Das Nationale Elektrizitätsnetz (SEN) von Kuba durchläuft eine der kritischsten Phasen des Jahres und nähert sich gefährlich dem Abgrund eines totalen Zusammenbruchs, der in der Vergangenheit das Land in völlige Dunkelheit gestürzt hat.
Según el offiziellen Bericht der Unión Eléctrica (UNE) wird das Defizit in der Stromerzeugung am Dienstag während der Spitzenzeiten 1.700 MW erreichen, was lange Stromausfälle in fast dem gesamten Land sicherstellt.

Am Montagnachmittag war die Beeinträchtigung über 24 Stunden hinweg total und blieb in den frühen Morgenstunden des heutigen Tages ohne effektive Wiederherstellung. Um 21:40 Uhr am Montag meldete die UNE eine maximale Beeinträchtigung von 1.749 MW, was sogar die von dem staatlichen sozialistischen Unternehmen vorgesehenen Werte überstieg, aufgrund einer Nachfrage, die höher war als prognostiziert.
Zusammengebrochenes System
Das SEN verfügt nur über 1.800 MW an verfügbarem Strom für eine geschätzte Nachfrage von 2.870 MW in der Morgenstunden, was zu einem Defizit von über 1.100 MW führt. Für die Mittagszeit wird erwartet, dass die Betroffenheit bei etwa 1.200 MW bleibt.
Die Situation wird durch multiple technische Vorfälle verschärft. Drei Schlüsselanlagen sind außer Betrieb: die Einheit 3 des CTE Cienfuegos, die kürzlich nach Wartungsarbeiten wieder in Betrieb genommen wurde; die Einheit 2 des CTE Felton und die Einheit 6 von Renté.
Darüber hinaus sind fünf weitere Einheiten wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb, darunter die Einheit 4 in Cienfuegos, die 2 und 3 in Santa Cruz sowie Geräte in Nuevitas und Renté.
Das Defizit wird ebenfalls durch Versorgungsprobleme beeinträchtigt. Es gibt 62 dezentralisierte Erzeugungsanlagen, die aufgrund von Treibstoffmangel nicht betrieben werden, und 107 MW sind wegen fehlendem Schmieröl außer Betrieb, was insgesamt 552 MW an nicht genutzter Kapazität aufgrund dieser Ursachen ergibt.
Für die nächtliche Spitzenlast erwartet die UNE lediglich den teilweisen Eintritt der Einheit 6 von Renté mit 50 MW, was eine Verfügbarkeit von gerade einmal 1.850 MW bei einer Nachfrage von 3.480 MW zur Folge hätte, was eine Beeinträchtigung von 1.700 MW zur Folge hätte. Ein landesweiter Stromausfall ist praktisch garantiert.
Die energetische Realität in Kuba verschlechtert sich weiterhin, während die Bevölkerung ganze Tage ohne Strom und ohne Lösungen in Sicht verbringen muss.
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