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Die Unión Eléctrica von Kuba (UNE) hat für diesen Dienstag eine landesweite allgemeine Stromausfälle vorhergesagt, aufgrund eines Generierungsdefizits, das während der Spitzenzeiten zu Stromausfällen von fast 1.800 Megawatt (MW) führen könnte.
In ihrer Informationsnotiz über den Zustand des Nationalen Elektrizitätssystems (SEN) erkannte das staatliche Unternehmen an, dass der Stromservice in den 24 Stunden des vorhergehenden Tages beeinträchtigt war und auch in der heutigen Nacht weiterhin unterbrochen blieb.
Die höchste registrierte Auslastung am Montag betrug 1.714 MW um 19:20 Uhr, eine Zahl, die unter den Prognosen liegt, aber die die anhaltende Energiekrise, unter der die Insel seit Monaten leidet, eindrücklich verdeutlicht.
Die Verfügbarkeit des SEN um 06:00 Uhr morgens wurde mit 1.640 MW bei einer Nachfrage von 2.620 MW gemeldet, was eine unmittelbare Beeinträchtigung von 980 MW zur Folge hatte.
La UNE schätzt, dass während der Stunden des höchsten Verbrauchs - zwischen 18:00 und 22:00 Uhr - das Defizit über 1.700 MW liegen könnte, was in fast allen Provinzen zu langanhaltenden und weitreichenden Stromausfällen führen würde, die insgesamt auf 1.780 MW geschätzt werden.
Zu den Hauptursachen des Energieeinbruchs gehören Störungen in mehreren thermischen Kraftwerken, wie der Einheit 2 in Felton, der Einheit 3 in Santa Cruz, der Einheit 8 in Mariel und der Einheit 3 in Renté. Außerdem bleiben andere Anlagen wie die Carlos Manuel de Céspedes in Cienfuegos aufgrund geplanter Wartungsarbeiten außer Betrieb.
Die Mitteilung führt auch schwerwiegende Probleme bei der Versorgung mit Kraftstoffen und Schmierstoffen auf, wobei 64 dezentrale Erzeugungsanlagen außer Betrieb sind, was einem Rückgang der Kapazität um 719 MW entspricht.
Obwohl die 32 neuen Photovoltaik-Solarkraftwerke am Vortag 2.951 MWh geliefert haben, bleibt ihr Einfluss unzureichend, um das Defizit zu beheben.
Die Stromausfälle im Oktober halten Millionen von Kubanern in Atem, die täglich mehrere Stunden ohne Strom auskommen müssen, ohne eine klare Aussicht auf Besserung.
In der Zwischenzeit schweigt die Regierung zu konkreten Maßnahmen zur Stabilisierung des Stromsystems, während eine Krise die Haushaltswirtschaft trifft und das soziale Unwohlsein im ganzen Land verschärft.
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