Drei Personen, darunter ein Kind, die bei dem massiven Unfall am Sonntag im Municipio Majagua, in Ciego de Ávila, schwere Verletzungen erlitten haben, befinden sich zwei Tage nach dem Vorfall weiterhin in kritischem Zustand und kämpfen um ihr Leben.
Der Dr. Julio Díaz Agramonte, Neurochirurg und Direktor des Lehrkrankenhauses Roberto Rodríguez in Morón, berichtete an diesem Dienstag, dass sieben Patienten weiterhin in der Einrichtung behandelt werden, drei von ihnen in kritischem Zustand, zwei schwer und zwei als stabil gemeldet.
Im dem medizinischen Bericht von 10 Uhr morgens betonte Díaz, dass sich in der pädiatrischen Intensivstation zwei Patienten befinden: einer ist nach wie vor kritisch und der andere schwer erkrankt.
Sobre den Ersten, ein 14-jähriger Junge, gab an, dass er, trotz seiner Schwere, “heute ein wenig besser ist, mit mehr Stabilität”. Der Arzt erklärte, dass sich mit der Behandlung, die dem Jungen angewendet wurde, der Blutdruck und die Herzfrequenz stabilisiert haben, “der innere Zustand (ist) stabiler, ohne neue Blutungen”.
Die Situation ist kritisch, aber innerhalb des Kritischen gibt es eine moderate Verbesserung, versicherte er. Der Arzt nannte den Namen des Patienten nicht, aber aus Informationen, die in den letzten Stunden bekannt wurden, ist bekannt, dass es sich um das Kind Rafael Osvaldo Martínez Ramos handelt, für den dringend Blutspenden angefordert wurden.
In Bezug auf den schwer erkrankten pädiatrischen Patienten berichtete der Direktor des allgemeinen Krankenhauses von Morón, dass „es ihm besser geht, er jetzt spontan atmet, bewusst und orientiert ist“, obwohl er weiterhin „Schmerzen hat, insbesondere in den Gliedmaßen“, und eine Fraktur im rechten Unterarm aufweist. Seine Genesung verläuft günstig, bestätigte er.
In der Zwischenzeit sind zwei Personen auf der Neurochirurgie-Station aufgenommen, eine von ihnen ist schwer verletzt und die andere befindet sich in einem kritischen Zustand.
„Er hat eine schwere Gehirnerschütterung mit Gehirnverletzungen und traumatischer Blutung, Schläfrigkeit und Phasen psychomotorischer Unruhe, obwohl er beim Aufwachen kohärent antwortet“, erklärte er.
Die andere Patientin ist „wach und orientiert, in gutem Allgemeinzustand, hat eine Zerrung der Halswirbelsäule und ein postkommotionelles Syndrom, das sich positiv entwickelt“, präzisierte Díaz und kündigte an, dass sie möglicherweise noch an diesem Mittwoch aus dem Krankenhaus entlassen wird.
Er verwies außerdem auf einen Fall im Raum Miscelánea A, der „weiterhin als kritisch eingestuft wird, aber gut bei Bewusstsein, orientiert und mobil ist“, mit der Halswirbelsäule, die durch eine Halskrause immobilisiert ist.
En seinem Bericht bot der Arzt keine Einzelheiten über den Zustand der anderen beiden kritischen Patienten an. Laut Informationen, die auf der Website des Telecentros von Ciego de Ávila veröffentlicht wurden, handelt es sich um die beiden Personen, die in der Erwachsenen-Intensivstation behandelt werden, doch der Bericht enthüllte ebenfalls keine Details zu ihrem Zustand.
Díaz versicherte, dass das Gesundheitszentrum über die erforderlichen Medikamente, medizinischen Hilfsmittel und dringend benötigten Materialien verfügt. „Im Moment verfügt das Krankenhaus über alle notwendigen Ressourcen, um diese Behandlung fortzusetzen“ und „wir haben auch Blutreserven, falls dies für diese Patienten notwendig ist“, betonte er.
Der tragische Unfall, der das Leben von vier Personen forderte und 33 Verletzte hinterließ, ereignete sich am vergangenen Sonntagmorgen, als ein Lastwagen der Empresa de Recursos Hidráulicos auf dem Abschnitt von Río Grande zwischen Marroquí und Majagua umkippte.
Das Fahrzeug transportierte Dutzende von Personen und der Fahrer verlor die Kontrolle, was zu der Tragödie führte.
Bei dem Unglück starben Maikol Dayán Torres González, 13 Jahre alt; Lian Pozo Duanes, 14 Jahre alt, und Dairon Sarmiento Domínguez, 16 Jahre alt. Stunden später verstarb Yordanis Fernández Garrido, 23 Jahre alt, im Krankenhaus von Morón.
Die Sachverständigen, die den Verkehrsunfall untersuchen, bestätigten an diesem Montag, dass die Hauptursache das Geschwindigkeitsüberschreitung war.
Häufig gestellte Fragen zum Massenunfall in Ciego de Ávila
Was war die Hauptursache für den Unfall in Ciego de Ávila?
Die Hauptursache des Unfalls war die Geschwindigkeitsüberschreitung. Der Fahrer des Staatslastwagens verlor die Kontrolle, als er eine Kurve mit überhöhter Geschwindigkeit nahm, was zu dem tragischen Vorfall führte, der mehrere Tote und Verletzte zur Folge hatte.
Wie viele Personen sind bei dem Unfall gestorben und wie viele wurden verletzt?
Bei dem Unfall kamen vier Personen ums Leben: Maikol Dayán Torres González, Lian Pozo Duanes, Dairon Sarmiento Domínguez und Yordanis Fernández Garrido. Darüber hinaus hinterließ der Vorfall 33 verletzte Personen.
Was ist der aktuelle Zustand der Verletzten des Unfalls in Ciego de Ávila?
Aktuell sind sieben Patienten im Krankenhaus von Morón aufgenommen, von denen sich drei in kritischem Zustand, zwei in schwerem Zustand und zwei unter Beobachtung befinden. Unter den kritischen Patienten befindet sich ein 14-jähriger Junge, dessen Gesundheitszustand eine Stabilisierung zeigt.
Wie hat die Gemeinschaft auf den Unfall in Ciego de Ávila reagiert?
Die Gemeinschaft hat solidarisch reagiert und Blutspenden für die Verletzten organisiert. Anwohner aus Ciego de Ávila und anderen Orten haben sich mobilisiert, um die Opfer und ihre Familien zu unterstützen, was die Fähigkeit zur solidarischen Mobilisierung in Zeiten von Notlagen unterstreicht.
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