DeSantis intensiviert Offensive gegen LGBTQ+-Symbole in Florida: Jetzt verbietet er Straßenkunst

Die Verwaltung von Florida hat angeordnet, Regenbogen-Zebrastreifen zu entfernen und verbietet Gemeinschaftsmalereien auf Straßen, mit der Drohung, Städte, die sich nicht daran halten, die finanziellen Mittel zu entziehen.

Ron DeSantis ordnet an, Regenbogen-Zebrastreifen zu entfernenFoto © Collage Flickr und Wikipedia

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In Florida sind künstlerische Ausdrucksformen in Straßen und Fußgängerüberwegen zum neuen Ziel der Staatspolitik geworden.

Eine kürzliche Anordnung verbietet jede Art von Malerei in öffentlichen Räumen, die soziale oder politische Botschaften vermittelt, was sich direkt auf die Symbole des LGBTQ+-Stolzes auswirkt.

Laut einem Bericht der Agentur AP hat das Verkehrsministerium Floridas ein Memorandum veröffentlicht, das die sogenannte „Oberflächenkunst“ auf Zebrastreifen, Gehwegen und Kreuzungen verbietet.

Die Maßnahme, die von der Verwaltung des republikanischen Gouverneurs Ron DeSantis vorangetrieben wird, warnt, dass Städte, die dagegen verstoßen, den Zugang zu staatlichen Mitteln für Infrastrukturprojekte verlieren könnten.

Die Verfügung verpflichtet dazu, die Fußgängerüberwege mit den Farben des Regenbogens zu entfernen, die in mehreren Orten zu Symbolen der Vielfalt geworden sind.

In Orlando malten staatliche Angestellte die Kreuzung vor dem Club Pulse in Grau, wo 49 Personen im Jahr 2016 bei dem schlimmsten Massaker an der LGBTQ+-Gemeinschaft im Land bis zu diesem Zeitpunkt ermordet wurden.

Laut AP ließ die Reaktion nicht lange auf sich warten: Aktivisten, Künstlerkollektive und Bürger haben mit symbolischen Protesten reagiert.

Eine Restauratorin aus Orlando stellte zum Beispiel Dutzende von Parkplätzen zur Verfügung, damit Künstler diese als Zeichen des Widerstands mit Farben füllen konnten.

In Sarasota malte eine Gemeinschaftskirche einen Abschnitt von 500 Fuß mit den Farben des Regenbogens als Zeichen der Unterstützung für die Vielfalt.

Kritiker behaupten, dass die Maßnahme nicht isoliert ist, sondern Teil einer Reihe von Aktionen der Regierung DeSantis gegen die LGBTQ+-Rechte, zu denen Einschränkungen in der Bildung über Geschlechtsidentität und bei geschlechteraffirmierenden Behandlungen gehören.

„Kunst war schon immer Widerstand und Heilung. Wenn sie die Symbole des Stolzes beseitigen, werden wir mehr schaffen“, sagte eine der Organisatorinnen, zitiert von AP.

Im August ordnete DeSantis an, dass die Städte des Bundesstaates die mit Regenbogenfarben bemalten Zebrastreifen entfernen und warnte, dass sie andernfalls Millionen Dollar an Mitteln verlieren könnten.

Die Maßnahme betrifft Gemeinschaften wie Miami Beach, Key West und Fort Lauderdale, wo diese Symbole des LGBTQ-Stolzes und der Inklusion installiert wurden.

Zu diesem Zeitpunkt wurde berichtet, dass die Gemeinden bis Anfang September Zeit hatten, um die Vorschrift zu erfüllen.

Im Fall von Miami Beach war die Frist der 4. September.

Der Kommissar Alex Fernández versicherte, dass am 3. September ein Berufungsantrag gestellt werden würde, und verteidigte, dass diese Regenbogenflaggen „ein Symbol für Sicherheit sind, nicht nur für die LGBTQ-Gemeinschaft, sondern auch für die anderen Bewohner“.

Unter den ersten Löschungen war die Kreuzung vor dem Club Pulse in Orlando, dem Ort des Massakers von 2016, das 49 Opfer gefordert hat.

Häufig gestellte Fragen zur Verbot von LGBTQ+-Straßenkunst in Florida

Warum wurde Straßenkunst mit LGBTQ+-Symbolen in Florida verboten?

Die Verbote für Straßenkunst mit LGBTQ+-Symbolen in Florida gehen auf eine Anordnung des Gouverneurs Ron DeSantis zurück. Die Maßnahme verbietet das Malen von sozialen oder politischen Botschaften auf Verkehrsflächen, was direkte Auswirkungen auf die LGBTQ+-Stolzsymbole hat. Laut dem Verkehrsministerium von Florida umfasst dies Fußgängerüberwege, Bürgersteige und Kreuzungen.

Welche Auswirkungen hat dieses Verbot auf die Städte Floridas?

Die Verbotsmaßnahme betrifft mehrere Städte in Florida, darunter Miami Beach, Key West und Fort Lauderdale, die den Zugang zu Staatsmitteln verlieren könnten, wenn sie der Regelung nicht nachkommen. Die Städte sind verpflichtet, die Fußgängerüberwege in Regenbogenfarben zu entfernen, die als Symbole für Vielfalt und Inklusion gelten.

Wie hat die Gemeinschaft auf diese Maßnahme reagiert?

Die Gemeinschaft hat mit symbolischen Protesten und Widerstandsaktionen reagiert. Aktivisten und Bürger haben Demonstrationen organisiert, und einige haben alternative Räume für künstlerischen Ausdruck angeboten, wie Parkplätze und Straßenabschnitte, die zur Unterstützung der Vielfalt bemalt wurden.

Ist diese Maßnahme Teil einer umfassenderen Politik gegen die LGBTQ+-Gemeinschaft?

Ja, Kritiker behaupten, dass diese Maßnahme Teil einer Reihe von Aktionen der Regierung DeSantis gegen die LGBTQ+-Rechte ist. Sie umfasst Beschränkungen der Bildung über Geschlechtsidentität und der geschlechtsbejahenden Behandlungen sowie Maßnahmen zum Entfernen von Pride-Symbolen aus öffentlichen Räumen.

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