
Verwandte Videos:
Die republikanische Senatorin Ileana García, Mitgründerin der Gruppe "Latinas por Trump", distanzierte sich an diesem Samstag von der Einwanderungspolitik des Präsidenten Donald Trump, indem sie die Maßnahmen zur Abwehr von Einwanderern als „unacceptabel und unmenschlich“ bezeichnete, ein Thema, das in Südflorida zunehmend zu Spannungen führt.
„Ich habe Trump immer unterstützt, in guten wie in schlechten Zeiten. Dennoch ist dies inakzeptabel und unmenschlich. (...) Darum haben wir nicht abgestimmt“, erklärte García in Miami.
Seine Reaktion erfolgt, nachdem bekannt wurde, dass Bundesagenten des Einwanderungs- und Zollvollzugs (ICE) massive Razzien durchführen, sogar in Gerichten, um ein tägliches Ziel von 3.000 Abschiebungen zu erreichen, das von Stephen Miller, dem Hauptberater von Trump in Fragen der Einwanderung, vorangetrieben wird.
Die Migrationsoperationen haben Einwanderer mit laufenden rechtlichen Verfahren ins Visier genommen, darunter viele Kubaner und Venezolaner, die Trump 2020 unterstützt haben.
„Ich verstehe die Notwendigkeit, Verbrecher auszuweisen, aber dies ist eine Jagd auf Personen, die das Gesetz einhalten und Angst haben, in ihre Heimatländer zurückzukehren“, betonte García in einer Anhörung, die vom Miami Herald zitiert wurde.
Die Abgeordnete Ileana García ist die Tochter kubanischer Flüchtlinge. Sie war Sprecherin des Ministeriums für Innere Sicherheit in der ersten Amtszeit von Trump und gründete "Latinas por Trump", um die hispanische Wählerschaft zur Unterstützung des derzeitigen Präsidenten mobilisieren.
Ihre Aussagen ergänzen die jüngsten Worte der Bundesvertreterin María Elvira Salazar, die ebenfalls ihre Besorgnis über die „Ungewissheit“ zum Ausdruck brachte, die die Razzien gegen Einwanderer in ihrem überwiegend spanischsprachigen Wahlkreis ausgelöst haben.
Salazar wird sich diese Woche zusammen mit anderen republikanischen Kongressabgeordneten aus Miami, wie Carlos Giménez und Mario Díaz-Balart, mit dem Ministerium für Innere Sicherheit treffen, um die Krise zu besprechen.
Die Casa Blanca verteidigte die Razzien mit der Behauptung, dass die deportierten Einwanderer das ihnen zustehende Verfahren erhalten. Ein Bericht von UnidosUS zeigt jedoch, dass 78 % der Hispanics der Meinung sind, dass sich die Deportationen auf gefährliche Kriminelle konzentrieren sollten, nicht auf integrierte Einwanderer.
„Ich werde den Präsidenten weiterhin unterstützen, aber ich werde das, was ich für ungerecht halte, anprangern (...) Es geht nicht um Reue; ich habe keine. Es geht darum, die Probleme direkt anzugehen und Verantwortung zu übernehmen“, erklärte García.
Häufig gestellte Fragen zu den Einwanderungspolitiken und deren Auswirkungen auf die hispanische Gemeinschaft in den USA.
Warum lehnt Ileana García die Einwanderungspolitik von Trump ab?
Ileana García bezeichnet die Migrationsmaßnahmen von Trump als „inakzeptabel und unmenschlich“, insbesondere die massiven Razzien, die legale Einwanderer betreffen. Sie sieht diese Aktionen als eine „Jagd“ auf Menschen, die das Gesetz einhalten und Angst haben, in ihre Herkunftsländer zurückzukehren.
Wie haben andere Kongressabgeordnete auf die von Trump ergriffenen Einwanderungsmaßnahmen reagiert?
Congresisten wie María Elvira Salazar und Carlos Giménez haben ebenfalls ihre Besorgnis über die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf ihre Distrikte zum Ausdruck gebracht. Salazar hat Treffen mit dem Ministerium für Innere Sicherheit angekündigt, um die Krise zu besprechen, und verteidigt Einwanderer ohne strafrechtliche Vorbelastung und tritt für ein faires Verfahren ein. Allerdings wurde sie auch wegen ihrer mangelnden konkreten Maßnahmen kritisiert.
Welche Auswirkungen haben die Einwanderungsrazzien auf Einwanderer mit I-220A?
Einwanderer mit I-220A sind trotz laufender rechtlicher Verfahren von Abschiebung bedroht. Die Festnahmen während routinemäßiger Termine mit der ICE haben große Unsicherheit erzeugt, insbesondere für Kubaner und Venezolaner, die befürchten, in die Länder abgeschoben zu werden, aus denen sie geflohen sind, um Freiheit zu suchen.
Welche Maßnahmen ergreift María Elvira Salazar, um die Einwanderer zu schützen?
María Elvira Salazar hat ein Gesetz vorgeschlagen, das als "Gesetz Würde" bekannt ist, um Einwanderern ohne Vorstrafen einen rechtlichen Status zu bieten. Obwohl ihr Vorschlag von einigen als unnötig kritisiert wurde, setzt sie sich weiterhin für die Anerkennung des I-220A als legalen Zugang zur Statusanpassung unter dem Kubanischen Anpassungsgesetz ein.
Archiviert unter: