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Thousands of Venezuelans chose this Ersten Mai for a symbolic and moving protest: ihre leeren Kühlschränke auszustellen, um auf die alimentäre Armut aufmerksam zu machen, die Millionen von Familien im Land betrifft.
Unter dem Hashtag #NeverasDeHambre teilten Bürger aus verschiedenen Regionen in sozialen Netzwerken Bilder ihrer Kühlschränke, die keinerlei Lebensmittel enthielten. Die Botschaft ist klar: Repression wird auch mit Hunger ausgeübt, wie die Seite La Patilla anmerkte.
Die Kampagne zielt darauf ab, die alltägliche Tragödie der am stärksten gefährdeten Gruppen — Rentner, alleinerziehende Mütter, Kinder — sichtbar zu machen, die in einem zusammengebrochenen Wirtschaftssystem gefangen sind und keine Antworten vom Staat erhalten.
Neben den Fotos gingen einige Demonstranten mit Särgen, Plakaten und leeren Haushaltsgeräten auf die Straßen, in einer symbolträchtigen Demonstration, die den langsamen Tod der Kaufkraft in Venezuela anprangert.
In der Zwischenzeit in Kuba: Benzin für die Parade, aber nicht zum Kochen
En paralelo, Kuba feierte seine traditionelle Parade zum Ersten Mai, wobei das Regime über 600.000 Personen in Havanna und mehr als 5 Millionen im ganzen Land mobilisierte, gemäß offiziellen Zahlen.
Trotz der Stromausfälle, der Versorgungsengpässe, des fehlenden Transports und einer erstickenden Inflation hat die Regierung Treibstoff gesammelt, um die massive Teilnahme an der zentralen Veranstaltung auf dem Platz der Revolution zu gewährleisten, die von Miguel Díaz-Canel und seiner Frau Lis Cuesta geleitet wurde, beide in patriotischen T-Shirts und palästinensischen Schals gekleidet, was bereits zur Gewohnheit geworden ist.
Während in Venezuela Gehälter gemeldet werden, die nicht für einen Sack Mehl ausreichen, ist die Situation in Kuba nicht weniger dramatisch: Die meisten Familien haben weder etwas zu kochen noch womit sie es tun könnten.
Die strukturelle Krise, zusammen mit der Produktionslahmlegung und der massiven Auswanderung, lässt Millionen von Kubanern in täglicher Angst zurück.
Ein Kontrastreicher Erster Mai: zwischen Bürgerprotest und offizieller Propaganda
Die Bilder, die aus Venezuela kamen, mit leeren Kühlschränken als Symbol des Widerstands, stehen im starken Gegensatz zu dem Bild, das das kubanische Regime projiziert. Es versucht, die Fiktion aufrechtzuerhalten von einem Volk, das aus Überzeugung mobilisiert ist, während in Wirklichkeit die Unterstützung erzwungen und überwacht wird.
Ambos Szenarien teilen eine grundlegende Realität: zwei verbündete Regime, zwei Völker, die unter Mangel leiden, und zwei verschiedene Arten, den Unmut auszudrücken.
Dieser Erste Mai offenbarte nicht eine Feier der Arbeit, sondern ein eindringliches Bild von Hunger und Widerstand in zwei Nationen, die von Autoritarismus, Propaganda und dem mangelnden Schutz des gewöhnlichen Bürgers geprägt sind.
Häufig gestellte Fragen zur Lebensmittelkrise und den Protesten in Venezuela und Kuba
Warum protestierten die Venezolaner am Ersten Mai mit leeren Kühlschränken?
Die Venezolaner protestierten mit leeren Kühlschränken, um auf die schwere Lebensmittelarmut aufmerksam zu machen, die Millionen von Familien im Land betrifft. Diese symbolische Manifestation soll die Lebensmittelknappheit und die wirtschaftliche Unterdrückung sichtbar machen, unter der die verletzlichsten Bevölkerungsgruppen leiden, wie Rentner, alleinerziehende Mütter und Kinder.
Wie steht die Situation in Kuba im Vergleich zu der in Venezuela am Ersten Mai?
Während in Venezuela Proteste mit leeren Kühlschränken stattfanden, um den Hunger zu dénonciar, wurde in Kuba eine massive Parade organisiert, die scheinbar eine breite Unterstützung durch die Bevölkerung zeigte. Die kubanische Realität ist jedoch ebenfalls von Lebensmittelknappheit, Stromausfällen und einer schweren Wirtschaftskrise geprägt, was bedeutet, dass beide Länder mit einem Mangel an Gütern und Repression konfrontiert sind.
Welche Implikationen hat die Mobilisierung von Ressourcen für die Parade in Kuba?
Der kubanische Staat priorisierte die Mobilisierung von Ressourcen, um die Unterstützung für die Feierlichkeiten zum Ersten Mai zu gewährleisten, trotz der tiefen Krise bei Treibstoffen und Stromausfällen, die das Land betrifft. Diese Entscheidung spiegelt die Bedeutung wider, die das Regime der politischen Propaganda im Vergleich zum Wohlergehen der Bevölkerung beimisst, was zu Kritik und Unzufriedenheit unter den Bürgern führt.
Wie beeinflusst die Energiekrise das tägliche Leben der Kubaner?
Die Energiekrise in Kuba, die durch langanhaltende Stromausfälle gekennzeichnet ist, beeinträchtigt die Lebensqualität der Kubaner erheblich. Die Familien haben Schwierigkeiten beim Kochen, der Aufbewahrung von Lebensmitteln und der Erledigung grundlegender Aufgaben. Diese Situation hat ein wachsendes Unbehagen und eine Forderung nach konkreten Lösungen seitens der Regierung ausgelöst.
Welche Rolle spielen soziale Netzwerke bei den Protesten in Venezuela und Kuba?
Die sozialen Medien waren ein entscheidendes Instrument, um die Proteste und den Unmut in beiden Ländern sichtbar zu machen. In Venezuela wurden Bilder von leeren Kühlschränken geteilt, um auf die Ernährungsarmut hinzuweisen, während in Kuba die Bürger diese Plattformen nutzen, um ihre Ablehnung gegenüber den vom Staat organisierten Märschen auszudrücken und ihre tägliche Realität von Mangel und Stromausfällen zu teilen.
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