
Verwandte Videos:
Der kubanische Journalist Enrique Pérez Fumero, Opfer einer brutalen Prügelattacke Anfang August in Santiago de Cuba, zeigt positive Anzeichen auf dem Weg seiner Genesung, wie am Montag der Präsident der Union der Journalisten Kubas (UPEC) in dieser Provinz, Víctor Hugo Leyva Sojo, mitteilte.
„Unser Kollege Enrique Pérez Fumero ist neurologisch besser drauf, ruhiger, kooperativer und die Gespräche sind flüssiger. Seit gestern hat er begonnen, neben dem Bett zu sitzen, und die aktive Rehabilitation hat bereits begonnen. Die alternierenden Nähte der Wunde wurden entfernt und er entwickelt sich positiv“, schrieb Leyva in einem Beitrag auf Facebook.
Pérez Fumero, Rundfunkregisseur, Universitätsprofessor und Doktor der Kommunikationswissenschaften, wurde in den frühen Morgenstunden des 3. August an der Kreuzung von Barnada und San Mateo im historischen Zentrum von Santiago de Cuba angegriffen.
Als Ergebnis des Angriffs erlitt er eine Fraktur an der Basis des Schädels und multiple Gesichtsverletzungen und wurde in zwei chirurgischen Eingriffen im Kreis-Landesspital Saturnino Lora unterzogen, wo er weiterhin unter medizinischer Beobachtung bleibt.
Die Angreifer haben ihm angeblich ein Paar Converse-Schuhe, ein Handy und eine Geldbörse gestohlen. Angehörige des Journalisten haben die Möglichkeit eines homophoben Motivs angesprochen, angesichts der extremen Gewalt des Übergriffs.
Während Wochen war seine Entwicklung langsam und kompliziert, mit mehreren medizinischen Berichten, die seinen Zustand als „kritisch“, aber stabil anzeigten. Die neueste Veröffentlichung von Leyva bietet einen ermutigenden Bericht nach Wochen der Ungewissheit und kontinuierlicher klinischer Überwachung.
Bis heute haben die Behörden die Verantwortlichen nicht identifiziert oder festgenommen, was unter Kollegen, Angehörigen und Bürgern Empörung ausgelöst hat, die weiterhin Gerechtigkeit fordern.
Der Fall von Enrique Pérez Fumero hat innerhalb der Journalistenvereinigung und in der kubanischen Gesellschaft weitreichenden Ablehnung und Besorgnis hervorgerufen, in einem Kontext, der von der Zunahme von Gewalt und der Bürgerunsicherheit im Land geprägt ist.
Häufig gestellte Fragen zum Fall des angegriffenen Journalisten in Santiago de Cuba
Wie ist der aktuelle Gesundheitszustand des Journalisten Enrique Pérez Fumero?
Enrique Pérez Fumero zeigt positive Anzeichen in seiner Genesung. Er hat sich neurologisch verbessert, ist ruhiger und kooperativer geworden und hat mit der aktiven Rehabilitation begonnen. Die Fäden der Wunde wurden entfernt und seine Entwicklung ist gemäß dem Präsidenten der Journalistenvereinigung von Kuba (UPEC) in Santiago de Cuba günstig.
Was weiß man über die Angreifer von Enrique Pérez Fumero?
Bis heute haben die Behörden die Verantwortlichen für den Angriff auf Enrique Pérez Fumero nicht identifiziert oder festgenommen. Dieses Ereignis hat Empörung unter Kollegen, Familienangehörigen und Bürgern ausgelöst, die weiterhin Gerechtigkeit fordern. Es wird vermutet, dass der Überfall einen homophoben Hintergrund haben könnte, aufgrund der extremen Gewalt des Angriffs.
Warum hat der Angriff auf Enrique Pérez Fumero so viel Aufsehen in Kuba erregt?
Der Angriff auf Enrique Pérez Fumero hat durch die Brutalität des Übergriffs und das Fehlen sofortiger offizieller Antworten Aufsehen erregt. Der Fall hat die Debatte über die Bürger Sicherheit und die Pressefreiheit in Kuba neu entfacht, in einem Kontext zunehmender Gewalt. Die Aggression und das institutionelle Schweigen heben die Schwierigkeiten hervor, mit denen Journalisten auf der Insel konfrontiert sind.
Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die Sicherheit der Journalisten in Kuba zu gewährleisten?
Es wurden keine spezifischen Maßnahmen seitens der kubanischen Regierung gemeldet, um die Sicherheit der Journalisten nach dem Angriff auf Enrique Pérez Fumero zu gewährleisten. Die journalistische und zivile Gemeinschaft hat ihre Besorgnis geäußert und fordert Gerechtigkeit und Schutz für die Medienvertreter, die ihre Arbeit in einem zunehmend feindlichen Umfeld verrichten.
Archiviert unter: