Pánfilo setzt dem gut versorgten Agrarsektor ein Ablaufdatum: „Gib ihm ein paar Tage.“

Die Behörden wurden mit Ständen empfangen, die voller Früchte, Wurzelgemüse und Gemüse waren, sowie mit einer Tafel überraschend niedriger Preise, was viele Anwohner als ein „Theater“ bezeichneten.

Markt La CubaFoto © Cubadebate

Der kubanische Humorist Luis Silva "Pánfilo" setzte dem gut versorgten Agrarsektor, den die Behörden von Ciego de Ávila am Freitag präsentierten, ein Verfallsdatum: „Gib ihm ein paar Tage“, sagte er.

Lo, was für die offiziellen Medien eine Demonstration des landwirtschaftlichen Wohlstands war, stellte für Tausende von Kubanern nicht mehr als eine weitere flüchtige staatliche Kulisse während des Besuchs des Präsidenten Miguel Díaz-Canel und des Premierministers Manuel Marrero auf dem Markt des Produktionspools La Cuba in Ciego de Ávila dar.

Während des Rundgangs wurden die Behörden mit Ständen empfangen, die mit Obst, Wurzelgemüse und Gemüse gefüllt waren, sowie einer Preisliste, die überraschend niedrig war, was viele Bewohner als ein „vorübergehendes Wunder“ bezeichneten.

Dieser Samstag antwortete das regierungsnahe Portal Cubadebate auf die Kritiken und den Skeptizismus der Bewohner der Insel mit einem Artikel mit dem Titel "Es ist kein Theater, es ist Arbeit", in dem behauptet wird, dass die in der Eröffnung präsentierte Preisliste kein Aufruf war.

Veröffentlichung auf Facebook

"Es scheint fake news zu sein, ist es aber nicht. Es ist Kuba, die Ausnahme, die die Regel bestätigt, bis sie zur Regel und nicht mehr zur Ausnahme wird", betonte die Quelle.

Sin embargo, der Humorist Luis Silva, der beliebte Pánfilo, der über Jahre hinweg Tausende von Kubanern zum Lachen brachte, antwortete auf die offizielle Verteidigung des Events: „Nein. Es ist kein Theater. Gib ein paar Tage. Wenn die Chefs nicht mehr da sind.“

Antwort von Pánfilo an Cubadebate

Die Kubaner haben weiterhin den Umstand kritisiert, den sie als eine inszenierte Aufführung ansehen, die nur aufgrund der Anwesenheit der Führungskräfte inszeniert wurde.

„Wie schön sieht die Lüge aus, die sich als Wahrheit verkleidet, wie wohlhabend ist Kuba! Ich verstehe nicht, wie drei Millionen Menschen aus einem Land emigrieren konnten, das so gut dasteht“, ironisierte eine Nutzerin auf Facebook.

„Das alles, weil sie dort sind“, kommentierte eine Bewohnerin. „Normalerweise gibt es nichts oder alles ist zu Preisen, die kein Geldbeutel erträgt.“

Viele vergleichen den Besuch mit einer Theateraufführung. “Die Kontrollen sind Theaterstücke”, schrieb ein Internaut.

Andere behaupteten, die angeblichen Verkäufer seien Regierungsbeamte gewesen und dass die Öffentlichkeit in Bussen transportiert wurde, um angebliche Unterstützung zu simulieren.

Die Kritiken wiesen auch auf den Widerspruch zwischen diesem offiziellen Bild und der schwerwiegenden Ernährungs- und Energiekrise hin, die das Land durchläuft.

Während in Ciego de Ávila das ideale Landbild inszeniert wurde, sahen sich Millionen von Kubanern mit Stromausfällen, Inflation und leeren Märkten konfrontiert.

Häufig gestellte Fragen zum Aufbau im Agrarbereich von Ciego de Ávila und den Kritiken von Pánfilo

Warum kritisierte Luis Silva, bekannt als Pánfilo, den Agrarmarkt in Ciego de Ávila?

Luis Silva, durch seine Figur Pánfilo, machte ironische Bemerkungen über die Inszenierung des Agrarmarktes in Ciego de Ávila und deutete an, dass die Versorgung und die niedrigen Preise nur eine Fassade waren, die für den Besuch der kubanischen Behörden geschaffen wurde, und dass bald die gewohnte Knappheit zurückkehren würde. Silva nutzte seinen charakteristischen Humor, um darauf hinzuweisen, dass diese Präsentationen lediglich temporär sind und nicht die tägliche Realität der Kubaner widerspiegeln.

Was halten die Kubaner von dem Besuch von Díaz-Canel und Marrero auf dem Markt von Ciego de Ávila?

Die Kubaner äußerten Skepsis und Kritik an dem Besuch von Díaz-Canel und Marrero und waren der Meinung, dass der gut sortierte Markt eine Inszenierung war, um die Behörden zu beeindrucken. Viele Anwohner und Nutzer in den sozialen Medien bezeichneten die Veranstaltung als temporäre Kulisse, die nicht die tatsächliche Situation des Versorgungsmangels und der hohen Preise widerspiegelt, mit denen sie täglich konfrontiert sind.

Wie hat die offizielle Presse auf die Kritiken am Markt in Ciego de Ávila reagiert?

Die offizielle kubanische Presse hat bestritten, dass der Markt in Ciego de Ávila eine Inszenierung war und behauptet, dass die angezeigten Preise und die Versorgung Teil einer echten und nachhaltigen Anstrengung sind. Diese Haltung wurde jedoch von der Bevölkerung mit Skepsis aufgenommen, die eine klare Diskrepanz zwischen der offiziellen Erzählung und der alltäglichen Realität auf der Insel sieht.

Was ist der Kontext der Ernährungs Krise in Kuba, der dieses Ereignis umgibt?

Cuba befindet sich in einer ernsten Lebensmittel- und Wirtschaftskrise, gekennzeichnet durch einen Mangel an Grundnahrungsmitteln, hohe Inflation und häufige Stromausfälle. Die Bevölkerung hat erhebliche Schwierigkeiten, Zugang zu Lebensmitteln zu Preisen, die sie sich leisten können, zu erhalten, was dazu führt, dass Veranstaltungen wie der versorgte Markt in Ciego de Ávila als vorübergehende Inszenierungen wahrgenommen werden, um die wahre Lage des Landes zu verschleiern.

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