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Seit dem Durchzug des Hurrikans Melissa ist die Provinz Holguín weiterhin völlig im Dunkeln, wie die Empresa Eléctrica Holguín in einer Pressemitteilung auf ihrer offiziellen Facebook-Seite bestätigte.
Die Institution präzisierte, dass derzeit nur einige staatliche Einrichtungen, die über eigene Generatoren verfügen, mit Strom versorgt werden, während der Rest des Gebiets – einschließlich des Inselsystems und der Verbindung mit dem Nationalen Elektrizitätssystem (SEN) – ohne Dienst bleibt.
„Heute besteht die Strategie darin, mit technischem Personal die Schaltungen zu prüfen und das Ausmaß der Beeinträchtigungen sowie der Schäden auf allen Spannungsniveaus zu ermitteln“, informierte das Unternehmen, das hinzufügte, dass sich bereits zwei Unterstützungskontingente aus Mayabeque und Ciego de Ávila in der Provinz befinden, die bereit sind, mit den Reparaturarbeiten zu beginnen, sobald die Schäden quantifiziert sind.
Es wurde auch berichtet, dass gemischte Brigaden verschiedener Unternehmen, koordiniert von den Verteidigungsräten, an Aufgaben wie Baumschnitt und Abfallbeseitigung teilnehmen, um die Arbeitsbereiche zu räumen und die Wiederherstellung zu beschleunigen.
Die Elektrizitätsgesellschaft erklärte, dass es zwei mögliche Wege gibt, um den Service wiederherzustellen: einerseits durch die Schaffung eines isolierten Systems („Inselbetrieb“) mit der verfügbaren dezentralen Erzeugung; andererseits durch die Wiederverbindung des Systems über die Leitung Holguín-Nuevitas, die aus der Provinz Camagüey stammt.
Die lokalen Erzeugungseinheiten überprüfen derzeit die technischen Bedingungen für ihren Start, und es wird erwartet, dass sie, sobald sie zertifiziert sind, mit dem Betrieb beginnen können, um einen Teil des Gebiets mit elektrischer Energie zu versorgen.
„Im Laufe des Tages wird eine bessere Prognose der Schaltkreise und des Systems vorliegen“, schließt die offizielle Mitteilung.
Die Situation in Holguín spiegelt einmal mehr die Fragilität des kubanischen Stromsystems wider, das unter ständigen Zusammenbrüchen leidet aufgrund des technologischen Verfalls, mangelnder Investitionen und der Abhängigkeit des Regimes von instabilen Energieressourcen.
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