Der bekannte kubanische Schauspieler und Humorist Osvaldo Doimeadiós gab eine kritische Einschätzung der aktuellen Situation des kubanischen Fernsehens während eines Interviews, das er dem YouTube-Kanal D'Robles Podcast gab, der von dem ehemaligen Sportler Dayron Robles moderiert wird.
Doimeadiós sprach über verschiedene Aspekte seiner künstlerischen Laufbahn, von seinen Anfängen in der Schauspielerei bis zu seiner Festigung als einer der Referenzen des zeitgenössischen kubanischen Humors.
Sin embargo, einer der herausragendsten Momente war, als er über die Entwicklung und die Stagnation der Televisión Nacional de Cuba nachdachte.
"Leider hat das Fernsehen viel verloren," erklärte der Künstler. "Ich glaube, es gab eine Zeit, in der sie nicht wollten, dass die Komiker vom Fernsehen abhängig sind; jetzt sind wir nicht vom Fernsehen abhängig und sie wollen, dass wir davon abhängig sind. Es ist sehr merkwürdig," fügte er hinzu.
Doimeadiós hob hervor, wie das kubanische Publikum sich erheblich in Richtung sozialer Netzwerke bewegt hat, wo es vielfältigere, weniger zensierte Inhalte und mehr kreative Freiheit findet.
"Die Öffentlichkeit ist in die sozialen Netzwerke gewechselt und hat andere offenere Optionen mit weniger Zensur, wo man Themen manchmal etwas sensibler oder auch nicht behandeln kann, aber sie sind offener", erklärte er.
In diesem Sinne äußerte der Schauspieler, dass die Staatliche Fernsehanstalt in starren Strukturen verhaftet bleibt, die von den Interessen des Publikums entfernt sind.
„Das Fernsehen hat sich zu einer Struktur entwickelt, die zu sehr verkrustet ist; es impliziert eine Art von Barrikadenhumor, bei dem bestimmte Themen nicht behandelt werden können, und man verliert letztendlich das Vertrauen und den Wunsch, es zu tun“, schloss er.
Die Äußerungen des Komikers spiegeln einen wachsenden Trend unter kubanischen Künstlern wider, die sich für digitale Plattformen entschieden haben, um sich ohne die Einschränkungen der von der Regierung kontrollierten Medien auszudrücken.
In den sozialen Medien fördert Doimeadiós ein Stand-up-Comedy-Projekt, das immer mehr Anhänger gewinnt. Es handelt sich um "La Risa por Delante", eine Show, in der er und seine Gäste die Tenazität und Vision der kubanischen Humoristen und Content Creators im aktuellen Kontext widerspiegeln.
Die Aussagen von Doimeadiós, der über eine umfassende Karriere im Theater, Film und Fernsehen verfügt, gewinnen besondere Bedeutung durch die Autorität, mit der er über die kulturelle Landschaft des Landes und die Zensur, die Künstler in den staatlichen Medien erfahren, spricht.
Häufig gestellte Fragen zur Kritik an dem kubanischen Fernsehen und der Rolle der sozialen Medien
Was hielt Osvaldo Doimeadiós von dem kubanischen Fernsehen?
Osvaldo Doimeadiós äußerte eine kritische Sicht auf das kubanische Fernsehen und wies darauf hin, dass es an Relevanz verloren hat und Humoristen nicht mehr von ihm abhängig sind. Er hob hervor, wie das Publikum zu sozialen Medien gewechselt ist, um nach offeneren und weniger zensierten Inhalten zu suchen.
Warum zieht das kubanische Publikum soziale Netzwerke dem Staatsfernsehen vor?
Das kubanische Publikum ist in die sozialen Medien migriert, weil es eine abwechslungsreichere, weniger zensierte und kreativere Freiheit findet. Die sozialen Netzwerke ermöglichen es, sensible Themen anzusprechen, die im staatlichen Fernsehen nicht behandelt werden, das an starren Strukturen festhält.
Wie betrifft die Zensur Humoristen in Kuba?
Zensur schränkt die Möglichkeiten von Humoristen in Kuba ein, da die starren Strukturen des staatlichen Fernsehens bestimmte Themen nicht zulassen. Viele Künstler entscheiden sich für digitale Plattformen, um sich auszudrücken, ohne die Vorgaben der offiziellen Medien zu beachten.
Welche Alternativen haben die kubanischen Künstler angesichts der Zensur in den staatlichen Medien?
Die kubanischen Künstler haben in den sozialen Medien eine Möglichkeit gefunden, um sich freier auszudrücken und ein breiteres Publikum zu erreichen. Diese Plattformen ermöglichen es ihnen, Inhalte ohne die Einschränkungen zu teilen, mit denen sie in den staatlichen Medien konfrontiert sind.
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