Ein spektakulärer Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwochabend auf der Vía Blanca, in der Nähe der intermittierenden Ampel in Alamar, im Stadtteil Habana del Este.
Der Unfall betraf zwei Fahrzeuge: ein Taxi, das umgekippt ist, und ein Mietwagen, der schwer frontale Schäden erlitten hat, laut Berichten in sozialen Netzwerken, die mit schockierenden Bildern begleitet wurden.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurde offiziell nichts über den Zustand der Insassen mitgeteilt, obwohl zahlreiche Berichte übereinstimmen, dass lediglich Sachschäden gemeldet wurden, trotz der eindrucksvollen Bilder.
Laut Augenzeugen war die Ampel an der Kreuzung aufgrund eines Stromausfalls ausgeschaltet, eine Situation, die im Land immer häufiger auftritt und die Besorgnis in der Bevölkerung ausgelöst hat.
Dieser Faktor hat eine Flut von Bürgermeinungen in den sozialen Medien ausgelöst, von denen viele auf einen Mangel an Regulierung des Verkehrs durch die Behörden hinweisen.
„Wo immer eine Ampel aus ist, sollte ein Polizist den Verkehr regeln, und das ist nicht der Fall. Und wenn sie da sind, sind sie in ihre Telefone vertieft“, kommentierte ein empörter Internetnutzer.
Andere betonten jedoch, dass die primäre Verantwortung bei den Fahrern liegt, die besondere Vorsicht bei ausgeschalteten oder blinkenden Ampeln walten lassen müssen.
„Wenn es keine Verkehrsleuchten gibt, müssen die Fahrer ihre Geschwindigkeit verringern, die Vorfahrt beachten und aufmerksamer denn je sein. Viele tun das nicht“, schrieb ein anderer Nutzer.
Die Kommentare offenbaren die weit verbreitete Frustration über den schlechten Zustand des kubanischen Straßensystems und die zunehmende Wahrnehmung von Straflosigkeit bei den Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung. Auch wurde die regelmäßige Abwesenheit von Verkehrspolizisten an gefährlichen Kreuzungen, wie der in Alamar, hervorgehoben, trotz der Nähe eines Kontrollpunkts.
Einige Benutzer betonten die Notwendigkeit einer besseren Verkehrserziehung und erinnerten daran, dass bei fehlender Lichtsignalisierung die grundlegenden Vorrangregeln eingehalten werden müssen.
Andere bedauerten, dass inmitten all der Diskussionen nur wenige nach dem Gesundheitszustand oder dem Schicksal der im Unglück beteiligten Personen fragten.
Bis zum Abschluss dieses Berichts sind keine weiteren Details zu den Umständen des Unglücks bekannt geworden.
Die Unfälle geben in Kuba keine Ruhe.
Der Unfall in Alamar ereignete sich am selben Tag, an dem drei Personen nach dem Zusammenstoß eines russischen Volga mit einem Lastwagen starben am Kilometer 14 der Nationalstraße, berichteten Zeugen des Vorfalls in sozialen Netzwerken.
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