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Die Gesundheitskrise in Matanzas hat gerade ein neues menschliches Gesicht angenommen, als Ariel Cabrera, Schauspieler, Dramatiker und unabhängiger Journalist, in sozialen Netzwerken den Tod seines Großvaters Juan in Cárdenas aufgrund von „dem Virus“, das die Provinz heimsucht, anprangerte.
„Mein Großvater Juan ist gerade an dem Virus gestorben. Cárdenas, Matanzas“, schrieb er auf seinem Facebook-Profil, in einer Nachricht, die den Schmerz Hunderttausender Familien widerspiegelt, die von der Epidemie betroffen sind und auf offizielle Antworten warten.
Das Zeugnis kommt inmitten der Expansion von Chikungunya, die vom Ministerium für öffentliche Gesundheit in fünf Provinzen —Matanzas, Guantánamo, Santiago de Cuba, Pinar del Río und Havanna— bestätigt wurde, obwohl die Behörden darauf bestehen, dass es keine kritischen Fälle oder direkt damit verbundene Todesfälle gibt.
Matanzas, Epizentrum der Epidemie
Seit Juli erlebt die Provinz einen Anstieg von fieberhaften Fällen, der das alltägliche Leben in Gemeinden wie Perico, Martí, Jovellanos und Cárdenas lahmgelegt hat. Die Bevölkerung sieht sich mit hohem Fieber, Erbrechen und lähmenden Schmerzen konfrontiert, ohne über ausreichende Medikamente zu verfügen, um die Symptome zu lindern.
Die Krankenhäuser, wie das Provinzkrankenhaus Faustino Pérez, stehen unter zunehmendem Druck, während ganze Familien zu Hause bleiben, um mehrere Kranke gleichzeitig zu betreuen. Die Situation verschärft sich durch den Müll, der sich in den Straßen und Stadtteilen ansammelt, die Stromausfälle und den Mangel an Ressourcen zur Bekämpfung von Schädlingen.
Bürgerlicher Schmerz und offizielles Schweigen
Aunque die Panamerikanische Gesundheitsorganisation und die eigene Botschaft der Vereinigten Staaten in Havanna auf die Risiken der Krankheit hingewiesen haben —insbesondere bei älteren Menschen, Schwangeren und Personen mit chronischen Krankheiten—, bestehen die kubanischen Behörden darauf, dass das Gesundheitssystem „nicht zusammengebrochen“ sei und dass es keine kritischen Patienten gebe.
Dennoch machen Beschwerden wie die von Cabrera die Kluft zwischen der offiziellen Rhetorik und der Realität der Haushalte deutlich. „Wenn einer fällt, fallen viele um ihn herum“, berichtete vor einigen Tagen eine Nachbarin aus Santa Marta, einem Viertel nahe Varadero, wo überfüllte Müllcontainer neben Kindergärten und Polikliniken stehen.
Eine verstummte Notlage
Der Chikungunya ist in der Regel nicht tödlich, verursacht jedoch anhaltende Gelenkschmerzen und ein körperliches Unwohlsein, das monatelang nachwirkt. In einem Land, das von Medikamentenmangel und Fehlinformationen geprägt ist, wird jeder Todesfall — wie der von Cabrera gemeldete — zu einem Symbol eines Systems, das nicht in der Lage ist, seine Bürger zu schützen inmitten der Krise.
En Matanzas, wo die Menschen bereits von "roter Alarmstufe" gegenüber dem Aedes aegypti-Mücken sprechen, wächst die Empörung ebenso schnell wie die Ansteckungszahlen. Der Tod von Großvater Juan ist nicht nur eine familiäre Tragödie, sondern ein Warnsignal für einen Gesundheitsnotstand, den die Behörden lieber beschönigen, während die Bevölkerung den höchsten Preis zahlt.
Häufig gestellte Fragen zur Gesundheitskrise in Matanzas
Was ist der aktuelle Stand der gesundheitlichen Krise in Matanzas?
Die Provinz Matanzas erlebt eine gesundheitliche Krise, die durch einen Ausbruch von Chikungunya verschärft wird, mit einem signifikanten Anstieg von Fieberfällen seit Juli. Die Situation wird durch die Ansammlung von Müll, Stromausfälle und den Mangel an Mitteln für die Bekämpfung von Mücken verschärft, was die Verbreitung des Aedes aegypti Mückes, des Überträgers des Virus, begünstigt.
Welche Maßnahmen ergreifen die kubanischen Behörden angesichts des Ausbruchs von Chikungunya in Matanzas?
Die Behörden haben Maßnahmen zur Reinigung und Abholung von Feststoffen in Matanzas angekündigt. Dennoch hat die Bevölkerung auf die mangelnde Transparenz und die manipulative Informationspolitik des Staates hingewiesen. Die Kritiken konzentrieren sich auf die Unzulänglichkeit der ergriffenen Maßnahmen und die Weigerung, einen gesundheitlichen Notstand auszurufen, trotz der steigenden Fallzahlen und des Mangels an Medikamenten.
Wie wirkt sich Chikungunya auf die Bevölkerung von Matanzas aus?
Chikungunya verursacht hohes Fieber, Erbrechen und lähmende Schmerzen in der Bevölkerung von Matanzas, was das Alltagsleben in vielen Gemeinden lahmlegt. Ganze Familien sind gezwungen, gleichzeitig mehrere Kranke zu betreuen, während die Krankenhäuser kämpfen, um der wachsenden Nachfrage nach medizinischer Hilfe gerecht zu werden.
Was ist die Stellungnahme der kubanischen Regierung zu den Vorwürfen bezüglich der Gesundheitskrise in Matanzas?
El gobierno cubano besteht darauf, dass das Gesundheitssystem nicht zusammengebrochen ist und es keine kritischen Patienten aufgrund von Chikungunya gibt. Dennoch zeigen Beschwerden von Bürgern und unabhängigen Journalisten eine Diskrepanz zwischen der offiziellen Rhetorik und der Realität, die die fehlende effektive Reaktion auf die Gesundheitsnotlage hervorhebt.
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