Die Unión Eléctrica de Cuba (UNE) berichtete diesen Freitag, dass das nationale Stromnetz (SEN) weiterhin mit einer kritischen Situation konfrontiert ist, mit Stromausfällen, die in den letzten 24 Stunden anhielten und sich im Verlauf dieses Tages fortsetzen werden.
Laut dem offiziellen Bericht, der auf veröffentlicht wurde, betrug die maximale Beeinträchtigung am Donnerstag 1582 MW, die um 22:00 Uhr registriert wurde, zur Zeit der höchsten Nachfrage. In der Nacht zu diesem Freitag war der Dienst kontinuierlich beeinträchtigt.
Aktueller Stand des SEN:
Die Verfügbarkeit der Erzeugung um 7:00 Uhr betrug 1980 MW, bei einer Nachfrage von 2960 MW, was zu einem Defizit von 1025 MW führte.
Für den Mittag wird eine Beeinträchtigung von 1150 MW erwartet.

Hauptursachen des elektrischen Defizits:
Unter den Ursachen für das Defizit vom Freitag befinden sich vier Einheiten, die aufgrund von Störungen außer Betrieb sind, und zwar in den thermischen Kraftwerken Cienfuegos, Felton, Nuevitas und Renté.
Außerdem befinden sich drei weitere Blöcke der CTE Santa Cruz, Cienfuegos und Renté in geplanter Wartung.
Die Einschränkungen in der thermischen Erzeugung liegen bei etwa 358 MW.
Es gibt 47 dezentrale Erzeugungsanlagen, die 308 MW beitragen, die aufgrund von Treibstoffmangel außer Betrieb sind.
Weitere 136 MW sind aufgrund von Ölknappheit in den Motoren der dezentralen Energieerzeugung vom Netz genommen.
Auf der Seite der erneuerbaren Energien haben die 12 Fotovoltaik-Solarkraftwerke eine Gesamterzeugung von 1400 MWh geliefert, mit einem Spitzenwert von 324 MW Leistung, die zur Mittagszeit abgegeben wurde.
Prognose für die Hauptverkehrszeit:
Die UNE rechnet damit, dass die Verfügbarkeit in der Hauptnachfragezeit am Abend auf 2030 MW steigen wird, jedoch mit einer erwarteten Nachfrage von 3500 MW, was ein Defizit von 1470 MW zur Folge haben wird.
Die geschätzte Auswirkung zu diesem Zeitpunkt wird 1540 MW erreichen, ein Szenario, das längere Stromausfälle im ganzen Land zur Folge haben wird.
Die energetische Situation bleibt kritisch, und trotz der Bemühungen, die Stabilität des Systems aufrechtzuerhalten, wirken sich die Obsoleszenz des thermoelektrischen Parks, logistische Einschränkungen und technische Probleme bei der dezentralen Energieerzeugung weiterhin gravierend auf die Stromversorgung aus.
Häufig gestellte Fragen zur Energiekrise in Kuba
Wie ist die aktuelle Situation des elektrischen Systems in Kuba?
Die aktuelle Situation des electrischen Systems in Kuba ist kritisch, mit einem Erzeugungsdefizit von über 1.500 MW. Dies hat zu längeren Stromausfällen und Beeinträchtigungen der Stromversorgung im ganzen Land geführt. Die Obsoleszenz des thermischen Kraftwerksparks, Störungen und der Mangel an Brennstoff sind einige der Hauptursachen für diese Krise.
Was sind die Hauptursachen für das elektrische Defizit in Kuba?
Die Hauptursachen für das elektrische Defizit in Kuba sind Störungen in mehreren thermischen Kraftwerken, verlängerte Wartungsarbeiten und der Mangel an Brennstoff. Darüber hinaus verschärfen die thermischen Einschränkungen und die Unzulänglichkeit der dezentralen Erzeugung das Problem. Der Brennstoffmangel hat viele Kraftwerke außer Betrieb gesetzt, was die Erzeugungskapazität erheblich beeinträchtigt.
Welche Auswirkungen haben die Stromausfälle auf das tägliche Leben der Kubaner?
Los apagones prolongados en Cuba beeinträchtigen gravierend die Lebensqualität der Bürger, erschweren den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Wasser und Kühlung von Lebensmitteln. Darüber hinaus wirken sich diese Stromausfälle auf die wirtschaftliche Aktivität und essentielle Dienstleistungen aus, was ein Klima der Unsicherheit und Verzweiflung in der Bevölkerung erzeugt.
Welche Maßnahmen ergreift die kubanische Regierung, um die Energiekrise zu lösen?
Trotz der Ankündigungen über den Ausbau von Solarparks und Plänen zur Erhöhung des Einsatzes erneuerbarer Energien, hat die kubanische Regierung keine effektiven strukturellen Lösungen zur Behebung der Energiekrise umgesetzt. Die Versprechen langfristiger Lösungen und vorübergehender Maßnahmen konnten das Problem nicht mildern und lassen die Bürger in einer unhaltbaren Situation zurück.
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