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Das National Hurricane Center (NHC) gab am Montag eine Überwachungsmeldung zu einer tropischen Welle im östlichen Atlantik heraus, die sich süd-südöstlich der Kapverdischen Inseln befindet.
Laut Bericht der Institution erzeugt das System unorganisierte Gebiete mit Regen und Gewittern, aber die umgebenden Bedingungen in der Region könnten eine schrittweise Entwicklung in den kommenden Tagen begünstigen.
Das NHC schätzte die Wahrscheinlichkeit einer zyklonalen Bildung in den nächsten 48 Stunden auf 10 %, während die Zahl innerhalb von sieben Tagen auf 50 % steigt.
Bei größerer Organisation könnte die tropische Welle Mitte oder Ende der Woche zu einer tropischen Depression werden.
Das Phänomen zieht mit einem Kurs von West nach West-Nordwest mit einer Geschwindigkeit von etwa 24 km/h (15 mph) über die Gewässer des zentralen und östlichen tropischen Atlantiks.
Dennoch muss diese atmosphärische Störung aufgrund der möglichen Entwicklung von den Meteorologen sorgfältig überwacht werden, und die Bevölkerung Kubas sowie anderer Karibikstaaten sollte wachsam bleiben.
Auch an diesem Montag erinnerte ein kubanischer Meteorologe daran, dass September den aktivsten Zeitraum der Hurrikansaison markiert, weshalb erhöhte Vorsichtsmaßnahmen empfohlen werden.
Christian Jesús Muñiz Carrillo erklärte in einem Beitrag auf Facebook, dass zwischen 1950 und 2023 neun Hurrikane, die Kuba trafen, im Monat September registriert wurden.
Diese waren: Easy (1950), Hilda (1955), Ella (1958), Inez (1966), Georges (1998), Isidore (2002), Ike (2008), Irma (2017) und Ian (2022). Irma hält den Rekord als der einzige Hurrikan der Kategorie 5, der die Insel mit solch einer Intensität getroffen hat.
Der Hurrikan Ella war der früheste und erreichte am 1. September, während der späteste Inez am 30. desselben Monats war.
Ike und Irma trafen am 7. September fast zur gleichen Zeit auf Land, etwa gegen 21:00 und 22:00 Uhr, erinnerte der Spezialist.
Häufig gestellte Fragen zur tropischen Welle im Atlantik und zur Zyklonsaison
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die tropische Welle im Atlantik zu einem Zyklon entwickelt?
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die tropische Welle zu einem tropischen Zyklon entwickelt, liegt in den nächsten 48 Stunden bei 10 % und steigt in sieben Tagen auf 50 %. Diese Informationen wurden vom National Hurricane Center (NHC) bereitgestellt, das das System überwacht, während es sich nach Westen-Nordwesten durch den tropischen Atlantik bewegt.
Welche Bedingungen begünstigen die Entwicklung von Zyklonen im Atlantik?
Die Bedingungen, die die Entwicklung von Zyklonen begünstigen, umfassen warme Ozeanwasser, geringe Windscherung und eine feuchte Atmosphäre. Während der Zyklonsaison, die ihren Höhepunkt im September erreicht, treten diese Faktoren zusammen, was die Wahrscheinlichkeit der Bildung von benannten Stürmen und hochgradigen Hurrikanen erhöht.
Warum ist es wichtig, die tropischen Wellen im Atlantik zu überwachen?
Die Überwachung der tropischen Wellen ist entscheidend, da sie sich schnell intensivieren und zu tropischen Wirbelstürmen werden können. Diese Systeme können starke Regenfälle, heftige Winde und Sturmfluten mit sich bringen, die die Gemeinschaften in der Karibik und anderen Küstengebieten beeinträchtigen. Wachsamkeit und Vorbereitung sind unerlässlich, um Schäden zu minimieren und gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen.
Wie viele Stürme werden während der Zyklonsaison 2025 erwartet?
Es werden zwischen 13 und 18 benannte Stürme erwartet, von denen zwischen 5 und 9 sich zu Hurikans entwickeln könnten. Diese Prognose wurde vom Nationalen Hurrikan-Zentrum erstellt und spiegelt eine überdurchschnittliche zyklonale Aktivität wider, die durch Faktoren wie die Erwärmung des Atlantischen Ozeans bedingt ist.
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