Anlässlich des Weltumwelttages haben drei Geschäfte in Havanna – ein Lebensmittelgeschäft, ein Industrievermarkt und ein Geschäft in Devisen – ein experimentelles Programm zur Ersetzung von Plastiktüten durch Papierverpackungen gestartet.
Diese Aktion ist Teil eines gemeinsamen Ansatzes zur Reduzierung der durch Einwegplastik in Kuba verursachten Verschmutzung, berichtete die Zeitung Tribuna de La Habana.
Die Initiative wurde durch das Projekt "Weniger Plastikmüll" gefördert, die "Integrierte Allianz Gemeinsam für weniger Plastikabfälle" und erhielt die Unterstützung von den MIPYME Yoan2 con lo mejor und PRINTea, sowie von staatlichen Einrichtungen wie dem Unternehmenshandel und der Unternehmensverwaltungsgruppe.
Auf dem Markt Marea Alta war die Überraschung der Kunden deutlich zu sehen, als sie ihre Produkte in Papierkartuschen anstelle der gewöhnlichen Plastik“jabas“ erhielten.
Die Verkäuferinnen erklärten das Umweltziel des Vorschlags, der darauf abzielt, die Bevölkerung für die Notwendigkeit zu sensibilisieren, Plastik schrittweise zu ersetzen.
„Wir führen eine gemeinsame Initiative mit dem Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Umwelt (CITMA) durch, als Teil des Projekts Weniger Plastikabfälle“, erklärte Alfredo Luis Gil Rodríguez, Leiter des Projekts, das von dem Nationalen Umweltfonds unterstützt wird und vom Institut für Tropische Geographie (IGT) geleitet wird.
Er erläuterte, dass das Ziel darin besteht, die Verbraucher über nachhaltigere Alternativen zu informieren und die Umweltverschmutzung, insbesondere die durch Mikroplastik verursachte, zu reduzieren.
Die beteiligten Mipymes haben die biologisch abbaubaren Verpackungen bereitgestellt.
Das Unternehmen Yoan2, spezialisiert auf die Herstellung von Tintenpatronen und Papierboxen, bot eine Demonstration seiner Lösungen bei Marea Alta an.
Ihr Direktor, Yoan Guevara Sierra, betonte, dass funktionale, resistente und wirtschaftlich tragfähige Formate gesucht werden müssen: „Wir sind praktisch von Plastik überschwemmt. Als Mipyme suchen wir nach Alternativen, die kostengünstig sind und die Umweltbelastung reduzieren“, erklärte er.
Ihrerseits lieferte PRINTea, spezialisiert auf Papier- und Kartonartikel, Verpackungen an das Lager 401-07 in Old Havana und an den Industriekmarkt (Tencen) in Obispo.
Ihr Präsident, Yosbel Ávila Sánchez, erläuterte, dass sie Biopolymere entwickeln, um die Verpackungen zu beschichten und sie widerstandsfähiger gegen Fette und Feuchtigkeit zu machen, was ihre Anwendbarkeit erweitern wird.
Kunden wie Vilma Machado, Professorin für Medizin, bezeichneten die Erfahrung als „wunderbar“ und hoben die Dringlichkeit hervor, Kunststoffe durch biologisch abbaubare Materialien zu ersetzen.
Die Veröffentlichung gibt jedoch nicht an, ob es sich um eine einmalige Initiative zum Tag der Umwelt handelt oder ob sie langfristig nachhaltig sein wird.
Häufig gestellte Fragen zur Papiertütenprüfung in Havanna
Was ist das Ziel, Plastiktüten durch Papiertüten in Havanna zu ersetzen?
Das Ziel ist es, die Umweltverschmutzung durch Einwegplastik zu reduzieren und die Verbraucher über nachhaltigere Alternativen aufzuklären. Diese Initiative ist Teil des Projekts "Weniger Plastikmüll", in Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen und kleinen sowie mittleren Unternehmen, um das Bewusstsein für die Notwendigkeit zu schärfen, Kunststoff in Kuba schrittweise zu ersetzen.
Welche Geschäfte nehmen am experimentellen Programm für Papiertüten in Havanna teil?
Die Geschäfte, die an diesem Programm beteiligt sind, sind ein Lagerhaus, ein Industriemarkt und ein Devisengeschäft in Havanna. Der Markt Marea Alta ist eines der Geschäfte, in denen die Kunden ihre Produkte in Papierkartons erhalten haben im Rahmen dieser Umweltinitiative. Die Mipymes Yoan2 mit lo mejor und PRINTea stellen die Verpackungen aus Papier zur Verfügung.
Welche Herausforderungen gibt es bei der Einführung von Papierbeuteln in Kuba?
Aunque die Pilotphase gut aufgenommen wurde, umfassen die Herausforderungen die Notwendigkeit, Vorschriften anzupassen, die Verbraucher zu schulen und die wirtschaftliche Nachhaltigkeit der Alternativen zu gewährleisten. Darüber hinaus ist es entscheidend, öffentlich-private Partnerschaften zu knüpfen, um den langfristigen Erfolg dieser Initiative sicherzustellen.
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