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Eine 39-jährige Kubanerin und ein 34-jähriger Kubaner wurden in Mexiko-Stadt wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an einem Erpressungsfall festgenommen, der bei den Händlern der Gemeinde Iztacalco für Aufregung gesorgt hat.
Laut Informationen des lokalen Mediums Azteca Noticias wurde neben ihnen auch ein mexikanischer Staatsbürger festgenommen, der beschuldigt wird, von der Opfer 50.000 Pesos unter Androhung von Mord gefordert zu haben.
Die Betroffene, eine 31-jährige Frau und Besitzerin einer Wäscherei, berichtete, dass die Erpresser sie mit einer Schusswaffe eingeschüchtert hätten. Sie forderten Geld von ihr im Austausch dafür, dass sie ihr kein Leid antun und ihr erlauben, ihr Geschäft fortzuführen.
Die Ereignisse fanden in der Calle 6 und der Avenida Unión, in der Kolonie (entspricht einem Consejo Popular in Kuba) Agrícola Pantitlán statt. Das Opfer alarmierte die Behörden, die den mutmaßlichen Erpresser schnell ausfindig machten, identifiziert als Fernando “N”. Der Mann wurde überrascht, als er versuchte, in einem grauen Kombi zu fliehen, wo ihn die Kubaner Yecenyn “N” und Osielys “N” erwarteten.
Die drei wurden von der Betroffenen eindeutig als verantwortlich für frühere Bedrohungen identifiziert. Bei der präventiven Durchsuchung fanden die Beamten der Secretaría de Seguridad Ciudadana (SSC) ein Mobiltelefon und ein Notizbuch mit Aufzeichnungen über Forderungen bei anderen Opfern, was den Verdacht auf eine aktive Erpressungsnetzwerk in der Gegend aufkommen lässt.
Polizeiquellen schließen nicht aus, dass diese Gruppe mit anderen Erpressungen in Iztacalco, einem beliebten Viertel der mexikanischen Hauptstadt, in Verbindung steht, wo viele Migranten – darunter auch Kubaner – versuchen, ihr Leben neu zu gestalten.
Die Beteiligung von zwei kubanischen Bürgern an dieser Art von Verbrechen könnte die Wahrnehmung der Migrantengemeinschaft im aztekischen Land noch weiter beeinträchtigen, gerade zu einem Zeitpunkt, an dem die Rhetorik über Sicherheit und Grenzkontrolle zugenommen hat.
Die drei Festgenommenen wurden dem Ministerium für öffentliche Angelegenheiten übergeben, das eine Ermittlungsakte eröffnet hat, um ihre rechtliche Situation zu klären.
Häufig gestellte Fragen zum Fall der Erpressung von Kubanern in Mexiko
Wer sind die Kubaner, die in Mexiko wegen Erpressung von Händlern festgenommen wurden?
Die festgenommenen Kubaner sind Yecenyn "N" und Osielys "N". Sie wurden zusammen mit einem Mexikaner namens Fernando Pérez verhaftet, weil sie Händler in der Gemeinde Iztacalco, Ciudad de México, erpresst haben. Eine Opfer hat sie als Verantwortliche für frühere Drohungen erkannt.
Wie wurden die Erpresser gefasst?
Die Opfer haben die Behörden darüber informiert, dass die Erpresser sie mit einer Schusswaffe eingeschüchtert und Geld gefordert haben, um ihnen keinen Schaden zuzufügen. Die Beamten der Secretaría de Seguridad Ciudadana (SSC) lokalisierten schnell den mutmaßlichen Erpresser Fernando “N”, der überrascht wurde, als er versuchte, in einem Fahrzeug zu fliehen, wo ihn die Kubaner erwarteten.
Welche Beweise wurden zum Zeitpunkt der Festnahme gefunden?
Durante der präventiven Überprüfung fanden die Beamten ein Mobiltelefon und ein Notizbuch mit Aufzeichnungen über Forderungen an andere Opfer. Dies deutet darauf hin, dass die Gruppe möglicherweise in ein aktives Erpressungsnetzwerk in der Gegend verwickelt sein könnte.
Welchen Einfluss hat dieser Fall auf die Wahrnehmung kubanischer Migranten in Mexiko?
Die Beteiligung kubanischer Bürger an solchen Straftaten könnte die Wahrnehmung der kubanischen Migrantengemeinschaft in Mexiko negativ beeinflussen. In einem Kontext, in dem die Sicherheits- und Grenzkontrollrhetorik zunimmt, verstärken solche Vorfälle das Misstrauen gegenüber Migranten.
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