Neue Einzelheiten zum Unfall, der einen Zug in Artemisa betraf

Im Tourauto reisten vier Personen, darunter ein 13-jähriger Jugendlicher.

Zug und beteiligtes FahrzeugFoto © Facebook / Periódico Artemisa - Oficial

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El Periódico Artemisa teilte auf Facebook neue Details zu einem Unfall, der am Montag zwischen einem Zug und einem PKW geschah, in dem vier Personen reisten.

Der Vorfall ereignete sich gegen 14:00 Uhr im Municipio San Cristóbal.

Ein Passagierzug aus La Habana, der nach Pinar del Río unterwegs war, prallte an der Kreuzung der Rafael Peña Straße, der ersten Eisenbahnschnittstelle beim Verlassen des Parks in Richtung der Gemeinde José Martí, gegen ein Tourist租车.

Foto: Facebook / Periódico Artemisa - Oficial

Unter den Fahrzeuginsassen befand sich ein 13-jähriger Minderjähriger.

Foto: Facebook / Periódico Artemisa - Oficial

Según Periódico Artemisa, alle erhielten umgehende medizinische Versorgung und sind außer Gefahr.

Zwei der Verletzten haben leichte Verletzungen erlitten. Die 65-jährige Patientin Esther López Florentino, wohnhaft in der Gemeinde Artemisa, wurde mit einem Schädeltrauma, das keine Lebensgefahr darstellt, im Krankenhaus Comandante Pinares aufgenommen.

„Nach den entsprechenden Verfahren konnte der Zug seine Reise nach Pinar del Río fortsetzen“, präzisiert die Mitteilung.

Der Vorfall hat in den sozialen Medien Aufsehen erregt und die Kritik an der Verkehrssicherheit an den Eisenbahnübergängen in Kuba neu belebt.

Nachbarn und Nutzer in sozialen Netzwerken lieferten Bilder und Videos, die das Ausmaß des Unfalls zeigen.

Ein Video, das vom Benutzer Saúl Manuel verbreitet wurde, hielt den genauen Moment fest, als das graue Auto die Gleise überquerte, ohne anzuhalten, und vom Zug erfasst wurde.

Der Aufprall schleuderte das Auto mehrere Meter weit und ließ es zerstört gegen einen Zaun prallen, in einer Szene, die viele als ein Wunder bezeichneten, da keine Todesfälle zu beklagen waren.

Andere Fotografien, die nach dem Unglück aufgenommen wurden, zeigen das Fahrzeug mit vollständig zerstörtem Vorderteil, umgeben von Schaulustigen und Einsatzkräften.

Bürgerdebatte: Unvorsichtigkeit und mangelnde Beschilderung

Der Unfall hat eine heftige Debatte in den digitalen Plattformen ausgelöst.

Zahlreiche Nutzer machten den Fahrer des Touristenautos direkt dafür verantwortlich, dass er die Gleise betreten hat, ohne die Vorschriften zu beachten.

"Man muss sehr verantwortungslos sein, und das mitten am Tag, um so einen Unsinn zu begehen", schrieb ein Internetnutzer in der Gruppe Unfälle mit Bussen & Lkw.

Dennoch wiesen andere darauf hin, dass die Verantwortung nicht nur beim Fahrer liegen kann, und forderten dringend Verbesserungen bei der Beschilderung und Sicherheit der Bahnübergänge auf der Insel.

"Es reicht nicht aus, den Fahrer zu beschuldigen, es ist notwendig, die Verkehrssicherheit in diesen Gebieten zu verbessern", kommentierte ein Nutzer und erinnerte daran, dass ähnliche Situationen in verschiedenen Provinzen wiederholt auftreten und manchmal tödliche Folgen haben.

Ein sich wiederholendes Muster

Der Zusammenstoß in San Cristóbal reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle in den letzten Jahren ein.

Im Juli 2023 wurde ein Hino-Truck in Boyeros, Havanna, von einem Zug erfasst, was ein Todesopfer und drei Verletzte zur Folge hatte.

Im Februar 2024 wurde in der Vento-Linie ein Tourauto angefahren, weil es an der Stoppsignal nicht hielt. Und im Juli desselben Jahres wurde ein Hyundai an einem Bahnübergang in Santa Clara zerstört, jedoch ohne Opfer.

Diese Fakten zeigen ein Muster von Fahrlässigkeit und mangelnder angemessener Infrastruktur an den kubanischen Bahnübergängen.

Obwohl die Insassen des Autos in Artemisa diesmal nur leichte Verletzungen davontrugen, zeigt das Ausmaß des Aufpralls, dass das Risiko konstant bleibt und jeder neue Unfall die ausstehende Schuld des Staates im Bereich der Verkehrssicherheit neu belebt.

Häufig gestellte Fragen zum Eisenbahnunglück in Artemisa

Was ist bei dem Zugunfall in Artemisa passiert?

Der Unfall ereignete sich, als ein Personenzug mit einem Mietwagen in San Cristóbal, Artemisa, kollidierte. Der Vorfall fand an der Kreuzung der Straße Rafael Peña in der Nähe der Gemeinde José Martí statt. Glücklicherweise erlitten alle Insassen des Autos leichte Verletzungen und sind außer Gefahr.

Was sind die Ursachen des Zugunglücks in Artemisa?

Der Unfall wurde teilweise der Unachtsamkeit des Fahrers des Autos, der an dem Bahnübergang nicht angehalten hat, zugeschrieben, wodurch die Gleise des Zuges überfahren wurden. Allerdings wurde auch der Mangel an angemessener Beschilderung an den Bahnübergängen in Kuba als ein Faktor genannt, der zu solchen Unfällen beiträgt.

Welche Kritik gibt es an der kubanischen Regierung nach dem Unfall in Artemisa?

Die kubanische Regierung wurde kritisiert, weil sie die Verkehrssicherheit an den Eisenbahnübergängen nicht verbessert hat. Trotz wiederholter Unfälle wurden keine wesentlichen Verbesserungen in der Beschilderung und Sicherheit dieser Bereiche umgesetzt, was von der Bevölkerung ständig beanstandet wird.

Welche Maßnahmen wurden vorgeschlagen, um ähnliche Unfälle in der Zukunft zu vermeiden?

Die Bürger haben vorgeschlagen, die Beschilderung und die Infrastruktur der Bahnübergänge zu verbessern, um zukünftige Unfälle zu vermeiden. Es wurde auch angeregt, die Verkehrserziehung und die Verantwortung der Fahrer beim Annähern an diese Übergänge zu erhöhen.

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