Kuba wird mit neun Judokas bei der Weltmeisterschaft in Budapest antreten

Der kubanische Judo, wie ein großer Teil des Sports auf der Insel, erlebt nicht seine besten Zeiten.

Andy GrandaFoto © JIT

Verwandte Videos:

Die kubanische Judo-Delegation bereitet sich darauf vor, an der Weltmeisterschaft in Budapest 2025 teilzunehmen, die vom 11. bis 19. Juni stattfinden wird, mit einem Team von neun Sportlern, das eine Mischung aus Erfahrung und Jugend repräsentiert.

An der Spitze der Gruppe steht der Weltmeister von Taskent 2022, Andy Granda (+100 kg), der seine Führungsposition in der schwersten Gewichtsklasse bestätigen möchte. An seiner Seite wird Jonathan Loynaz sein, der kürzlich eine Bronzemedaille bei den Panamerikanischen und Ozeanischen Meisterschaften in Santiago 2025 gewann, gemäß der Mitteilung auf der offiziellen Seite JIT.

Ebenfalls hervorzuheben sind die jungen Jonathan Charón (60 kg) und Orlando Polanco (66 kg), die Erfahrung bei Weltmeisterschaften haben.

Die männliche Nationalmannschaft wird vom Pinarense Zail Ramírez (100 kg) komplettiert, der Panamerikameister und Jugendmeister von Ozeanien in Lima ist und für die Panamerikanischen Juniorenspiele in Asunción 2025 qualifiziert ist.

Fehlende Frauen und weibliche Wetten

Das Team wird die Abwesenheit des Vizeweltmeisters von Baku 2018, Iván Silva (100 kg), spüren, der aufgrund einer Verletzung nicht antreten wird, wie der nationale Kommissar Andrés Taño gegenüber JIT bestätigte.

In der Damenkategorie wird die erfahrene Maylín del Toro (63 kg) ein Trio von Debütantinnen anführen: Lianet Cardona (78 kg), Lisrialis González (78 kg) und Deyanara Curbelo (+78 kg).

Diese Letzte strebt danach, sich in der höchsten Division zu etablieren, nach dem Rücktritt von Idalys Ortiz, mit der Unterstützung ihres kürzlichen Titels bei den Panamerikanischen Junioren, der ihr das Ticket für die Panamerikanischen Junioren in Asunción 2025 sicherte.

Der kubanische Judo, wie ein großer Teil des Sports auf der Insel, befindet sich nicht in seiner besten Phase. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, der Mangel an Ressourcen und Infrastruktur sowie eine zunehmend eingeschränkte Vorbereitung haben die Leistung und die internationale Perspektive seiner wichtigsten Vertreter beeinträchtigt.

Diese Situation hat die Techniker gezwungen, erfahrene Judokas mit jungen Talenten zu kombinieren, von denen viele nicht über die notwendige Erfahrung verfügen, um bei hochklassigen Veranstaltungen wie der Weltmeisterschaft in Budapest hervorzustechen.

Im Laufe der letzten Jahre gab es zahlreiche Abgänge sowohl im Judo als auch in anderen Disziplinen, was das tiefgreifende Unbehagen widerspiegelt, das den kubanischen Sport erschüttert. Der Mangel an Anreizen, eine ungewisse Zukunft und die prekären Bedingungen für Training und Wettkampf haben dazu geführt, dass Athleten verschiedener Kategorien beschließen, die offiziellen Delegationen im Ausland zu verlassen, um bessere Chancen zu suchen.

Häufig gestellte Fragen zur Teilnahme Kubas an der Judo-Weltmeisterschaft 2025

Wie viele Judokas wird Kuba bei der Weltmeisterschaft 2025 in Budapest vertreten?

Kuba wird mit einem Team von neun Judokas an der Weltmeisterschaft in Budapest 2025 teilnehmen, das sowohl erfahrene Athleten als auch junge Talente umfasst. Die Delegation besteht aus fünf Männern und vier Frauen.

Wer sind die wichtigsten kubanischen Judokas, die man bei diesem Turnier im Auge behalten sollte?

Das kubanische Team wird von Andy Granda (+100 kg), Weltmeister von Taskent 2022, und Jonathan Loynaz, dem kürzlich errungenen Bronzemedaillengewinner der Panamerikanischen und Ozeanischen Meisterschaft 2025, angeführt. Auch die erfahrene Maylín del Toro (63 kg) sticht im Damenbereich hervor.

Welchen Einfluss haben die Abwanderungen auf den kubanischen Sport?

Die Abwanderungen sind ein Spiegelbild des Unbehagens im kubanischen Sport, bedingt durch das Fehlen von Anreizen und die prekären Trainingsbedingungen. Diese Abgänge sind während internationaler Wettkämpfe häufig, wie die jüngsten Fälle im Judo und anderen Disziplinen zeigen.

Welche Hindernisse stehen dem kubanischen Judo derzeit gegenüber?

Der kubanische Judo steht vor wirtschaftlichen Schwierigkeiten und einem Mangel an Ressourcen, was sich negativ auf die Leistung und die internationale Perspektive seiner Athleten ausgewirkt hat. Die Kombination aus erfahrenen Judokas und jungen Athleten ohne ausreichende Erfahrung ist eine Strategie, um diese Herausforderungen zu mildern.

Archiviert unter:

CiberCuba-Redaktionsteam

Ein Team von Journalisten, das sich verpflichtet fühlt, über kubanische aktuelle Themen und globale Interessen zu berichten. Bei CiberCuba arbeiten wir daran, wahrheitsgemäße Nachrichten und kritische Analysen zu liefern.