netzes, bestätigt, was zu Menschenansammlungen und Problemen für die Reisenden geführt hat.

Ebenso wurden in verschiedenen Städten Unterbrechungen im U-Bahn-System gemeldet, und zahlreiche Ampeln funktionierten nicht mehr, was die örtliche Polizei dazu zwang, den Verkehr manuell zu regeln.

Das Chaos hat sich auch auf die Flughäfen ausgeweitet. Obwohl die Notfallpläne es der Gesellschaft für Spanische Flughäfen und Luftnavigation ermöglicht haben, die wichtigsten Flughäfen wie Madrid-Barajas und Barcelona-El Prat betriebsfähig zu halten, wurden Verzögerungen und einige Schwierigkeiten bei den Abläufen aufgrund von Problemen beim Zugang der Passagiere und der Crews zu den Terminals verzeichnet.

Laut Berichten von Flight Radar blieb der Flughafen Barajas während des Stromausfalls für mindestens eine halbe Stunde in Bezug auf Abflüge und Ankünfte inaktiv.

Die Situation hat dazu geführt, dass öffentliche und private Gebäude geräumt werden mussten, einschließlich Unternehmenssitzen und Museen wie dem Prado, das Hunderte von Besuchern evakuieren musste.

Außerdem begannen mehrere Supermärkte, Einschränkungen bei den Zahlungsmethoden zu melden und akzeptierten nur Bargeld aufgrund der Ausfälle der Kommunikationsnetze.

In Portugal bestätigte das Unternehmen Redes Energéticas Nacionais (REN) einen „massiven Ausfall“ im Stromsystem.

Die portugiesische Regierung trat dringend zusammen, um die Schäden zu bewerten und Maßnahmen zur Wiederherstellung zu koordinieren.

Währenddessen berichtete der französische Netzbetreiber RTE (Réseau de Transport d'Électricité) von Teilausfällen, die in kurzer Zeit behoben werden konnten.

Während die Wiederherstellung in den nördlichen und südlichen Regionen der Halbinsel voranschreitet, halten die Behörden die Warnung aktiv.

Red Eléctrica arbeitet weiterhin daran, die Energieversorgung in der gesamten Halbinsel schrittweise wiederherzustellen, obwohl betont wird, dass die vollständige Normalität mehrere weitere Stunden in Anspruch nehmen könnte.

Der Stromausfall hat die Verwundbarkeit der kritischen Infrastrukturen gegenüber technischen Vorfällen oder möglichen Cyberbedrohungen offengelegt.

Sicherheitsexperten warnen, dass Phänomene wie das heutige die Notwendigkeit unterstreichen, die Widerstandsfähigkeit der Stromnetze gegenüber möglichen Sabotagen oder Angriffen zu stärken.

Häufig gestellte Fragen zum Stromausfall in Spanien und Portugal

Wie lange wird der Stromausfall in Spanien und Portugal dauern?

Es wird erwartet, dass die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung zwischen sechs und zehn Stunden dauern könnte. Die Dauer hängt von der Entwicklung der technischen Bedingungen und dem Stabilisierungprozess des Netzes ab.

Was war die Ursache für den massiven Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel?

Der Stromausfall wurde auf eine starke Schwankung des Leistungsflusses in den Elektrizitätsnetzen zurückgeführt, was zur Trennung Spaniens vom restlichen europäischen Stromnetz führte. Der Ursprung des Problems wird weiterhin untersucht.

Wie hat der Stromausfall die Transportsysteme in Spanien beeinflusst?

Der Stromausfall hat zu einem Zusammenbruch der Transportsysteme geführt, wodurch alle Züge, einschließlich des Nahverkehrsnetzwerks, zum Stillstand kamen und der Betrieb der U-Bahnen und Ampeln in mehreren Städten beeinträchtigt wurde.

Wurde die Möglichkeit eines Cyberangriffs als Ursache für den Stromausfall in Betracht gezogen?

Aunque die Behörden die Hypothese eines Cyberangriffs nicht ausschließen, vermeidete der Leiter der Betriebsservices des Elektrizitätsnetzes Spekulationen darüber und betonte, dass die Ursache des Problems noch untersucht wird.

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