Alarm in Havanna: Vermisster Mann in El Vedado könnte orientierungslos sein

Der Fall reiht sich ein in andere kürzliche Vermisstenfälle in Havanna.



Eine intensive Suche hat in Havanna nach der Verschwinden von Enrique Marrero begonnen, einem Mann, der zuletzt am Dienstagnachmittag, den 20. Mai, im Stadtteil El Vedado gesehen wurde, genauer gesagt in der Calle 13, zwischen F und G, im Municipio Plaza de la Revolución.

Ihre Tochter, Yania Marrero, hat über soziale Medien eine dringende Nachricht veröffentlicht und bittet die Bürger um Unterstützung, um ihren Verbleib zu klären.

Captura de Facebook/Yania Marrero

Según erklärte, Enrique ist mit seinen Ideen inkohärent, weshalb er sich desorientiert, verwirrt und nicht wissend fühlen könnte, wie er nach Hause zurückkehren kann.

„Hallo an alle meine Freunde und Familienmitglieder. Ich nutze diesen Weg mit voller Hoffnung und Zuversicht, dass ihr helfen könnt, dieses Bild zu teilen. Das ist mein Vater… Er wird seit vorgestern vermisst“, äußerte Yania in ihrem Beitrag, in dem sie auch ein Foto des Vermissten teilte.

Obwohl die genaue Uhrzeit, zu der er seine Wohnung verließ, nicht bekannt ist, versichern die Angehörigen, dass es am Dienstagnachmittag war. Seitdem haben sie nichts mehr von ihm gehört.

Angesichts der Möglichkeit, dass Enrique sich in einem Zustand der Verwirrung befindet, haben seine Angehörigen die Bürger dringend gebeten, sein Bild zu teilen und in Krankenhäusern, Straßen oder öffentlichen Bereichen der Stadt aufmerksam zu sein.

Jede Person, die ihn gesehen hat oder relevante Informationen über seinen Aufenthaltsort hat, kann sich unter den folgenden Telefonnummern melden:

Festnetz: 7830-2376

Mobiltelefon: 6398-5682 (fragen Sie nach Pastorita)

Die Familie ist zutiefst dankbar für jede Hilfe, die dazu beitragen kann, ihn gesund und wohlbehalten zu finden.

Der Fall von Enrique Marrero reiht sich in andere kürzliche Vermisstenfälle in der kubanischen Hauptstadt ein, die Alarm und Bestürzung ausgelöst haben. Dazu gehört der von Magaly Alfonso González, der Mutter des ehemaligen politischen Gefangenen und Aktivisten Ángel Cuza, die seit der Morgen des 19. Mai seit über drei Tagen vermisst wird.

Magaly, 69 Jahre alt und mit Schizophrenie diagnostiziert, wurde zuletzt in Jaimanitas gesehen, im Municipio Playa. Sie trug ein ärmelloses grünes Oberteil und eine blaue Jeanshose mit Löchern an den Seiten.

„Heute sind es 72 Stunden seit der Verschwinden meiner Mutter... Wer sie sieht, bitte unter 54027863 anrufen“, schrieb Ángel Cuza auf seinem Facebook-Profil, wo er auch um Unterstützung bat, um die Suche zu verstärken.

Obwohl beide Fälle Unterschiede aufweisen, zeigen sie ein Muster von Vermisstenfällen bei verletzlichen Personen, deren Umstände ihre Orientierung oder Fähigkeit, Hilfe zu suchen, beeinträchtigen könnten. Bislang haben die Behörden in keinem der Fälle offizielle Erklärungen abgegeben.

Häufig gestellte Fragen zu Verschwindenlassen in Kuba und dem Fall von Enrique Marrero

Wer ist Enrique Marrero und warum ist sein Verschwinden wichtig?

Enrique Marrero ist ein Mann, der im Viertel El Vedado, Havanna, verschwunden ist, was eine intensive Suche seiner Familie ausgelöst hat. Sein Verschwinden ist besorgniserregend, da er möglicherweise desorientiert ist und nicht weiß, wie er nach Hause zurückkehren kann. Dieser Fall ist Teil eines zunehmenden Musters von Vermisstenfällen in Kuba, insbesondere von vulnerablen Personen mit Bedingungen, die ihre Orientierung beeinträchtigen.

Wie suchen sie nach Enrique Marrero in Havanna?

Die Familie von Enrique Marrero hat über soziale Medien um die Unterstützung der Öffentlichkeit gebeten und bittet die Menschen, sein Bild zu teilen und auf öffentlichen Plätzen, wo er sich befinden könnte, aufmerksam zu sein. Jegliche Informationen über seinen Aufenthaltsort können an die von seiner Familie angegebenen Telefonnummern weitergegeben werden. Diese Strategie zielt darauf ab, die Sichtbarkeit des Falls zu erhöhen, da es an offiziellen Erklärungen seitens der Behörden mangelt.

Welche weiteren Fälle von kürzlichen Verschwinden sind in Havanna aufgetreten?

Además de Enrique Marrero, ein weiterer relevanter Fall ist der von Magaly Alfonso González, einer 69-jährigen Frau mit Schizophrenie, die im Municipio Playa verschwunden ist. Diese Fälle heben ein besorgniserregendes Muster von Verschwindenlassen in Kuba hervor, besonders bei verletzlichen Personen. Der Mangel an Medikamenten und die Unfähigkeit der Behörden, auf diese Fälle zu reagieren, verschärfen die Situation.

Welchen Einfluss hat der sozioökonomische Kontext auf die Verschwindenlassen in Kuba?

Der sozioökonomische Kontext in Kuba, geprägt von Ressourcenknappheit und Unsicherheit, verschärft die Vermisstenfälle, insbesondere bei Personen mit psychischen Erkrankungen, die eine Medikation benötigen. Das Fehlen eines offiziellen Kanals zur Bearbeitung dieser Fälle sowie die zunehmende Gewalt im Land tragen ebenfalls zur Häufigkeit und Schwierigkeit bei, diese Vermisstenfälle zu lösen.

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