Eine Wassersäule wurde am Freitagnachmittag vom Westen Havannas aus gesichtet, was bei denjenigen, die das meteorologische Phänomen beobachteten, Staunen hervorrief.
Der Vorfall ereignete sich gegen 16:50 Uhr und war deutlich von der Gegend um Santa Fe aus zu beobachten, im Municipio Playa.
Die Aufnahme wurde von dem Meteorologen Frank Fernández Castañeda gemacht und in sozialen Netzwerken geteilt.

Der Vorfall, auch bekannt als „Rabo de nube“, wurde als Trombe in der Höhe identifiziert, eine Formation ähnlich einer Wasserhose oder einem Tornado, die jedoch nicht den Boden berührt.
Según meteorologische Berichte entstand das Phänomen in der Region Bauta, Provinz Artemisa, südlich der kubanischen Hauptstadt. Obwohl der Tornado den Boden nicht berührte, war seine Sichtbarkeit von mehreren Punkten der Stadt aus bemerkenswert.
Spezialisten erklären, dass die Tromben in der Höhe unter instabilen atmosphärischen Bedingungen entstehen, mit starken Aufwinden, die die Bildung von hängenden Tornadowolken begünstigen.
Diese Formationen stellen normalerweise keine direkte Gefahr dar, es sei denn, sie entwickeln sich zu Tornados, obwohl sie auf eine Intensivierung der konvektiven Aktivität in der Region hinweisen.
In den letzten Jahren hat Kuba eine Zunahme der Häufigkeit von extremen Wetterphänomenen, insbesondere im Westen des Landes.
Der am meisten erinnerte Fall war der heftige Tornado, der im Januar 2019 Havanna traf und erhebliche Schäden verursachte, was einen Warnpunkt hinsichtlich der Veränderungen der klimatischen Muster der Insel darstellte.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben die Wetterbehörden keine Warnungen ausgegeben und keine Auswirkungen durch dieses Hochwasser gemeldet.
Dennoch bleibt die Bevölkerung wachsam bezüglich neuer Aktualisierungen, angesichts der Möglichkeit von schweren Wetterbedingungen, die mit dem karibischen Sommer verbunden sind.
Häufig gestellte Fragen zu meteorologischen Phänomenen in Kuba
Was ist ein Höhenwirbel?
Eine Trombe in der Höhe, auch bekannt als "Wolkenschwanz", ist eine meteorologische Formation, die einem Tornado ähnelt und sich in höheren Ebenen der Atmosphäre entwickelt, ohne den Boden zu berühren. Dieses Phänomen entsteht unter instabilen atmosphärischen Bedingungen mit starken Aufwinden.
Warum haben die extremen Wetterphänomene in Kuba zugenommen?
Die Häufigkeit extremer Wetterphänomene in Kuba hat aufgrund von Veränderungen der Klimamuster, einschließlich der globalen Erwärmung und atmosphärischer Instabilität, zugenommen. Diese Bedingungen schaffen eine Umgebung, die anfällig für schwere Stürme, Tornados und Höhenwirbel ist.
Welchen Einfluss haben die Höhenwirbel auf die Bevölkerung?
Aunque die Tromben in der Höhe den Boden nicht berühren und in der Regel keine unmittelbare Gefahr darstellen, sind sie ein Indikator für instabile atmosphärische Bedingungen, die sich zu schwerwiegenderen Phänomenen entwickeln können. Ihre Präsenz warnt vor der Intensivierung der konvektiven Aktivität in der Region.
Wie können die Behörden und die Bevölkerung sich auf diese Phänomene vorbereiten?
Die Behörden müssen die Wetterbedingungen ständig überwachen und rechtzeitig Warnungen an die Bevölkerung herausgeben. Die Bevölkerung ihrerseits sollte die Anweisungen der Behörden befolgen und auf mögliche klimatische Notfälle vorbereitet sein.
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