Der madrilenische PSOE hat beschlossen, ins eigene Gesicht zu spucken. Seine Reaktion auf das Video einer Kubanerin in Miami, die Isabel Díaz Ayuso emotional begrüßt, war nicht nur arrogant und ungeschickt, sondern offenbarte einmal mehr die Heuchelei und selektive Blindheit einer Partei, die es vorzieht, Gespenster auf der rechten Seite zu sehen, bevor sie Diktaturen auf der linken Seite wahrnimmt.
Die Frau, identifiziert als Norma, begrüßte die Madrider Präsidentin mit Begeisterung und stellte ihr, zwischen Tränen, eine direkte Frage: "Wann werden sie Pedro Sánchez aus dem Amt entfernen?". Es war keine inszenierte Szene noch ein parteipolitisches Mantra: Es war der echte Schrei einer Emigrantin, die am eigenen Leib die Auswirkungen einer Regierung kennt, die auf einen Autoritarismus hinarbeitet, verkleidet als Progressismus.
¿Und was macht die madrilenische PSOE? Er antwortet mit Verachtung und sagt, dass in Spanien die Frauen mit Würde in Rente gehen und keine Angst vor Krankheiten haben. Was die PSOE nicht sehen will, ist, dass diese Frau nicht von Madrid nach Miami geflohen ist. Sie floh aus Havanna. Und sie tat dies nicht, weil sie die Klimaanlage des Dolphin Mall mochte, sondern weil der kubanische Kommunismus, den sie hegen und tolerieren, sie aus ihrem eigenen Land vertrieb.
Wo bleibt die Würde der kubanischen Senioren, die keine anständige Rente haben, sich nicht genügend ernähren können und keinen Zugang zu medizinischer Versorgung oder Medikamenten haben? Das Problem ist nicht Miami. Das Problem ist Kuba. Und jedes Mal, wenn ein spanischer Sozialist diese Realität relativiert, macht er eine Diktatur salonfähig und tritt das Zeugnis derer mit Füßen, die sie erlitten haben.
Der Vergleich ist also nicht Miami vs. Madrid. Es ist Havanna vs. Madrid. Denn was Norma in Ayuso sah, war kein Rockstar, sondern ein Gegenmittel. Und was sie in Pedro Sánchez sieht, sehen viele von uns ebenfalls: einen langsamen, aber stetigen Weg zur Kubanisierung der Macht, in der abweichende Meinungen kriminalisiert werden und der Staat zum Eigentümer unseres Lebens wird: mehr Kontrolle, mehr Propaganda, weniger Freiheit.
El PSOE sollte aufhören, sich über diejenigen lustig zu machen, die aus einem Höllenleben geflohen sind. Und beginnen, sich zu fragen, warum so viele Kubaner, Venezueler und Nicaraguaner in ihrem politischen Projekt einen Widerhall dessen sehen, was sie geschworen haben, niemals wieder zu erleben.
Archiviert unter:
Meinung Artikel: Las declaraciones y opiniones expresadas en este artículo son de exclusiva responsabilidad de su autor y no representan necesariamente el punto de vista de CiberCuba.