Drei schwarze Bären wurden von Wildhütern im Südwesten Floridas erlegt, nachdem ein tödlicher Angriff das Leben eines 89-jährigen Mannes und seines Hundes gekostet hatte, berichteten die Behörden am Dienstag.
Laut einem Bericht des Fernsehkanals NBC Miami
Die Zentrale wurde als Robert Markel identifiziert, der in der Nähe seines Hauses in der Nacht zum Montag angegriffen wurde.
Der Angriff führte dazu, dass die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission (FWC) eine umgehende Operation in der Region einleitete, in der über Nacht Kameras und Fallen installiert wurden.
Als Ergebnis wurden drei Schwarzbären getötet, hob der Bericht des Fernsehsenders hervor.
Die Behörden erklärten, dass die DNA der Tiere und die, die am Ort des Angriffs gesammelt wurde, an ein Labor in Gainesville geschickt wurde, um zu bestätigen, ob eines der Exemplare der direkte Verantwortliche war.
„Aus Vorsicht fordern wir die Öffentlichkeit auf, das Gebiet zu meiden und wachsam zu bleiben“, erklärte die Kommission in einer offiziellen Mitteilung.
Obwohl die Florida-Schwarzbären in der Vergangenheit unter Schutz standen, da sie bedroht waren, hat sich ihre Zahl in den letzten Jahren erheblich erhöht, was zu einer zunehmenden Präsenz in Wohngebieten und auf privaten Grundstücken geführt hat, insbesondere in den ländlichen Gebieten des Nordens und Zentrums des Bundesstaates.
Die Behörden haben noch nicht bestätigt, ob eines der getöteten Tiere direkt am Angriff beteiligt war, wiesen jedoch darauf hin, dass die Entscheidung getroffen wurde, um die Sicherheit der lokalen Gemeinschaft zu gewährleisten, während die Ermittlungen weiterhin laufen.
Weitere Einzelheiten zum Angriff: Was die Anrufe bei 911 und der Polizeibericht offenbaren
Laut neuen Daten, die von dem lokalen Medium Fox 4 News veröffentlicht wurden, ereignete sich der brutale Angriff, der das Leben von Robert Markel, 89 Jahre alt, kostete, unter dramatischen Umständen.
Bei den Anrufen an die 911 berichtete die Enkelin des Verstorbenen, dass der Bär den Hund der Familie direkt vor dem Haus getötet hatte, bevor sie hinausging, um ihren Großvater zu suchen.
Als er am Wohnwagen ankam, in dem Markel lebte, stellte er fest, dass der Alte nicht da war und das Zuhause zerstört worden war.
„Sein Wohnmobil wurde komplett zerstört... er ist nicht dort. Er ist 89 Jahre alt, kann nicht rennen, kann kaum ohne zu fallen gehen“, ist in dem Anruf zu hören.
Momente später fanden die Beamten seine blutverschmierte Kleidung etwa 20 Meter vom Wohnwagen entfernt im nahegelegenen Wald.
Später wurde der leblos Körper von Markel etwa 100 Meter vom Wohnhaus entfernt gefunden, bedeckt mit Erde und Blättern, wie aus dem Bericht des Sheriffs des Collier County hervorgeht.
Bei einem der Anrufe beim 911 wies ein Angehöriger darauf hin, dass die Anwesenheit von Bären in der Gegend konstant sei: „Hier gibt es etwa 40 Bären. Sie kommen jeden Tag rein und raus... und jetzt entscheiden sie sich, einen Hund zu töten und jemanden mitzunehmen“, äußerte die Person am Telefon sichtbar aufgeregt.
Die FWC erklärte, dass der Fall weiterhin unter Ermittlungen steht, und obwohl bereits drei Bären in der Gegend erlegt wurden, werden sie nicht aufhören, bis der Verantwortliche für den Angriff durch genetische Beweise eindeutig identifiziert ist.
Häufig gestellte Fragen zum Bärenangriff in Florida
Wie kam es zu dem Bärenangriff in Florida?
Der Angriff ereignete sich in der Nähe des Wohnhauses von Robert Markel, 89 Jahre alt, in einer ländlichen Gegend östlich von Naples, Florida, wo er und sein Hund tödlich von einem Schwarzbären angegriffen wurden. Die Behörden fanden Markels Körper etwa 100 Meter von seinem Haus entfernt, bedeckt mit Erde und Blättern.
Warum haben die Behörden die Bären geopfert?
Die Behörden haben drei Schwarzbären als Vorsichtsmaßnahme geopfert, um die Sicherheit der lokalen Gemeinschaft zu gewährleisten, während DNA-Tests durchgeführt werden, um festzustellen, ob einer von ihnen für den Angriff verantwortlich war.
Wie viele Bären gibt es in Florida und wie ist ihr typisches Verhalten?
Die Bevölkerung der Schwarzbären in Florida wird auf etwa 4.050 Exemplare geschätzt, und diese Tiere meiden in der Regel den Kontakt zu Menschen. Ihre Präsenz in Wohngebieten hat jedoch aufgrund der städtischen Expansion zugenommen, obwohl Angriffe auf Menschen äußerst selten sind.
Welche Sicherheitsvorkehrungen sollten die Bewohner in Gebieten mit Bären treffen?
Um Begegnungen mit Bären zu vermeiden, ist es entscheidend, den Müll sicher aufzubewahren, Haustierfutter drinnen zu lagern und jede Situation zu vermeiden, die Bären in Wohngebiete locken könnte. Die Behörden fordern die Bewohner auf, keine Wildtiere zu verfolgen und alle Sichtungen den zuständigen Stellen zu melden.
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