Eine Kubanerin, die in Italien lebt, teilte in den sozialen Medien die schwierige Erfahrung, die sie gemacht hat, als sie versuchte, ihren Pass in der kubanischen Botschaft in Rom zu erneuern.
Laut einem in TikTok veröffentlichten Video war der Prozess von bürokratischen Hürden und Hindernissen im Zahlungssystem geprägt.
Die junge Frau erklärte, dass sie, nachdem sie alle erforderlichen Unterlagen eingereicht hatte – einschließlich der Geburtsurkunde und des abgelaufenen Reisepasses – in der diplomatischen Vertretung informiert wurde, dass sie die 185 Euro für die Bearbeitung weder bar noch mit Visa-, Mastercard- oder American Express-Karten bezahlen könne.
„Man sagte mir, dass sie nur einen in der italienischen Post ausgestellten Bankeinzug akzeptieren“, erzählte sie empört. Das zwang sie, mit dem Taxi zu einem Postamt zu fahren, wo sie lange Formalitäten erledigen musste, bevor sie hastig zur Botschaft zurückkehrte, um den Tag nicht zu verlieren.
Schließlich konnte er die Unterlagen einreichen und die Foto- sowie Fingerabdruckabnahme durchführen lassen, jedoch wurde ihm mitgeteilt, dass der Reisepass zwischen 40 Tagen und drei Monaten zur Fertigstellung benötigen könnte. In der Zwischenzeit darf er Italien nicht verlassen, selbst nicht im Falle eines familiären Notfalls.
„Wenn etwas passiert und jemand aus meiner Familie stirbt, könnte ich nicht ausreisen, da ich nur mit einem kubanischen Reisepass reisen darf“, klagte die Migrantin, die sich frustriert und ohne Alternativen fühlt.
Sein Zeugnis spiegelt die Schwierigkeiten wider, mit denen viele Kubaner im Ausland bei der Durchführung konsularischer Angelegenheiten konfrontiert sind, insbesondere in Bezug auf den Reisepass, der als einer der teuersten und restriktivsten der Welt gilt.
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