Neue Details nach dem Tod eines Kindes, das in einen Brunnen in Alquízar gefallen ist

Die Behörden von Artemisa bestätigten, dass der Junge Nelson Thiago García Lugones in einem Brunnen in Alquízar aufgefunden wurde. Er spielte mit Freunden, bevor er verschwand, und das MININT untersucht die Ursachen des Vorfalls.

Thiago GarcíaFoto © Collage Facebook/Jesus Lopez Gomez

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Die Behörden des Ministeriums für Inneres in Artemisa bestätigten an diesem Dienstag, dass die Ermittlungen zur Aufklärung des Todes des kleinen Nelson Thiago García Lugones weiterhin andauern, dessen Leichnam in einem Brunnen in der Gemeinde Alquízar gefunden wurde.

Laut dem provincialen Blatt war die Suche nach dem vermissten Kind von Familienangehörigen, Nachbarn, lokalen Behörden und Kräften des MININT begleitet, die den Körper nach Stunden intensiver Arbeit lokalisieren konnten.

Die Informationen präzisierten, dass der Junge, dessen Adresse zur Farm El Recurso in dieser Gegend führt, nach einer umfassenden Rettungsaktion in der Region gefunden wurde.

Captura Facebook / Periódico Artemisa - Oficial

Die offizielle Zeitung berichtete, dass das Kind „mit Freunden in der Gegend spielte“ und dass sein Verschwinden kurz nach seinem Nicht-Zurückkehren nach Hause gemeldet wurde.

In der offiziellen Mitteilung wurde darauf hingewiesen, dass die Ermittlungen weiterhin offen sind, um die Umstände zu klären, unter denen die Vorfälle stattfanden.

El Artemiseño äußerte „tiefes Bedauern“ über die Tragödie und sprach den Familienangehörigen und Freunden des Kindes sein Beileid aus, wobei er betonte, dass das Ereignis die gesamte Gemeinde erschüttert hat.

Erste Berichte über das Verschwinden und Auffinden des Kindes

Stunden bevor die Zeitung El Artemiseño den Tod des kleinen Nelson Thiago García Lugones bestätigte, hatten sich die sozialen Medien bereits mobilisiert, um nach ihm zu suchen.

Anwohner der Gemeinde El Chumbo im Landkreis Alquízar berichteten über das Verschwinden des Minderjährigen und teilten Fotos des Jungen unter dem Motto „Jede Minute zählt“.

Der Junge, kaum fünf Jahre alt, war zuletzt am Montagmittag gesehen worden, als er in der Nähe seines Hauses spielen ging. Da er nicht zurückkehrte, starteten seine Familie und die Nachbarn eine intensive Suche, die sich über Stunden in der gesamten Umgebung erstreckte.

Gegen 1:00 Uhr morgens bestätigte der Journalist José Luis Tan Estrada auf Facebook, dass der Körper des Kindes in einem Brunnen gefunden worden war. Feuerwehrleute und Rettungskräfte eilten zum Ort und versuchten erfolglos, ihn wiederzubeleben.

„Das Dorf ist am Boden zerstört, wir alle kannten ihn, er war ein fröhlicher Junge“, schrieb eine Anwohnerin.

Der Fall löste eine Welle des Schmerzes und Forderungen nach Gerechtigkeit in den sozialen Medien aus, wo Hunderte von Nutzern die Tragödie betrauerte und der Familie Solidaritätsbotschaften schickten.

„Es gibt keine Worte, um diese Mutter zu trösten“, veröffentlichte ein anderer Internetnutzer.

Aussagen einiger Anwohner beschrieben den Brunnen als eine tiefe, von Unkraut überwucherte Struktur, was Fragen aufgeworfen hat, ob das Kind versehentlich hineingefallen sein könnte.

„Lassen Sie uns hoffen, dass Gerechtigkeit für das Kind Thiago hergestellt wird“, schrieb die Nutzerin Jessica Barnet Hernández, die aus Alquízar stammt.

Der Tod des kleinen Thiago hat die gesamte Provinz erschüttert und die Debatte über den Kinderschutz und die Transparenz in Fällen, die Minderjährige in Kuba betreffen, neu entfacht.

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