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Los Pichy Boys haben am Mittwoch erneut eine Debatte unter kubanischen Content-Erstellern entfacht, indem sie öffentlich die neu angekommenen Influencer in den USA für ihr Schweigen zum zwangsweisen Exil des Opponenten José Daniel Ferrer in Frage stellten.
In einer Nachricht, die auf ihrem X-Konto veröffentlicht wurde, erklärte das Duo, dass es ihnen schwerfällt, mit einigen dieser neuen Gesichter des digitalen Exils "auszukommen", weil "nicht einmal ein einziger Influencer, Tiktoker oder Podcaster" sich geäußert oder Dankbarkeit nach der Ankunft des Anführers der Unión Patriótica de Cuba (UNPACU) gezeigt hat.
„Nicht einer von ihnen hat eine Dankesbotschaft veröffentlicht. Allen von Ihnen bleibt die Hälfte ihrer Familien in der Diktatur. Sie sind diejenigen, die am meisten zusammen mit Ferrer für die Freiheit kämpfen sollten“, schrieben die Komiker, die seit Jahren in Miami leben und sich offen kritisch gegenüber dem kubanischen Regime geäußert haben.
Das Duo wandte sich auch gegen diejenigen, die sich aus Angst vor Repressalien auf der Insel weigern, zu politischen Themen Stellung zu beziehen.
„Nein, ich spreche nicht, weil ich Leute in Kuba habe... Mamón! Du solltest mehr reden als alle anderen!“, fügten sie in ihrem Beitrag hinzu.
Im August besuchte der Kongressabgeordnete Carlos Gimenez den Podcast von Los Pichy Boys, um über verschiedene Themen zu sprechen, unter anderem über die neue Liste, die er dem Ministerium für Innere Sicherheit (DHS) von Personen übergeben würde, die mit dem Kastismus in den USA verbunden sind.
Die Position des Duos wurde auch deutlich, als sie 2024 eine eindeutige Botschaft gegen die Schauspielerin Ana de Armas sendeten, nachdem ihre Beziehung zu Manuel Anido Cuesta, dem Sohn von Lis Cuesta, der aktuellen Partnerin des kubanischen Regierenden und Diktators Miguel Díaz-Canel, bekannt wurde.
Häufig gestellte Fragen zur Kontroverse zwischen Los Pichy Boys und den kubanischen Influencern
Warum haben die Pichy Boys die neu in die USA angekommenen kubanischen Influencer kritisiert?
Die Pichy Boys kritisierten die Influencer für ihr Schweigen bezüglich der Ankunft von José Daniel Ferrer, dem Leiter der Patriotic Union of Cuba (UNPACU), in den Vereinigten Staaten. Sie sind der Meinung, dass diese Content-Ersteller, da sie Verwandte in Kuba haben, lautstärker ihre Unterstützung für den Kampf um Freiheit und Menschenrechte auf der Insel bekunden sollten.
Wer ist José Daniel Ferrer und warum ist seine Ankunft in den USA von Bedeutung?
José Daniel Ferrer ist ein herausragender kubanischer Opponent und Leiter der UNPACU, bekannt für sein Engagement für Demokratie und Menschenrechte in Kuba. Seine Ankunft in den USA ist bedeutend, da sie das erzwungene Exil kritischer Stimmen des kubanischen Regimes symbolisiert, und sein Fall hat aufgrund der erlittenen Menschenrechtsverletzungen die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf sich gezogen.
Welche Haltung haben Los Pichy Boys zu den politischen Themen in Kuba?
Los Pichy Boys nehmen eine kritische Haltung gegenüber dem sozialistischen Regime in Kuba ein und sind offen in ihrer Opposition zu den politischen Maßnahmen der kubanischen Regierung. Sie nutzen ihre Plattform, um für Freiheit und Menschenrechte auf der Insel einzutreten und fordern andere Kubaner im Exil auf, sich diesen Anliegen anzuschließen.
Welchen Einfluss hat das Schweigen der kubanischen Influencer zu politischen Themen?
Das Schweigen der kubanischen Influencer zu politischen Themen kann als Mangel an Solidarität mit den Bestrebungen nach Freiheit in Kuba angesehen werden. Die Pichy Boys argumentieren, dass diese Content-Ersteller, da sie Verwandte auf der Insel haben, aktiver ihre Unterstützung für die demokratische Sache zeigen sollten, anstatt sich aufgrund von Angst vor Repressionen nicht zu äußern.
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