Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, empfing am Donnerstag, den 4. September, die führenden Köpfe der Technologiebranche zu einem privaten Abendessen im Weißen Haus, das schließlich politische Schlagzeilen machte.
Unter den Anwesenden befanden sich Persönlichkeiten wie Mark Zuckerberg (Meta), Bill Gates, Tim Cook (Apple), Sam Altman (OpenAI), Sundar Pichai (Google) und Sergey Brin, einer der Gründer dieses letzten Technologieriesen.
Durante des Treffens wandte sich Amanda Rosenberg, die Partnerin von Brin und Marketingmanagerin von Google Lens, direkt an den Präsidenten, um ihm ihren Dank für die Maßnahmen auszudrücken, die er gegen das Regime von Nicolás Maduro in Venezuela ergriffen hat.
„Jedes Mal, wenn ich in seiner Gegenwart bin, fühle ich mich sehr dankbar. Danke. Ich glaube, dass er großartige Arbeit leistet“, sagte sie in einem emotionalen Ton und bezog sich auf den Druck, den Washington in diesen Tagen auf Caracas ausübt.
El propio Sergey Brin intervenierte, um zu berichten, dass sie kurz zuvor mit dem venezolanischen Oppositionsführer im Exil, Leopoldo López, zusammentrafen. Er fügte mit Nachdruck hinzu: “Sie üben viel Druck auf Maduro aus, und das finde ich großartig. Das sollte ein amerikanischer Präsident tun. Ich hoffe, dass es auch so mit Kuba und anderen Orten ist.”
Der Satz von Brin hallte kraftvoll unter Aktivisten und kubanischen Exilanten wider, die in seinen Worten ein seltenes Zeichen der Solidarität in einer von Technologie dominierten Umgebung sahen, aber auch ein politisches Signal auf hohem Niveau, das für die Rechte und Freiheiten von Bürgern eintritt, die unter diktatorischen Regierungen leiden.
Der Ausschnitt aus dem Gespräch wurde in den sozialen Netzwerken von der venezolanischen Journalistin María Alesia Sosa geteilt. Der Korrespondent im Weißen Haus, der spanische Journalist David Alandete, fragte Trump seinerseits nach der Möglichkeit, die Kartelle innerhalb Venezuelas anzugreifen.
„Nun, das wirst du schon herausfinden“, antwortete der Republikaner und ließ damit die Zweifel an seinen Absichten im Raum stehen, so wie er es zuvor getan hatte, bevor er einen Überfall auf die Nuklearanlagen und militärischen Ziele des Iran Ende Juni veranlasste.
Die Trump-Administration hat ihre Rhetorik und Maßnahmen gegen das chavistische Regime in den letzten Wochen verstärkt, in einem Kontext zunehmenden internationalem Druck.
Die Äußerungen von Brin öffnen die Tür zu einer Erwartung, die viele im kubanischen Exil teilen: dass sich der geopolitische Fokus auch nach Havanna verlagert.
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