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Nach mehreren Stunden eines landesweiten Stromausfalls am Mittwoch, verursacht durch einen Fehler, der das thermische Kraftwerk Antonio Guiteras vom Netz trennte, wurde der Service teilweise in der kubanischen Hauptstadt wiederhergestellt, berichteten die Behörden.
Der offizielle Medium Cubadebate berichtete, dass um 11:30 Uhr an diesem Mittwoch drei Umspannwerke in Betrieb genommen wurden, die die Einspeisung von 23 Verteilungsstromkreisen ermöglichen, hauptsächlich in den Gemeinden Guanabacoa, Arroyo Naranjo und Boyeros.
Der Ankündigung bedeutet eine teilweise Entlastung für Tausende von Havannern, die seit der Vorabend ohne Strom waren, obwohl die Wiederherstellung noch nicht alle Gebiete erreicht hat.
Die Energás Boca de Jaruco hat bereits begonnen, der Prozess, um die thermischen Kraftwerke und Umspannwerke mit Energie zu versorgen, startet. Der Wiederherstellungsprozess des SEN wird fortgesetzt, kündigte das Ministerium für Energie und Bergbau an.
Die Regierung besteht darauf, dass es sich um einen „stufenweisen“ Prozess handelt, und hat die Bevölkerung aufgefordert, sich über die offiziellen Kanäle auf Telegram, WhatsApp, ToDus sowie über soziale Medien und die Telefonnummer 18888 informiert zu halten.
Die Unterbrechung des Dienstes, die die Hauptstadt sowie den Rest des Landes betroffen hat, hatte ihren Ursprung im Ausfall des thermischen Kraftwerks Antonio Guiteras, des größten des Landes, dessen Zusammenbruch die Fragilität des Nationalen Elektrizitätssystems offenbarte.
Aunque die Regierung darauf besteht, dass Fortschritte beim Wiederherstellungsprozess erzielt werden, sehen sich die Habaneros der Unsicherheit gegenüber, nicht zu wissen, wann alle Stromkreise der Stadt wieder zur Normalität zurückkehren werden.
Das Fehlen von Transparenz und die Abwesenheit klarer Informationen über die zugrunde liegenden Ursachen des Stromausfalls erhöhen das Misstrauen der Bürger.
Nach dem Stromausfall, der Kuba am Mittwoch ohne Elektrizität ließ, bestätigte das MINEM die Schaffung von „Mikrosystemen“, um den Service in einigen als lebenswichtig erachteten Zielen zu gewährleisten.
De gleichermaßen, der kubanische Premierminister, Manuel Marrero Cruz, betonte, dass die Regierung über eine gut definierte Strategie verfüge, um den totalen Rückgang des SEN zu bewältigen – nicht jedoch, um ihn zu verhindern – was am Morgen nach dem unerwarteten Ausfall des Termokraftwerks Antonio Guiteras in Matanzas geschah.
Andererseits hat das Ministerium für Tourismus eine Botschaft an ausländische Besucher veröffentlicht, um „Vertrauen und Sicherheit“ zu vermitteln, während Millionen von Kubanern im Dunkeln leben.
Die Einheit versicherte, dass „die Mehrheit unserer Hotels und touristischen Dienstleistungen über elektrische Generatoren und die notwendigen Ressourcen verfügt, um normal zu funktionieren“, und garantierte, dass die Einrichtungen für den Tourismus nicht von dem Stromausfall betroffen sein werden.
Die Energiekrise, geprägt von täglichen Stromausfällen und dem Verfall der Kraftwerke, hat ein Gefühl der Frustration in der Bevölkerung ausgelöst, die jedes „schrittweise Wiederherstellen“ eher als vorübergehende Lösung denn als strukturelle Lösung wahrnimmt.
Während die Behörden die Wiederherstellung einiger Umspannwerke feiern, warten die einfachen Kubaner weiterhin auf eine dauerhafte Lösung für ein Problem, das ihren Alltag beeinflusst und einmal mehr die Unfähigkeit des Systems bestätigt, einen stabilen und zuverlässigen Stromdienst zu gewährleisten.
FAQ zum Elektrizitätswiederherstellungsprozess in Havanna
Warum gab es den Stromausfall in Havanna?
Der Stromausfall in Havanna wurde durch die Abschaltung des thermischen Kraftwerks Antonio Guiteras verursacht, was die Fragilität des Nationalen Elektrizitätssystems (SEN) von Kuba aufgedeckt hat. Dieses Ereignis ist Teil einer Reihe von wiederkehrenden Problemen in der elektrischen Infrastruktur des Landes, die von Überalterung und mangelnder angemessener Wartung betroffen ist.
Wie verläuft die Wiederherstellung der Stromversorgung?
Die Wiederherstellung der Stromversorgung in Havanna schreitet schrittweise voran, beginnend mit der Inbetriebnahme einiger Umspannwerke und Stromkreise in bestimmten Gemeinden wie Guanabacoa, Arroyo Naranjo und Boyeros. Dennoch bleibt ein großer Teil der Stadt und des Landes ohne Strom, was einen langsamen Prozess widerspiegelt und Unsicherheit darüber verursacht, wann eine vollständige Normalität erreicht wird.
Welche Auswirkungen hat die Energiekrise auf das tägliche Leben der Kubaner?
Die Energiekrise in Kuba betrifft das tägliche Leben der Bürger gravierend, was zu einer Lahmlegung des öffentlichen Verkehrs, Aussetzungen von Schulunterricht und Beeinträchtigungen von Krankenhäusern und Geschäften führt. Der Mangel an Elektrizität verhindert zudem den normalen Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Trinkwasser und Telekommunikation, was ein Klima der Frustration und Unsicherheit in der Bevölkerung erzeugt.
Welche Strategien verfolgt die kubanische Regierung, um die Energiekrise zu bewältigen?
Der kubanische Staat verfolgt eine Strategie, die auf der Schaffung von Mikrosystemen basiert, um spezifische Gebiete und lebenswichtige Einrichtungen mit Energie zu versorgen, während er gleichzeitig versucht, die Stromerzeugung in den thermischen Kraftwerken wiederherzustellen. Diese Maßnahmen werden jedoch als vorübergehende Lösungen angesehen und adressieren nicht die Notwendigkeit einer umfassenden Erneuerung der veralteten Energieinfrastruktur.
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