Ein Strommast kollabiert im Zentrum von Santiago de Cuba und die Behörden zeigen sich abwesend

Ein Strommast ist in Santiago de Cuba kollabiert und hat mehrere Haushalte ohne Elektrizität und Telekommunikation zurückgelassen. Nachbarn berichteten von der offensichtlichen Abnutzung des Mastes und der Nachlässigkeit der lokalen Behörden.

Bilder des VorfallsFoto © Facebook / Yosmany Mayeta Labrada

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Ein Strommast stürzte am Montag, den 20. Oktober, gegen Abend an der Kreuzung der Straßen Carnicería, zwischen Callejón del Carmen und Enramadas, einem der belebtesten Bereiche im Zentrum von Santiago de Cuba, um.

Der Unfall führte zum Zusammenbruch von Strom- und Telekommunikationsleitungen, wodurch mehrere Haushalte ohne Strom und ohne Dienst von ETECSA blieben, berichtete der Kommunikator Yosmany Mayeta Labrada auf Facebook.

Bildschirmaufnahme Facebook / Yosmany Mayeta Labrada

Anwohner des Gebiets berichteten, dass der vorgefertigte Stahlbetonpfosten seit Monaten offensichtlich beschädigt sei, ohne dass die zuständigen Behörden trotz wiederholter Warnungen präventive Maßnahmen ergriffen hätten.

„Das war schon seit einer Weile schief, das war abzusehen. Wir haben das mehrmals gemeldet, aber niemand kam“, berichtete ein empörter Anwohner.

Bildschirmaufnahme Facebook / Aris Arias Batalla

De acuerdo con los testigos, der Beton des Pfostens wies sichtbare Risse an der Basis sowie Anzeichen strukturellen Verschleißes auf. Laut den Angaben des Mitarbeiters des MINSAP Aris Arias Batalla bedauerte eine Anwohnerin: „Ein Unfall, der hätte vermieden werden können, wenn rechtzeitig gehandelt worden wäre.“

Obwohl keine Verletzten oder Todesfälle gemeldet wurden, waren die Sachschäden erheblich und betrafen Kabel, Transformatoren und Teile der Infrastruktur der Straße.

Die Bewohner der Gegend kritisierten die institutionelle Nachlässigkeit und den mangelnden Unterhalt des elektrischen Systems, das nicht nur in den letzten Monaten zu langen Stromausfällen geführt hat, sondern jetzt auch eine physische Gefahr für die Bevölkerung darstellt.

Bis zum Dienstagmorgen war der Bereich weiterhin nicht von den lokalen Behörden abgesichert, und die heruntergefallenen Kabel lagen quer über die Straße und behinderten den Durchgang von Fußgängern und Fahrzeugen.

„Früher war es nur notwendig, einen Pfosten zu wechseln, jetzt müssen Transformatoren, Steckverbinder und weitere Ressourcen ersetzt werden. Alles, weil man die Dinge nicht rechtzeitig erledigt hat. Und wer bezahlt jetzt?“, fragte Arias Batalla und spiegelte damit das allgemeine Gefühl der Frustration wider.

Die Anwohner fordern eine umgehende Antwort von der Elektrizitätsgesellschaft und von Etecsa, um das Risiko zu beseitigen und die Dienstleistungen wiederherzustellen. „Vorsorgen ist besser als heilen“, waren sich die Betroffenen einig und befürchten, dass es beim nächsten Mal nicht so viel Glück geben könnte.

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