Ein 57-jähriger Kubaner wurde am Freitag, den 3. Oktober, im madrilenischen Stadtteil Puente de Vallecas festgenommen, nachdem er einen anderen Mann, einen 51-jährigen spanischen Staatsbürger, in aller Öffentlichkeit tödlich erstochen hatte.
Der Vorfall, der in der Straße Carlos Aurioles stattfand, hat die Anwohner des Viertels erschüttert und einen dringenden Einsatz der Notdienste und Polizeikräfte ausgelöst.
Die Ereignisse ereigneten sich gegen 22:00 Uhr, in der Nummer 40 der Carlos Aurioles Straße, wo, laut Angaben von Quellen der Notdienste Madrid, das Opfer schwer verletzt zu Boden fiel, nachdem es einen tiefen Stich in die linke Achselhöhle erhalten hatte.
Zu dieser Zeit alarmierten die Nachbarn die Notdienste, nachdem sie den Streit zwischen den beiden Männern beobachtet hatten.
Als die Teams des Samur-Schutzdienstes am Einsatzort eintrafen, fanden sie das Opfer in kritischem Zustand vor. Beamte der Kommunalpolizei, die bereits am Ort des Geschehens waren, versuchten, die Wunde abzudichten, um die massive Blutung zu stoppen. Die durchdringende Verletzung führte zu einer gravierenden Blutansammlung im Brustbereich des Verletzten, die seine Atmung erschwerte und seinen vitalen Zustand beschleunigte verschlechterte.
Verzweifelter Versuch, ihm das Leben zu retten
Die Sanitätskräfte führten umgehend fortgeschrittene Wiederbelebungsmaßnahmen durch. In einem Versuch, den Herz-Kreislauf-Stillstand umzukehren, wurde eine Reanimations-Thorakotomie vorgenommen, ein Notfallverfahren, bei dem die Brusthöhle geöffnet wird, um eine direkte Herzmassage durchzuführen. Trotz der Schwere der Verletzung war der Patient zu Beginn des Verfahrens noch bei Bewusstsein, sein Zustand verschlechterte sich jedoch schnell.
Mehr als dreißig Minuten lang kämpften die Fachleute darum, ihm das Leben zu retten, indem sie Herzmassagen, Thoraxdrainage und Intubation durchführten. Schließlich wurde jedoch sein Tod am Einsatzort bestätigt.
Kurz nach dem Verbrechen nahmen Beamte der Nationalpolizei den mutmaßlichen Täter des Mordes fest, einen 57-jährigen Mann kubanischer Nationalität.
Polizeiquellen bestätigten, dass der Vorfall nicht mit Jugendbanden oder Massenschlägereien in Verbindung steht, sondern ein persönlicher Konflikt zwischen den beiden Personen war.
Sowohl das Opfer als auch der mutmaßliche Angreifer kannten sich seit langem und hatten, so bestätigten die Behörden, bereits frühere Streitigkeiten, obwohl zum aktuellen Zeitpunkt die genauen Gründe für ihre Auseinandersetzungen nicht bekannt sind.
Die Untersuchung bleibt eröffnet
Die Mordkommission der Nationalpolizei hat in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen, um die Geschehnisse aufzuklären. Die Untersuchungen konzentrieren sich darauf, die Umstände, die die Aggression umgaben, genau zu rekonstruieren, sowie zu klären, ob es sich um eine geplante Tat handelte oder ob es sich um einen spontanen Angriff während einer Auseinandersetzung handelte.
Bis jetzt wurde die Identität des Opfers und des Festgenommenen nicht bekannt gegeben, und die Mordwaffe ist ebenfalls nicht aufgetaucht. Das Fehlen der Waffe fügt dem Fall ein Element der Ungewissheit hinzu, obwohl die Ermittler mit mehreren offenen Ansätzen zur Lokalisierung und forensischen Analyse arbeiten.
Das Verbrechen hat Bestürzung im Viertel Puente de Vallecas ausgelöst, einer Gegend, in der gewalttätige Vorfälle nicht selten sind, aber nur selten Tötungsdelikte dieser Art verzeichnet werden. Die Brutalität des Angriffs, die Tatsache, dass er mitten auf der Straße stattfand, und die erfolgslosen Bemühungen der Rettungskräfte, das Leben des Verletzten zu retten, haben Besorgnis unter den Anwohnern geweckt.
„Es war ein Streit zwischen ihnen, sie hatten sich bereits vorher in der Bar angeschrien“, kommentierte ein Nachbar, der seinen Namen lieber nicht nennen wollte. Obwohl es momentan keine offizielle Bestätigung gibt, dass der Streit in einem Lokal begonnen hat, erwähnen andere Quellen, dass die Auseinandersetzung in einer nahegelegenen Bar entstanden sein könnte, bevor sie auf die Straße verlagert wurde, wo es schließlich zu dem tödlichen Übergriff kam.
Häufig gestellte Fragen zum Mord in Madrid und dessen Auswirkungen
Was ist im Stadtteil Puente de Vallecas in Madrid passiert?
Ein 57-jähriger Kubaner wurde verhaftet, weil er einen 51-jährigen spanischen Staatsbürger tödlich erstochen hat in der Öffentlichkeit. Der Vorfall ereignete sich in der Carlos Aurioles Straße und sorgte für Bestürzung unter den Anwohnern. Die Polizei untersucht die Gründe für den Konflikt, der als persönlicher Natur bekannt ist und nicht in Verbindung mit Jugendbanden oder Massenschlägereien steht.
Wie ist der Stand der Ermittlungen zum Mordfall in Vallecas?
Die Ermittlungen liegen in der Verantwortung der Mordkommission der Nationalpolizei, in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei. Die Umstände des Angriffs werden rekonstruiert und die Tatwaffe gesucht, die bisher noch nicht gefunden wurde. Die Ermittler wollen feststellen, ob der Angriff geplant oder spontan war.
Welchen Einfluss hat das Verbrechen auf die Gemeinschaft von Puente de Vallecas gehabt?
Das Verbrechen hat in der Gemeinschaft von Puente de Vallecas große Alarm ausgelöst, einem Gebiet, das zwar an gewaltsame Vorfälle gewöhnt ist, jedoch selten Homizide dieser Art erlebt. Die Brutalität des Angriffs und sein Vorfall an einem öffentlichen Ort haben die Anwohner erschüttert, die Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in der Gegend fordern.
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