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Florida hat sich seit Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump als einer der Bundesstaaten mit der höchsten Aktivität bei Operationen gegen Migranten im Land etabliert.
Seit Januar dieses Jahres hat der Staat über 10.800 Festnahmen durch den Dienst für Einwanderung und Zollkontrolle (ICE) verzeichnet.
Die Zahl stellt einen Anstieg von über 200 % im Vergleich zum Vorjahr dar, so Informationen des Projekts über Deportationsdaten (Deportation Data Project).
Die sieben Städte mit den meisten Festnahmen durch das ICE in Florida
Sieben Städte führen die Liste der häufigsten Migrationsoperationen in Florida im Jahr 2025 an.
Miami (Bezirk Miami-Dade)
ICE-Betriebszentrum in Florida, dank seiner Nähe zum Krome-Haftzentrum und anderen Bundeszentren.
Die Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei durch 287(g)-Vereinbarungen ermöglicht es den staatlichen Beamten, bei Festnahmen als Bundesbeamte zu agieren.
Tallahassee (Leon)
Die Hauptstadt des Bundesstaates war Schauplatz gezielter Razzien an Arbeitsplätzen, insbesondere im Bauwesen.
Im Mai wurden mehr als 100 Personen festgenommen, darunter Fälle mit angeblichen Verbindungen zu Banden.
Orlando (Orange)
Er nahm aktiv an der großangelegten Operation im April teil, die „Operation Tidal Wave“ genannt wurde, mit koordinierten Razzien in Wohn- und Arbeitsgebieten.
Jacksonville (Duval)
Es gab einen bemerkenswerten Anstieg von Festnahmen nach der Verabschiedung von Landesgesetzen, die den illegalen Aufenthalt bestrafen, obwohl eines dieser Gesetze im Juli vom Obersten Gerichtshof blockiert wurde.
Fort Myers (Lee)
Direktes Ziel von Razzien im April, mit Einsätzen in von Migranten bewohnten Vierteln.
Stuart (Martin)
Auch enthalten in der "Operation Tidal Wave", bei der ICE Festnahmen in Gebieten mit hoher Konzentration von Migranten durchführte.
Tampa (Hillsborough)
Ein weiteres zentrales Szenario der Operationen im April, mit aktiver Beteiligung lokaler Agenturen in Koordination mit ICE.
Florida führt die Kooperationsvereinbarungen mit ICE an
Ein bestimmender Faktor für die hohe Anzahl an Festnahmen ist das Netzwerk der Vereinbarungen 287(g), das es staatlichen Behörden ermöglicht, als Einwanderungsagenten zu agieren.
Florida führt das Land mit 295 dieser Vereinbarungen an, was 43 % des nationalen Gesamtwerts entspricht.
Die Razzien konzentrieren sich auf städtische Gebiete mit hoher Dichte an Migranten und einer starken Zusammenarbeit zwischen lokalen und föderalen Behörden.
Der menschliche Einfluss: Festnahmen ohne Vorstrafen und angezweifelte Bedingungen
Según el Deportation Data Project, hatten 36 % der im Juni 2025 Festgenommenen keine Vorstrafen, was einen Anstieg von 457 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt.
Dieser Profilwechsel hat zu Beschwerden über ungerechtfertigte Festnahmen, die Trennung von Familien und unangemessene Bedingungen in den Haftzentren geführt, insbesondere in der neuen Einrichtung, die Alligator Alcatraz genannt wird, in den Everglades.
Panorama national: massive Festnahmen und ein_CHANGED Ansatz
In den ersten fünf Monaten des neuen Mandats von Trump hat das ICE landesweit 109.000 Festnahmen vorgenommen, was einem Anstieg von 120 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2024 entspricht. Die Bundesstaaten mit den höchsten Zahlen sind:
Texas: 23,2 % des Gesamten.
Florida: 11 %.
Kalifornien: 7 %.
Georgien: 4 %.
Arizona: 3 %.
Die Bundesstaaten mit der geringsten Migrationsaktivität, wie Vermont, Alaska und Montana, verzeichnen insgesamt nur etwa 100 Festnahmen zwischen den dreien.
Warum konzentriert sich die Aktivität im Süden?
Die Erklärung liegt sowohl in der hohen Zahl der Migranten in der Region als auch im Grad der Kooperation zwischen lokalen Kräften und dem ICE.
Im Gegensatz dazu wenden Staaten wie Kalifornien, obwohl sie eine hohe Migrantendichte aufweisen, Politiken an, die diese Zusammenarbeit einschränken, was die Intensität der Razzien verringert.
Wer sind die Festgenommenen?
Die festgenommenen Personen stammen aus nahezu 180 Ländern, wobei die überwiegende Mehrheit aus Lateinamerika und der Karibik kommt.
Laut den neuesten Daten:
Mexiko: nahezu 40.000 Festnahmen.
Guatemala: 15.000.
Honduras: 12.000.
Venezuela: 8.000.
El Salvador: 5.000.
Diese Zahlen spiegeln die starke Auswirkung der Migrationspolitik auf die hispanischen Gemeinschaften wider, von denen viele seit Jahren in den Vereinigten Staaten leben und stabile familiäre Bindungen haben.
Das föderale Ziel: Eine Million Abschiebungen im Jahr 2025
ICE hat in diesem Jahr 150.000 Abschiebungen gemeldet, eine bedeutende Zahl, die jedoch noch weit vom Ziel der Trump-Administration entfernt ist: eine Million Abschiebungen bis 2025.
Laut aktuellen Prognosen würden bis Dezember etwa 300.000 Ausweisungen erreicht, was dieses Jahr zum aktivsten seit der Ära Obama machen würde.
Der kommissarische Direktor von ICE, Todd Lyons, erklärte kürzlich, dass „jede Person, die sich im Land befindet und gegen das Bundesimmigrationsrecht verstößt, festgenommen wird“, eine Aussage, die die Strategie der Nulltoleranz verstärkt und die früheren Prioritäten, die auf der Strafgeschichte des Festgenommenen basierten, aufhebt.
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