Trump genehmigt die freiwillige Ausreise von irregulären Migranten mit abgelaufenen Reisedokumenten

Die neue Ordnung von Trump erleichtert die freiwillige Ausreise von undokumentierten Migranten, sogar mit abgelaufenen Dokumenten, indem kostenlose Flüge und ein Bonus von 1.000 $ angeboten werden.


Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat am Freitag eine neue Exekutive verabschiedet, die es undokumentierten Migranten ermöglicht, freiwillig das Land zu verlassen, selbst wenn sie abgelaufene oder unvollständige Reisedokumente haben, im Rahmen seines Migrationsplans mit dem Namen „Projekt Rückkehr nach Hause“.

Die Maßnahme ermächtigt das Außenministerium und das Innenministerium, die Selbstdeportation von Migranten zu erleichtern, ohne dass gültige Dokumente erforderlich sind. Dadurch wird ein digitales System und ein Concierge-Service eingerichtet, der es ihnen ermöglicht, kostenlose Flüge ins Ausland direkt von den Flughäfen aus zu buchen.

„Illegale Ausländer dürfen das Land mit oder ohne die entsprechenden Reisedokumente verlassen“, heißt es im offiziellen Text.

Das Ziel, so die Regierung, ist es, die "schnelle Ausreise" derjenigen zu beschleunigen, die sich entscheiden, die USA dauerhaft zu verlassen.

Als Teil des Programms erhalten Migranten, die sich für die freiwillige Ausreise, zusätzlich zu dem vom Bundesstaat bezahlten Flugticket eine „Ausreiseprämie“ von 1.000 $.

Diese Initiative zielt darauf ab, die steuerliche Belastung zu verringern, die laut der Trump-Administration durch die Anwesenheit von Undokumentierten für die amerikanischen Steuerzahler entsteht.

„Jeder ausländische Illegale, der freiwillig und dauerhaft die Vereinigten Staaten verlässt, ist berechtigt, diesen Bonus zu erhalten“, ist im Dokument zu lesen.

Der Prozess der Selbstdeportation wird über eine Anwendung namens "CBP Home" zentralisiert, die es ermöglicht, das Verfahren digital zu verwalten, ohne dass eine vorherige Anwesenheit bei den Einwanderungsbehörden erforderlich ist.

Die Exekutivanordnung sieht auch strenge Strafen für diejenigen vor, die illegal im Land bleiben und die Option der freiwilligen Ausreise ablehnen. Zu den Sanktionen gehören Zwangsausweisung, strafrechtliche Verfolgung wegen Migrationsdelikten, Inhaftierung, Geldstrafen, Lohnpfändung und die Beschlagnahme von persönlichem Eigentum, wie Wohnhäusern und Fahrzeugen.

Außerdem sieht der Plan die Einbeziehung von mindestens 20.000 neuen Migrationsagenten vor, um eine landesweite intensive Kampagne zur Festnahme und Abschiebung durchzuführen.

Die Regierung von Trump argumentiert, dass die Präsenz von undocumented immigrants im Jahr 2023 Kosten von über 150 Milliarden Dollar verursacht hat, was sich auf Dienstleistungen im Gesundheitswesen, Bildung, Wohnen, Ernährung und Sicherheit ausgewirkt hat.

Das "Projekt Rückkehr nach Hause" wird als Strategie vorgestellt, um die nationale Souveränität wiederherzustellen, die Kriminalität zu reduzieren und die finanzielle Belastung für die Steuerzahler zu verringern.

Obwohl die Verwaltung die Maßnahme als eine notwendige Politik zur Stärkung der nationalen Sicherheit und der Einwanderungsgesetze verteidigt, haben Menschenrechtsorganisationen und Migrantengemeinschaften Besorgnis über die mögliche massenhafte Kriminalisierung von Migranten, das Fehlen rechtlicher Garantien und die zwanghafte Natur des Plans geäußert.

Häufig gestellte Fragen zum "Projekt Rückkehr nach Hause" von Trump

Was ist das von Trump vorgeschlagene "Projekt Rückkehr nach Hause"?

Das "Projekt Rückkehr nach Hause" ist eine durchführende Anordnung, die vom Präsidenten Donald Trump unterzeichnet wurde, die es undokumentierten Einwanderern ermöglicht, freiwillig die Vereinigten Staaten zu verlassen, ohne gültige Reisedokumente zu benötigen. Das Programm bietet kostenlose Flüge, die von der Regierung finanziert werden, und eine "Ausreiseprämie" von 1.000 US-Dollar als wirtschaftlichen Anreiz für diejenigen, die sich für die Selbstdeportation entscheiden.

Wie können Einwanderer auf das Programm zur Selbst deportation zugreifen?

Einwanderer können über die Anwendung "CBP Home" auf das Selbstdeportationsprogramm zugreifen, das die Buchung von Flügen und den Ausreiseprozess digital erleichtert. Es ist nicht erforderlich, sich bei den Einwanderungsbehörden zu melden, um diesen Service zu nutzen.

Was passiert mit den Einwanderern, die sich entscheiden, in den USA zu bleiben?

Immigranten, die sich entscheiden, in den USA zu bleiben, sehen sich strengen Sanktionen gegenüber, die Zwangsausweisung, strafrechtliche Verfolgung wegen Migrationsdelikten, Inhaftierung, Geldstrafen, Lohnpfändung und Beschlagnahme persönlicher Eigentümer umfassen. Außerdem hat die Regierung über 20.000 Beamte eingesetzt, um die Festnahme- und Abschiebungsoperationen zu verstärken.

Was ist das Argument der Trump-Regierung für die Umsetzung dieser Maßnahme?

Die Regierung von Trump argumentiert, dass die Präsenz von undokumentierten Einwanderern eine erhebliche Kostenbelastung für die amerikanischen Steuerzahler darstellt, die im Jahr 2023 auf über 150 Milliarden Dollar geschätzt wird. Das Maßnahmenpaket zielt darauf ab, die Steuerlast zu verringern, die nationale Souveränität wiederherzustellen und die Kriminalität im Land zu reduzieren.

Gibt es Kritiken am "Projekt Rückkehr nach Hause"?

Das "Projekt Rückkehr nach Hause" wurde von Menschenrechtsorganisationen und Migrantengemeinschaften kritisiert, die auf die mögliche massenhafte Kriminalisierung von Migranten, das Fehlen rechtlicher Garantien und die zwangsweise Natur des Plans hinweisen. Auch die Durchführbarkeit und Rechtmäßigkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen wird in Frage gestellt.

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