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Die Bewohner von Santiago de Cuba standen erneut ohne Flüssiggas da, weniger als zwei Wochen nachdem der Verkauf wieder aufgenommen wurde, inmitten der tiefen Energiekrise, die das Land durchlebt und die die Menschen zwingt, mit gesundheitsschädlicheren und gefährlicheren Brennstoffen zu kochen.
Die staatliche Firma CUPET Santiago de Cuba hat an diesem Dienstag über ihren Telegram-Kanal mitgeteilt, dass der Vorrat des Produkts in der Provinz „aufgebraucht“ ist und dass die Verteilung nur „wieder aufgenommen wird, wenn wir das Produkt zur Verfügung haben“.
Die Maßnahme erfolgt nur 12 Tage, nachdem die CUPET selbst am 14. August nach mehreren Monaten der Unterbrechung den Neustart des Verkaufs angekündigt hatte.
Zu diesem Zeitpunkt wurde darauf hingewiesen, dass die Verteilung „schrittweise“ und mit Einschränkungen erfolgen würde, obwohl die Ausmaße der Knappheit und die Dauer der Versorgung nicht näher bestimmt wurden.
Der Mangel an Flüssiggas —das die Hauptkochmethode für Hunderttausende von Familien auf der Insel darstellt— ist in den letzten Jahren zu einem wiederkehrenden Problem geworden, geprägt von fehlenden Importen und der Unfähigkeit des Staates, Stabilität in der Verteilung zu gewährleisten.
Die Unterbrechung trifft besonders die Haushalte in Santiago, die ausschließlich auf Gasflaschen zum Kochen angewiesen sind und keinen Zugang zu elektrischen Kochern oder Holz haben, in einem Kontext, in dem auch die Stromausfälle zugenommen haben.
Die Ankündigung hat Frustration in der Bevölkerung ausgelöst, die gehofft hatte, dass der Neustart des Verkaufs zumindest eine gewisse Stabilität bringen würde.
Dennoch bleibt die Knappheit eine Erinnerung an die Prekarität der Grundversorgung und an die Versorgungs Krise, die Kuba betrifft.
A nacionaler Ebene ist die Situation nicht anders. Die Firma für Flüssiggas gab eine umfassende Mitteilung an ihre Kunden heraus, in der sie auf die Unmöglichkeit hinwies, eine Stabilität in der Versorgung zu garantieren.
Days before, it was reported that mehrere Municipios in Havanna von einer vollständigen Unterbrechung des Dienstes betroffen sein würden, wodurch Tausende von Familien ohne Gas dastehen, während die Stromausfälle zunehmend häufig werden.
Die Prekarität zeigt sich auch in der ungleichen Behandlung, die die Bürger erfahren. Im Juli wurde der Fall einer Frau bekannt, die die Aufladung verweigert wurde mit der Begründung, sie sei „weder verletzlich noch bettlägerig“.
Das Zeugnis, das in einer öffentlichen Anklage festgehalten wurde, zeigte, wie Bürokraten willkürliche Kategorien erfinden, um die Knappheit zu rechtfertigen und Personen von einer wesentlichen Ressource auszuschließen.
Neben dem Mangel an Versorgung verschärft Korruption das Problem. In Artemisa wurde ein Skandal aufgedeckt, als der Leiter eines Verteilungspunktes den Diebstahl von 40 Gasflaschen simulierte, um einen Betrug zu vertuschen.
Der Fall verdeutlichte, wie die ohnehin schon knappen Ressourcen zwischen illegalen Machenschaften und Komplizenschaften innerhalb des Staatsystems verschwinden.
Häufig gestellte Fragen zur Flüssiggas-Krise in Santiago de Cuba
Warum wurde der Verkauf von Flüssiggas in Santiago de Cuba eingestellt?
Die Aussetzung erfolgt, weil das Bestandslager an Flüssiggas in der Provinz erschöpft ist. Das staatliche Unternehmen CUPET Santiago de Cuba gab bekannt, dass die Verteilung erst "wieder aufgenommen wird, wenn wir das Produkt zur Verfügung haben". Diese Situation spiegelt eine breitere Energiekrise wider, die das ganze Land aufgrund von Importengpässen und logistischen Problemen betrifft.
Welche Alternativen gibt es zum Kochen in Santiago de Cuba angesichts des Fehlens von Gas?
Die Alternativen sind begrenzt und oft gesundheitsschädlich. Viele Familien sind gezwungen, Kohle oder Holz zu verwenden, was ungesund und gefährlich ist. Darüber hinaus erschweren die häufigen Stromausfälle die Nutzung von Elektroherden, sodass die Haushalte in Santiago nur wenige praktikable Optionen haben.
Was hat die Krise mit Flüssiggas in Kuba verursacht?
Die Krise ist auf die fehlenden Importe und die finanziellen Probleme des kubanischen Staates zurückzuführen. Das Land ist stark von der Ankunft von Schiffen mit Flüssiggas abhängig, deren Entladung häufig aufgrund von Zahlungsproblemen verzögert wird. Dies, zusammen mit der geringen nationalen Produktion von LPG, hat zu einem kritischen Mangel geführt, der die gesamte Insel betrifft.
Gibt es einen Verteilungsplan für Flüssiggas in Santiago de Cuba?
Es gibt keinen klaren Zeitplan für die Verteilung von Flüssiggas. Obwohl CUPET zuvor angekündigt hatte, dass die Lieferung "schrittweise" erfolgen würde, wurden keine Details zur Größe des Mangels oder zur Dauer der Lieferung bereitgestellt. Der Mangel an konkreten Informationen verschärft die Ungewissheit und Verzweiflung der Bevölkerung.
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