FMC bekräftigt ihre Treue: Generalsekretärin ruft dazu auf, die Revolution zu verteidigen

Die FMC priorisiert den Schutz der Revolution über den Schutz von Frauen, die Opfer von Gewalt sind, anlässlich ihres 65. Jubiläums. Kritiker weisen auf ihre Rolle als staatliches Instrument hin und stellen deren Effektivität im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt in Frage.


Die sgeneralsekretärin der Föderation der kubanischen Frauen (FMC) bestätigte an diesem Donnerstag, dass die Organisation, anstatt Frauen, die Opfer von machistischer Gewalt sind, zu schützen, weiterhin die Revolution verteidigen wird, im Rahmen des 65. Jahrestages der Organisation.

Durante der Veranstaltung, die im Palast der Revolution stattfand und von Premierminister Manuel Marrero Cruz geleitet wurde, bestätigte die Beamtin Teresa Amarelle Boué , dass die FMC "der erste Ausdruck der Einheit nach dem revolutionären Sieg" war.

„Es gibt nichts, was einer kubanischen Frau verbieten könnte, ihre Revolution zu verteidigen, denn die Revolution war unser Hauptprogramm für Gleichheit und zudem war die Föderation als Organisation der erste Ausdruck der Einheit dieser Revolution“, sagte die Sprecherin des Regimes.

In der Zeremonie, die vom amtlichen Kanal Caribe übertragen wurde, wurde die Auszeichnung 23. August an die Vizepremierministerin Inés María Chapman verliehen, als Anerkennung für ihre "revolutionäre Haltung" und "Beiträge" zur Entwicklung des Landes.

Ebenso wurde das Gedenksiegel zum 65. Jubiläum der FMC an Mitarbeiterinnen des Ministerrats verliehen, die laut Marrero „täglich zur Stärkung der Frauenorganisation beitragen“.

Die Sekretärin, die über 50 Jahre Erfahrung in der FMC hat, äußerte, stolz darauf zu sein, in einem revolutionären Prozess geboren und aufgewachsen zu sein: „Das Größte, was ich in meinem Leben hatte, ist, in dieser Revolution geboren zu sein“, mit dieser Revolution und mit ihr möchte ich sterben.

Obwohl der Verband der kubanischen Frauen versichert, dass er Projekte zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen vorantreibt, kritisieren unabhängige Organisationen seine Rolle als Instrument des Staates, das nicht in der Lage ist, echten Schutz für die Opfer zu bieten.

Laut offiziellen Zahlen leben mehr als 16.000 Frauen und Mädchen in Gewaltverhältnissen in Kuba, während fast 10.000 Familien von dieser Art von Aggression betroffen sind.

Die FMC leitet das Projekt „Unterstützung der nationalen Antwort auf geschlechtsspezifische Gewalt“, das von der UNO und der Botschaft von Kanada unterstützt wird. Dieser Plan, der in 40 Gemeinden von 15 Provinzen umgesetzt wird, zielt darauf ab, umfassende Dienstleistungen — telefonische Hotlines, rechtliche, gesundheitliche und soziale Betreuung — bis 2029 anzubieten.

Dennoch stellen unabhängige Aktivisten die Effektivität dieser Initiativen und die Autonomie der FMC in Frage.

Laut dem Gender-Observatorium Alas Tensas verfolgt die Organisation „nur das Ziel, das Regime gut dastehen zu lassen“ und vermeidet es, detaillierte Informationen über die begünstigten Gemeinden oder die tatsächliche Funktionsweise des Projekts anzubieten.

Außerdem hebt eine kritische Analyse hervor, dass die FMC als ein Arm des Staates und der Kommunistischen Partei fungiert, sogar an Maßnahmen gegen abweichende Frauen beteiligt ist, was ihre Fähigkeit, als echte Verteidigerin der Frauenrechte zu agieren, erheblich einschränkt.

Häufig gestellte Fragen zur Rolle der FMC und zur Situation der Frauen in Kuba

Was ist die aktuelle Rolle der FMC in Kuba?

Der Bund der kubanischen Frauen (FMC) präsentiert sich als eine Verfechterin der Revolution und priorisiert ihre Loyalität zum Regime über den Schutz der von patriarchalischer Gewalt betroffenen Frauen. Obwohl sie Projekte leitet, die von Institutionen wie der UNO unterstützt werden, weisen Kritiker darauf hin, dass die FMC mehr als ein Arm des Staates fungiert als eine echte Verfechterin der Frauenrechte.

Welche Probleme haben Frauen in Kuba im Hinblick auf Geschlechterviolenz?

Trotz der erklärten Bemühungen der FMC und der kubanischen Regierung sehen sich Frauen in Kuba einer zunehmenden Gewalt gegen Frauen gegenüber. Die fehlende Transparenz bei den offiziellen Statistiken und das Fehlen eines umfassenden Gesetzes gegen Gewalt an Frauen erschweren die Situation. Aktivisten berichten, dass die kubanische Regierung Femizid nicht offiziell als spezifisches Verbrechen anerkennt, was effektive Maßnahmen gegen dieses Problem einschränkt.

Wie wird die FMC von Aktivistinnen und unabhängigen Organisationen wahrgenommen?

Die Aktivistinnen und unabhängigen Organisationen kritisieren die FMC dafür, ein Instrument des kubanischen Regimes zu sein, das nicht in der Lage ist, einen echten Schutz für Frauen zu bieten. Es wird argumentiert, dass ihre Hauptfunktion darin besteht, ein positives Image der Regierung aufrechtzuerhalten, anstatt die Bedürfnisse und Rechte der kubanischen Frauen, insbesondere in kritischen Themen wie Gendergewalt, wirksam anzugehen.

Welche Initiativen hat die FMC zur Bekämpfung von Geschlechterviolenz in Kuba umgesetzt?

Die FMC leitet das Projekt "Unterstützung der nationalen Antwort auf geschlechtsspezifische Gewalt", das von der UNO und Kanada unterstützt wird und darauf abzielt, umfassende Dienstleistungen in 40 Gemeinden von 15 Provinzen zu implementieren. Dennoch wird die Effektivität von Aktivisten in Frage gestellt, die auf die mangelnde Autonomie der FMC und ihre Rolle als Verlängerung des Staates hinweisen.

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